Gesundes Toastbrot selbst gebacken statt gekauft

Gesundes Toastbrot ist kein Widerspruch, sondern eine Entscheidung für Zutaten die sichtbar sind und für ein Backverfahren das bewusst gesteuert wird. Die Diskussion um Toastbrot kreist seit Jahren um die Frage nach Industrieproduktion und nach dem eigenen Backen. Gekauftes Toastbrot gilt im Alltag als bequem, schnell verfügbar und weich. Gleichzeitig wird es kritisiert wegen Zutaten die nicht auf der ersten Blick erscheinen und wegen einer Konsistenz die auf Stabilisatoren und Fett beruht. Wer sich für selbstgemachtes Toastbrot entscheidet, gewinnt Kontrolle über die Zusammensetzung, über die Konsistenz und über den Geschmack. Das selbstgemachte Brot wird weich, saftig, mild und buttrig im Geschmack beschrieben und erfüllt die Erwartungen an ein gutes Toastbrot. Die Motivation zum Selberbacken entsteht oft aus dem Wunsch, Kindern ein vertrautes Lebensmittel zu bieten ohne auf Zusatzstoffe zurückzugreifen. Die Erfahrung zeigt, dass industriell hergestelltes Sandwichbrot neben Mehl, Wasser, Hefe und Salz oft auch billiges Fett wie Butterreinfett, viel zu viel Zucker und Stabilisatoren verwendet. Diese Kombination führt zu einem Brot mit wenigen Ballaststoffen und mit einer schnellen Sättigungsgrenze. Der Wunsch nach einer weichen Konsistenz die Kleinkinder mögen, lässt sich mit hochwertigen Zutaten nachstellen. Das Rezept das hier beschrieben wird, bringt genau diese weiche Konsistenz hervor und enthält anstatt ungesunder Zutaten hochwertige Zutaten. Das Ergebnis erfüllt weich, saftig, mild und buttrig im Geschmack und ist einfach zuzubereiten.

Warum gekauftes Toastbrot kritisch gesehen wird

Toast ist ungesund. Wirklich? Nein, es muss nicht per se ungesund sein. Man muss es nur selber backen, denn dann weiß man ganz genau was drin ist. Außerdem ist es gar nicht schwierig und schmecken tut es auch viel besser als das gekaufte. Das ist die zentrale Botschaft aus der Praxis des häuslichen Backens. Gekauftes also industriell hergestelltes Toastbrot gilt ja auch nicht als besonders gesund. Denn im Vergleich zu herkömmlichem Brot finden sich neben billigem Butterreinfett und Zucker auch andere Zusatzstoffe, wie Säureregulatoren und Konservierungsstoffe. Diese Zusatzstoffe dienen der Haltbarkeit und der Standardisierung. Der reale Effekt für den Verbraucher ist ein Produkt das lange haltbar bleibt aber wenig an Nährstoffen bietet. Gekauftes Toastbrot hat nur sehr wenige Ballaststoffe. Hinzu kommt, dass für industriell hergestelltes Sandwichbrot neben Mehl, Wasser, Hefe und Salz oft auch billiges Fett, viel zu viel Zucker und Stabilisatoren verwendet werden. Die Folge ist ein Brot das schnell verdaut wird und keine lange Sättigung erzeugt. Wer Toastbrot mag, kauft es zunächst. Nach einer Weile reicht es nicht und der Wunsch entsteht, ein Toastbrot Rezept zu kreieren. Ein Rezept das genau diese weiche Konsistenz hervorbringt die die Kinder mögen und das anstatt ungesunder Zutaten hochwertige Zutaten enthält. Das selbstgebackene Brot wird weich, saftig, mild und buttrig im Geschmack.

Selbstgemachtes weiches Toastbrot mit Dinkel und Vollkorn

Das Rezept für ein weiches, buttriges, aber dennoch gesundes Toastbrot ist wirklich einfach zuzubereiten und schmeckt wirklich gut. Die Basis entsteht aus einer Kombination von Wasser und Milch und Trockenhefe. Die Zutatenliste ist übersichtlich und nachvollziehbar.

  • 300 ml Wasser etwa 30 °C warm
  • 50 ml Vollmilch Raumtemperatur
  • 7 g Trockenhefe
  • 30 g Butter Raumtemperatur
  • 8 g Salz
  • 300 g Mehl Dinkel Type 1050 oder Weizen Type 550
  • 300 g Mehl Vollkorn Dinkel oder Weizenvollkorn
  • 1 EL Butter zum Einreiben
  • 1 EL Semmelbrösel oder Backpapier

Das Wasser und die Vollmilch in Zimmertemperatur sowie die Hefe in eine große Schüssel geben, verrühren und für fünf Minuten ruhen lassen. Eine Kastenbackform mit Butter einreiben und etwa 1 EL Semmelbrösel darin verteilen. Oder Backpapier zusammenknüllen, unter den Wasserhahn halten, nass werden lassen und die Kastenform damit auslegen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und in die Schüssel zur Flüssigkeit geben. Etwa die Hälfte des Mehls hinzufügen und alles miteinander verbinden. Für eine Küchenmaschine den Knethaken nutzen und für etwa drei Minuten auf der niedrigsten Geschwindigkeitstufe kneten. Mit der Hand die Zutaten für etwa fünf Minuten verkneten. Das Ergebnis ist ein Teig der weich und elastisch ist. Der Teig wird abgedeckt und geht auf. Die weiche Konsistenz entsteht durch die Kombination von Wasser, Milch und Butter. Der buttrige Geschmack wird durch die Verwendung von echter Butter erreicht. Das Brot wird saftig und mild.

Schritt für Schritt zum Vollkorntoast nach DGE Empfehlung

Dieses Rezept basiert auf den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. Unser Vollkorntoast ist gesund, sättigend und dank Milch, Honig und Butter klassisch aromatisch. Der Hefe Teig muss zweimal Gehen. Das Warten wird mit einem lockeren Vollkorntoast belohnt.

Zutaten für den Vollkorntoast sind in der Quelle beschrieben als Kombination aus Butter, Milch, Honig, Mehl und Salz. Der Ablauf ist methodisch.

Butter falls nötig aus dem Kühlschrank nehmen. Milch in einem Topf erwärmen. Topf vom Herd nehmen, Hefe in die warme Flüssigkeit geben und den Honig unterrühren. Weiche Butter, Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben. Hefe Gemisch zugeben und alles mindestens 8 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Eine Kugel formen und abgedeckt für ca. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig in etwa verdoppelt hat. Inzwischen eine Backform mit dem Öl einfetten. Teig nochmals durchkneten, in eine längliche Form bringen und in eine Kasten Backform ca. 28 x 10 cm geben. Erneut für etwa 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig bis zum Rand der Backform aufgegangen ist. Inzwischen den Backofen auf 180 Grad Ober Unterhitze vorheizen. Das Brot im heißen Ofen ca. 30 Minuten backen. Nach der Backzeit direkt aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Der Toast kann in Scheiben eingefroren und nach Bedarf portionsweise aufgetaut werden. Das zweimalige Gehen sorgt für Lockerung. Das Ergebnis ist ein lockerer Vollkorntoast.

Nährwertunterschiede zwischen Buttertoast und Vollkorntoast

Toastbrot wird nach den Leitsätzen für Brot und Kleingebäck aus mindestens 90 Prozent Weizenmehl hergestellt. Das klassische Buttertoast ist lecker, aber die wenigen enthaltenen Ballaststoffe sorgen dafür, dass man mehr essen muss, um satt zu werden. Eine Alternative zum Buttertoast ist Vollkorntoast. Dieses wird mit Vollkornmehl hergestellt. Es enthält die gesamten Bestandteile der gereinigten Getreidekörner, also Mehlkörper, Keimling und Schale. Normales Weizenmehl enthält nur den Mehlkörper. Bei Vollkorntoast gilt die Regel, dass Weizen und Roggenvollkornmehle in beliebigem Verhältnis gemischt werden können.

Wie gesund ist Vollkorntoast wirklich? Fest steht: Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung ist Vollkorntoast gesünder als klassisches Buttertoast. Es stecken mehr Vitamine Vitamin B1, B2, Folsäure und Mineralstoffe wie etwa Eisen und Magnesium drin. Auch die Ballaststoffgehalte unterscheiden sich. Ballaststoffe fördern die Verdauung und sorgen für eine längere Sättigung. Während helles Toastbrot laut der DGE auf 3,1 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm kommt, seien es bei Vollkorntoast mehr als doppelt so viele. Es enthalte etwa 7,5 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm.

Tabelle 1: Ballaststoffvergleich nach DGE Angaben

| Brotart | Ballaststoffe pro 100 Gramm | | Helles Toastbrot | 3,1 Gramm | | Vollkorntoast | 7,5 Gramm |

Tabelle 2: Zutaten für selbstgemachtes weiches Toastbrot

| Zutat | Menge | | Wasser | 300 ml etwa 30 °C warm | | Vollmilch | 50 ml Raumtemperatur | | Trockenhefe | 7 g | | Butter Raumtemperatur | 30 g | | Salz | 8 g | | Mehl Dinkel Type 1050 oder Weizen Type 550 | 300 g | | Mehl Vollkorn Dinkel oder Weizenvollkorn | 300 g |

Frühstückstoast mit Frucht und Granola

Blitzschnell zubereitet und nach Belieben dekoriert, ist der Früchtetoast der perfekte gesunde Brunch für Zuhause. Die Zubereitung erfolgt in vier klaren Schritten.

  • Toasten
  • Bestreichen
  • Belegen
  • Bestreuen

Die Vollkorn Toastscheiben goldbraun toasten. Solange die Toastscheiben noch warm sind, mit der Birkengold Schoko Nuss Creme bestreichen. Jede Scheibe mit einer anderen Frucht schön belegen. Die fertigen Toastbrote mit Granola bestreuen und rasch servieren. Guten Appetit. Die Kombination aus warmem Toast, Nusscreme, frischer Frucht und Granola liefert Textur und Vielfalt.

Gesunder Schinken Käse Toast Low Carb glutenfrei

Wer liebt ihn nicht, den klassischen Schinken Käse Toast? Knuspriges Brot, geschmolzener Käse, herzhafter Schinken. Einfach himmlisch. Aber oft steckt er voller einfacher Kohlenhydrate, die den Blutzucker in die Höhe treiben. Die gute Nachricht ist eine gesunde, glutenfreie Low Carb Version.

Was macht dieses Rezept besonders? Ein klassischer Schinken Käse Toast aber in gesund. Dieses Rezept ist perfekt für alle, die sich bewusst ernähren, auf Gluten verzichten oder einfach eine sättigende, eiweißreiche Mahlzeit genießen möchten. Das selbstgemachte Toastbrot ist die ideale Basis und überzeugt mit einer tollen Konsistenz.

  • Low Carb & glutenfrei: Perfekt für eine bewusste Ernährung
  • Proteinreich: Dank Magertopfen, Eiern und Käse sättigt der Toast lange
  • Super knusprig & käsig: Du wirst den Unterschied zum klassischen Toast kaum merken

Warum selbstgemachtes Low Carb Toastbrot? Gekaufte Low Carb Brote enthalten oft viele Zusatzstoffe und schmecken trocken. Das selbstgemachte Brot bietet Kontrolle über die Zutaten.

Fragen zur Gesundheit von Toastbrot im Fernsehen

Quadratisch und kross so sollte er sein, der perfekte Toast. Toast ist das beliebteste Brot hierzulande. Aber wir und vielleicht auch Sie zuhause stellen sich viele Fragen. Zum Beispiel: Ist Vollkorntoast gesünder als Buttertoast? Kann man Toastbrot noch essen, wenn es schwarze Stellen hat? Und darf man Schimmel einfach wegschneiden? Was steckt drin und wie gesund ist das Toastbrot? Diese Fragen werden mit Dr. Stephan Lück geklärt. Die Sendung beleuchtet die Unterschiede zwischen Vollkorntoast und Buttertoast und geht auf die Bewertung des Gesundheitswerts ein.

Praktische Hinweise zum Aufbewahren und Servieren

Das selbstgebackene Toastbrot bleibt weich und saftig. Nach dem Auskühlen auf einem Kuchengitter lässt es sich in Scheiben schneiden. Scheiben können eingefroren und nach Bedarf portionsweise aufgetaut werden. Das ist praktisch für den schnellen Frühstückstoast. Die Kombination aus Vollkornanteil und weichem Teig sorgt für eine lange Sättigung. Die Verwendung von Dinkel oder Weizenvollkorn erhöht den Ballaststoffgehalt. Die Milde im Geschmack entsteht durch das zweimalige Gehen und durch die Verwendung von Milch und Honig.

Fazit

Gesundes Toastbrot entsteht durch bewusste Auswahl der Zutaten und durch ein Backverfahren das auf zweimaliges Gehen setzt. Das selbstgemachte Brot liefert weiche Konsistenz, buttrigen Geschmack und einen höheren Ballaststoffgehalt. Der Vergleich zwischen hellem Buttertoast mit 3,1 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm und Vollkorntoast mit etwa 7,5 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm zeigt den Unterschied deutlich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bestätigt den Vorteil von Vollkorntoast durch mehr Vitamine B1, B2, Folsäure und Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium. Wer auf Zusatzstoffe verzichten möchte, wählt selbstgebackenes Brot mit Wasser, Milch, Hefe, Butter, Salz und Mehl aus Dinkel oder Weizen. Die Frühstücksvariante mit Vollkorn Toastscheiben, Schoko Nuss Creme, Frucht und Granola bietet einen schnellen gesunden Brunch. Die Low Carb glutenfreie Variante mit Magertopfen, Eiern und Käse bietet eine proteinreiche Alternative. Das Backen zu Hause bleibt der sicherste Weg, um zu wissen was im Toastbrot steckt.

Quellen

  1. Toastbrot Rezept gesund
  2. Vollkorntoast gesund einfaches Rezept
  3. Ist Vollkorntoast gesund
  4. Frühstückstoast Rezept
  5. Gesunder Schinken Käse Toast Low Carb glutenfrei
  6. Wie gesund ist Toastbrot ARD Buffet

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