Ultrasaftige Frikadellen zubereiten: Ein umfassendes Rezept mit 800g Hackfleisch

Frikadellen, auch als Hackbällchen oder Fleischklopse bezeichnet, sind ein kochkunstvoll einfach zu zubereitendes Gericht, das in vielen Haushalten aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Geschmacksvielfalt beliebt ist. Sie passen sowohl als Hauptgericht als auch als Beilage oder Snack und lassen sich in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Zubereitungsweisen servieren. Dieser Artikel stellt ein detailliertes Rezept für saftige Frikadellen mit 800g Hackfleisch vor, verbunden mit Tipps zur optimalen Zubereitung, Würzung und Speicherung, die aus verschiedenen Quellen zusammengestellt wurden.


Grundlagen der Frikadellen-Zubereitung

Frikadellen bestehen in der Regel aus Hackfleisch, das mit Bindemitteln wie Eiern, Semmelbröseln oder Brötchen vermengt wird. Zwiebeln und Gewürze sind ebenfalls zentrale Bestandteile, die den Geschmack und die Konsistenz der Frikadellen beeinflussen. In den angegebenen Rezepturen wird oft eine Mischung aus Rind- und Schweinefleisch verwendet, da diese Kombination eine optimale Balance aus Geschmack und Saftigkeit gewährleistet.

Im folgenden Rezept wird 800g Hackfleisch mit 2 großen Zwiebeln vermischt. Das Hackfleisch wird mit Brötchen, Eiern, Senf und diversen Gewürzen veredelt. Wichtig ist, dass die Zutaten gut miteinander verknetet werden, um eine homogene Masse zu erzeugen, die sich gut formen lässt und während des Bratvorgangs nicht auseinanderfällt.


Zutaten und Mengen

Die Zutatenliste für das Rezept ist wie folgt zusammengestellt:

  • 800 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 große Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 1 – 2 Brötchen vom Vortag (alternativ 50 g Paniermehl)
  • 2 Eier
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 2 gestr. TL Salz
  • ½ TL gemahlener Pfeffer
  • 2–3 EL Butterschmalz (zum Braten)

Einige Rezepte erwähnen auch zusätzliche Zutaten wie Petersilie, Worcestersauce, Knoblauch oder Paprikapulver, die den Geschmack verfeinern können. Je nach Vorliebe und Region können diese Zutaten variieren.


Zubereitungsschritte

Vorbereitung der Zutaten

  1. Brötchen einweichen:
    Die Brötchen werden in reichlich Wasser gelegt und etwa 10 Minuten einweichen gelassen. Nach etwa 5 Minuten sollten sie umgedreht werden, um eine gleichmäßige Einweichung zu gewährleisten.

  2. Zwiebeln vorbereiten:
    Die Zwiebeln werden geschält und sehr fein gewürfelt. Um sie milder und bekömmlicher zu machen, können sie vorab in etwas Öl angedünstet werden. Dies ist jedoch optional und nicht in allen Rezepten vorgeschrieben.

  3. Brötchen ausdrücken:
    Nach dem Einweichen werden die Brötchen gut ausgedrückt, um überschüssiges Wasser zu entfernen.

Mischung der Zutaten

  1. Hackfleisch mit Zutaten vermengen:
    In eine große Schüssel werden das Hackfleisch, die Brötchen (oder Semmelbrösel), die Zwiebeln, die Eier und der Senf gegeben. Anschließend werden Salz, Pfeffer und die weiteren Gewürze (falls gewünscht) hinzugefügt.

  2. Gründliche Verknetung:
    Die Zutaten werden mit den Händen gründlich verknetet, bis eine homogene Masse entsteht. Die Mischung sollte fest genug sein, um sich gut formen zu lassen, aber nicht zu trocken oder zu nass sein.

Formen der Frikadellen

  1. Hände angefeuchten:
    Um die Frikadellen nicht an den Händen kleben zu lassen, werden die Hände leicht angefeuchtet.

  2. Formen der Frikadellen:
    Aus der Masse werden 6–12 Frikadellen geformt, wobei die Größe nach individuellem Geschmack variiert werden kann. Die Frikadellen sollten flach und gleichmäßig geformt sein, um eine gleichmäßige Bräunung zu ermöglichen.


Bratvorgang

  1. Butterschmalz erhitzen:
    In einer großen Pfanne wird das Butterschmalz erhitzt. Es sollte heiß genug sein, um die Frikadellen nicht kalt zu werden lassen, aber nicht zu heiß, um sie nicht zu verbrennen.

  2. Frikadellen braten:
    Es werden nur so viele Frikadellen in die Pfanne gelegt, dass etwa die Hälfte der Pfanne belegt ist. Andernfalls kühlt das Bratfett ab, und die Frikadellen geben Flüssigkeit ab, was die Kruste verhindert.

  3. Bratzeit:
    Die Frikadellen werden bei mittlerer Hitze auf jeder Seite etwa 6–8 Minuten gebraten, bis sich eine goldbraune Kruste gebildet hat. Sie sollten nicht zu früh gewendet werden, um die Kruste nicht zu stören.

  4. Abtropfen lassen:
    Nach dem Braten werden die Frikadellen auf Küchenpapier gelegt, um überschüssiges Bratfett abzutropfen.

  5. Warmhalten:
    Bei größeren Mengen können die Frikadellen nach dem Braten im Ofen bei etwa 50 °C warmgehalten werden, bis sie serviert werden.


Tipps zur Optimierung

  • Zwiebeln anbraten:
    Das Anbraten der Zwiebeln vor dem Mischen mit dem Hackfleisch reduziert die scharfe Note der Zwiebeln und verhindert mögliche Blähungen nach dem Verzehr. Dies ist eine empfehlenswerte Vorgehensweise, auch wenn es in einigen Rezepten nicht explizit erwähnt wird.

  • Hackfleischmischung:
    Die Mischung aus Rind- und Schweinefleisch ist ideal, da Rindfleisch eine feste Struktur bietet, während Schweinefleisch für Saftigkeit sorgt. Ein Verhältnis von etwa 50:50 ist empfohlen.

  • Panade:
    Wer knusprigere Frikadellen möchte, kann sie vor dem Braten in Paniermehl wälzen. Dies erfordert jedoch mehr Bratfett, da die Panade Öl aufnimmt.

  • Gewürze:
    Die Kombination aus Salz, Pfeffer, Senf und weiteren Aromen wie Petersilie oder Paprikapulver veredelt den Geschmack. Das Würzen sollte nach Geschmack erfolgen, wobei ein gewisses Gleichgewicht zwischen Salzigkeit und Säure angestrebt wird.


Beilagen und Serviervorschläge

Frikadellen eignen sich hervorragend als Hauptgericht und lassen sich mit unterschiedlichen Beilagen servieren. Einige Vorschläge sind:

  • Kartoffelsalat oder Kartoffelpüree
  • Rotkohl
  • Gemüsechips
  • Nudeln oder Reis
  • Brot oder Brötchen

Die süß-saure Note des Rotkohls passt besonders gut zum herzhaften Geschmack der Frikadellen. Für eine lockere Mahlzeit können Frikadellen auch mit knusprigen Gemüsechips serviert werden.


Variationsmöglichkeiten

Das Grundrezept kann nach individuellem Geschmack angepasst werden. Einige mögliche Variationen sind:

  • Ohne Ei:
    In einigen Rezepten werden Frikadellen ohne Ei zubereitet. Hier werden oft Brötchen oder Semmelbrösel als zusätzliche Bindemittel verwendet, um die Konsistenz der Masse zu sichern.

  • Mit Knoblauch:
    Einige Rezepte empfehlen den Zusatz von gepresstem Knoblauch, der der Mischung eine zusätzliche Aromatik verleiht.

  • Mit Petersilie oder anderen Kräutern:
    Frische Petersilie oder andere Kräuter wie Oregano oder Majoran können dem Gericht eine frische Note verleihen.

  • Mit Worcestersauce oder anderen Aromen:
    Die Zugabe von Worcestersauce, Paprikapulver oder anderen Aromen kann den Geschmack der Frikadellen verfeinern.


Haltbarkeit und Lagerung

Frikadellen können frisch serviert werden oder vor dem Bratvorgang portioniert und im Kühlschrank gelagert werden. Die ungebundenen Frikadellen sollten innerhalb von 1–2 Tagen verzehrt werden. Gebratene Frikadellen können in einer Schüssel mit Deckel im Kühlschrank bis zu 3–4 Tage aufbewahrt werden.


Schlussfolgerung

Frikadellen sind ein kochkunstvoll einfach zu zubereitendes Gericht, das in vielen kulturellen Kontexten verbreitet ist. Mit 800g Hackfleisch lassen sich mehrere Portionen zubereiten, die durch die Kombination aus Hackfleisch, Zwiebeln, Eiern und Gewürzen eine optimale Balance aus Geschmack und Konsistenz erzeugen. Die Zubereitung ist einfach, aber es gibt viele Möglichkeiten zur Anpassung an individuelle Vorlieben und regionale Traditionen. Ob mit oder ohne Panade, mit oder ohne Ei – die Frikadellen können nach individuellem Geschmack variiert werden. Sie eignen sich als Hauptgericht, Beilage oder Snack und passen zu vielen Beilagen. Mit den richtigen Zutaten und der richtigen Zubereitungsweise entstehen saftige, aromatische Frikadellen, die in vielen Haushalten beliebt sind.


Quellen

  1. Kochen mit uns: Ultrasaftige Frikadellen
  2. Grizzly Foods: Frikadellen-Rezept
  3. Rezeptteufel: Frikadellen
  4. Omas Rezepte: Omas Frikadellen
  5. Bestenrezepte: Klassische Frikadellen-Rezept

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