Saftige Klassische Frikadellen aus 1 kg Hackfleisch: Rezept und Tipps für perfekte Bratkugeln

Frikadellen gelten als eines der beliebtesten und vielseitigsten Gerichte in der deutschen Küche. Sie sind schnell zubereitet, lassen sich gut vorbereiten und passen zu einer Vielzahl von Beilagen. In diesem Artikel wird ein klassisches Rezept für Frikadellen aus 1 kg Hackfleisch vorgestellt, basierend auf den Erkenntnissen aus mehreren verifizierten Quellen. Detaillierte Informationen zur Zutatenliste, Zubereitung, Würzung und Brattechnik sind enthalten, sowie Tipps zur Anpassung und Haltbarkeit.

Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, weisen Gemeinsamkeiten auf, wie beispielsweise die Verwendung von Hackfleisch, Ei, Zwiebeln, Petersilie, Paniermehl und typischen Gewürzen. Zudem wird empfohlen, die Zwiebeln entweder roh oder angebraten in die Hackmasse zu geben, je nach Geschmack und Erwartung an das Endergebnis. Einige Rezepte erwähnen zudem die Verwendung von Weißbrot statt Paniermehl als Bindemittel.

Im Folgenden sind die zentralen Aspekte des Rezepts und der Zubereitung detailliert beschrieben, ergänzt um Hintergrundinformationen zu den verwendeten Zutaten und Techniken.


Zutatenliste für 1 kg Hackfleisch

Für die Herstellung von klassischen Frikadellen aus 1 kg Hackfleisch werden die folgenden Zutaten benötigt, basierend auf mehreren Rezepten aus den bereitgestellten Quellen:

Zutat Menge Bemerkungen
Hackfleisch 1 kg Gemischt aus Rind- und Schweinefleisch (halb-halb)
Ei 2 Stück Wichtig für die Bindung
Zwiebel 2–3 mittelgroße Fein gewürfelt
Petersilie ca. 10 g Frisch, fein gehackt
Paniermehl ca. 100 g Alternativ eingeweichtes Weißbrot
Salz nach Geschmack Gewürze in der Regel 1–2 TL
Pfeffer nach Geschmack Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Senf 1–2 EL Mittelscharf
Paprikapulver 1–2 EL Mild
Majoran 1–2 TL Getrocknet
Muskatnuss 1 Prise Frisch gerieben
Butterschmalz oder Pflanzenöl ca. 100 g Für das Braten in der Pfanne

Die Zutatenlisten variieren geringfügig je nach Rezept, wobei die Verwendung von Zwiebeln, Ei, Petersilie und Paniermehl als konstante Bestandteile hervorzuheben ist. Einige Rezepte erwähnen optional auch den Einsatz von Toastbrot oder Brötchen als Ersatz für Paniermehl, was den Saftgehalt der Frikadellen erhöhen kann.


Vorbereitung der Zutaten

Hackfleisch

Für dieses Rezept wird gemischtes Hackfleisch (Rind und Schwein im Verhältnis 1:1) empfohlen. Das Hackfleisch sollte frisch sein und idealerweise am Tag des Kochens verarbeitet werden. Wird es nicht am Tag des Einkaufs verarbeitet, sollte es in einem abgeschlossenen Gefäß im Kühlschrank (nicht im Gemüsefach) aufbewahrt werden, maximal 24 Stunden. Die Kühlkette darf nicht länger als 30 Minuten unterbrochen werden.

Zwiebeln

Die Zwiebeln können entweder roh oder angedünstet in die Hackmasse eingearbeitet werden. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile:

  • Roh: Die Zwiebeln geben mehr Schärfe und Biss, die Frikadellen sind fruchtiger im Geschmack.
  • Angedünstet: Die Zwiebeln sind milder und weniger schärfebetont, was manche als angenehmer empfinden.

Die Zwiebeln sollten in sehr kleine Würfel geschnitten werden, um eine gleichmäßige Verteilung in der Hackmasse zu gewährleisten. Einige Rezepte erwähnen, dass angebratene Zwiebeln nicht gären und die Haltbarkeit der Frikadellen verbessern könnten. Ob diese Aussage korrekt ist, bleibt unklar, da die Quellen widersprüchlich sind.

Petersilie

Die Petersilie sollte frisch und fein gehackt sein. Einige Rezepte erwähnen glatt oder flachkrautige Petersilie, wobei beide Arten passen. Das Kraut verleiht den Frikadellen eine frische Note und eine leichte Kräuternote.

Paniermehl oder Weißbrot

Paniermehl dient als Bindemittel und sorgt für eine saftige Konsistenz. Alternativ kann auch eingeweichtes Weißbrot oder Toastbrot verwendet werden. Dazu wird das Brot in Wasser oder Milch eingeweicht und gut ausgedrückt. Einige Rezepte empfehlen 2–3 Brötchen für 1 kg Hackfleisch, da sie mehr Saft spenden.

Ei

Das Ei ist ein weiteres Bindemittel und sorgt für eine weiche, feine Konsistenz. Es sollte in die Hackmasse gut eingearbeitet werden.


Rezept: Klassische Frikadellen aus 1 kg Hackfleisch

Schritt 1: Zutaten vorbereiten

  1. Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Die Petersilie waschen und fein hacken.
  3. Das Hackfleisch in eine große Schüssel geben.
  4. Das Ei in die Hackmasse geben.
  5. Salz, Pfeffer, Senf, Paprikapulver, Majoran, Muskatnuss und die gewürfelten Zwiebeln hinzufügen.
  6. Paniermehl oder eingeweichtes Brot hinzufügen und alles gut vermengen.

Hinweis: Je nach Rezept kann die Zwiebel entweder roh oder angebraten in die Hackmasse gegeben werden. In einigen Quellen wird empfohlen, die Zwiebeln vorauszukochen, um Schärfe zu reduzieren.

Schritt 2: Frikadellen formen

  1. Mit angefeuchteten Händen Portionen aus der Hackmasse entnehmen.
  2. Die Portionen zu Kugeln formen. Ideal sind ca. 60 g pro Frikadelle.
  3. Alternativ können auch flachere Frikadellen geformt werden, je nach Vorliebe.

Schritt 3: Braten der Frikadellen

  1. In einer großen Pfanne Butterschmalz oder Pflanzenöl erhitzen.
  2. Die Frikadellen vorsichtig in die Pfanne legen, nicht zu dicht.
  3. Auf mittlerer bis hoher Stufe braten, bis die Frikadellen eine goldbraune Kruste haben.
  4. Die Frikadellen wenig wenden, um eine gleichmäßige Garung zu gewährleisten.
  5. Pro Seite ca. 5–7 Minuten braten.
  6. Die Frikadellen sind fertig, wenn sie innen tendenz Zart sind und nicht mehr roh.

Tipps und Tricks für perfekte Frikadellen

1. Hackfleisch auswählen

  • Gemischtes Hackfleisch (Rind und Schwein) ist ideal, da es ausgewogen im Geschmack und saftig ist.
  • Verwende frisches Hackfleisch, um eine gute Haltbarkeit und Geschmack zu gewährleisten.

2. Weißbrot statt Paniermehl

  • Einige Rezepte empfehlen, eingeweichtes Weißbrot statt Paniermehl zu verwenden. Dies sorgt für eine saftigere Textur.
  • Das Brot sollte gut in Wasser oder Milch eingeweicht und danach gut ausgedrückt werden.

3. Zwiebeln anbraten

  • Das Anbraten der Zwiebeln reduziert die Schärfe und verleiht den Frikadellen eine mildere Note.
  • Andere Rezepte erwähnen, dass Zwiebeln auch roh in die Hackmasse gemischt werden können, was eine frischere Note ergibt.

4. Brattechnik

  • Verwende eine große Pfanne mit hohem Rand, um Spritzer zu vermeiden.
  • Brate die Frikadellen nicht zu heiß, um eine gleichmäßige Garung zu gewährleisten.
  • Brate nicht zu viele Frikadellen auf einmal, damit die Temperatur nicht zu stark abfällt.
  • Wende die Frikadellen nicht zu oft, um eine stabile Form zu erhalten.

5. Würzen

  • Die Frikadellen sollten mit Salz, Pfeffer, Senf, Paprikapulver, Majoran und Muskatnuss gewürzt werden.
  • Die Würzdosierung kann individuell angepasst werden, je nach Vorliebe.

Anpassungsmöglichkeiten

Die klassischen Frikadellen lassen sich nach Wunsch anpassen. Mögliche Varianten sind:

  • Ohne Ei: Einige Rezepte bieten auch Frikadellen ohne Ei an, wobei das Paniermehl stärker als Bindemittel wirken muss.
  • Mehr Gewürze: Wer möchte, kann die Frikadellen mit Knoblauch, Thymian oder Oregano verfeinern.
  • Mehr Saft: Wer saftigere Frikadellen möchte, kann mehr eingeweichtes Brot oder etwas Milch in die Hackmasse geben.
  • Fleischsorten: Statt gemischtem Hackfleisch können auch reines Rind- oder Schweinehackfleisch verwendet werden.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Die Frikadellen lassen sich gut aufbewahren und wiedererwärmen:

  • Kalt auf Brot: Kalt serviert sind die Frikadellen ein idealer Bratwurstbrot-Alternative.
  • Im Kühlschrank: Die Frikadellen können bis zu 2–3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Im Gefrierschrank: Gefrorene Frikadellen lassen sich bis zu 3 Monate lagern.
  • Wiedererwärmen: Die Frikadellen lassen sich entweder in der Pfanne oder im Ofen wiedererwärmen.

Nährwertanalyse (pro Portion)

Die Nährwerte variieren je nach Hackfleischsorte, Gewürzen und Zubereitungsmethode. Ein grober Überblick für eine Portion (ca. 120 g) aus dem Rezept:

Nährwert Menge
Kalorien ca. 200 kcal
Eiweiß ca. 12 g
Fett ca. 10 g
Kohlenhydrate ca. 2 g
Ballaststoffe ca. 1 g

Hinweis: Diese Werte sind Schätzungen. Für eine präzise Analyse ist ein Ernährungsberater zu konsultieren.


Schmecken Frikadellen kalt oder warm?

Frikadellen können sowohl warm als auch kalt serviert werden. Warm sind sie ein klassisches Gericht mit Soße oder Beilage. Kalt serviert passen sie hervorragend zu Brot oder als Snack. Einige Rezepte erwähnen, dass sie im Kühlschrank fast genauso lecker sind wie frisch gebraten.


Frikadellen mit Soße

Einige Rezepte erwähnen die Möglichkeit, eine Soße nach dem Braten herzustellen. Dazu können die Aromen aus der Pfanne genutzt werden. Mögliche Soßen sind:

  • Rahmsoße: Mit Sahne, Sahnebutter und Gewürzen.
  • Tomatensauce: Mit Tomatenmark, Gewürzen und eventuell Brühe.
  • Scharfe Soße: Mit Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark und Schärfezutaten wie Chili oder Pfeffer.

Schlussfolgerung

Klassische Frikadellen aus 1 kg Hackfleisch sind ein vielseitiges, alltagstaugliches Gericht, das sich leicht anpassen lässt und sowohl warm als auch kalt serviert werden kann. Die Zutaten wie Hackfleisch, Ei, Zwiebeln, Petersilie, Paniermehl und typische Gewürze bilden die Grundlage eines einfachen, aber leckeren Gerichts. Durch die Verwendung von gemischtem Hackfleisch und der richtigen Brattechnik entstehen saftige, gleichmäßig gebratene Frikadellen, die in der Familie und bei Gästen gleichermaßen beliebt sind.

Die Rezepte, auf die sich dieser Artikel stützt, weisen Gemeinsamkeiten auf, was die Verwendbarkeit und Verifizierbarkeit der Rezeptanleitung untermauert. Ob mit oder ohne Ei, mit angebratenen oder rohen Zwiebeln – die Frikadellen sind ein kreatives Feld für individuelle Anpassungen und kulinarische Experimente.


Quellen

  1. Omas Frikadellen Rezept – Frikadellen selbst machen
  2. Klassische Frikadellen Rezept
  3. Rezeptteufel – Frikadellen
  4. Bestenrezepte – Klassische Frikadellen Rezept

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