Vegane Plätzchen und Kekse: Rezepte, Techniken und Zutatenalternativen

Vegane Plätzchen und Kekse basieren auf pflanzlichen Zutaten und ersetzen tierische Komponenten wie Eier, Butter und Milch durch geeignete Alternativen. Große Teile klassischer Backzutaten wie Mehl, Zucker, Nüsse, gemahlene Mandeln, Kokosraspel, Haferflocken oder Trockenfrüchte sind bereits rein pflanzlich und eignen sich direkt für vegane Rezepte. Als Ersatz für Eier dienen zerdrückte Bananen, Leinsamen oder Apfelmus, während Margarine oder spezielle vegane Produkte Butter ersetzen. Pflanzliche Milchalternativen vervollständigen die Basis. Diese Ansätze ermöglichen die Zubereitung beliebter Klassiker wie Vanillekipferl, Zimtsterne oder Spitzbuben in veganer Form, insbesondere zur Weihnachtszeit. Glutenfreie Varianten nutzen anstelle von Mehl Kokosraspel, Haferflocken oder gemahlene Mandeln und Nüsse. Saftige Kekse entstehen mit nur wenigen Zutaten wie Haferflocken, Datteln und Erdnussmus, ohne weißen Haushaltszucker, Öl oder Margarine. Diese Rezepte sind unkompliziert, eignen sich für Anfänger und bieten pflanzliches Protein durch Inhaltsstoffe wie Haferflocken und Erdnussmus.

Grundlagen des veganen Plätzchenteigs

Der vegane Mürbeteig bildet die Basis für viele Plätzchenarten und erfolgt ohne Ei und Butter. Aus einem einfachen veganen Plätzchenteig-Grundrezept lassen sich Varianten wie fruchtige Doppelkekse herstellen. Die Plätzchen werden mit Ausstechern in Form gebracht, nach dem Backen abgekühlt und mit Marmelade verbunden: Auf die Unterseite Marmelade streichen und das Plätzchen mit Loch darauflegen. Für Terrassenplätzchen ausstechen in drei Größen, den größten und mittelgroßen Keks mit Marmelade bestreichen und alle Teile aufeinandersetzen. Diese Technik sorgt für Stabilität und Fruchtigkeit.

Bei der Teigzubereitung ist die Konsistenz entscheidend. Vegane Teige benötigen oft mehr Flüssigkeit als nicht-vegane. Bindemittel wie Eier werden durch zerdrückte Banane, Apfelmus oder eingeweichte Leinsamen ersetzt. Eine Faustregel besagt: Ein Esslöffel Apfelmus ersetzt ein Ei, eine zerdrückte Banane zwei Eier. Leinsamen oder Chiasamen mahlen, mit drei Esslöffeln Wasser einweichen, bis eine gelartige Masse entsteht, die nach etwa zehn Minuten bereit ist. Diese Gelmasse fungiert als perfektes Bindemittel. Raffiniertes Kokosöl eignet sich als Fettbasis aufgrund seines hohen Fettanteils, der Aromen gut aufnimmt.

Backen bei 180 °C Umluft, Dauer 12-15 Minuten. Kekse nach dem Backen kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stellen, wo sie komplett auskühlen und knusprig werden. Nicht überbacken, um Saftigkeit zu erhalten. Diese Schritte gewährleisten optimale Textur.

Zutat Funktion im Teig Häufige Alternativen
Mehl Basisstruktur Haferflocken (grob gemahlen), gemahlene Mandeln, Kokosraspel
Fett Mürbigkeit Pflanzenmargarine, Kokosöl
Bindemittel Zusammenhalt Apfelmus (1 EL = 1 Ei), zerdrückte Banane (1 = 2 Eier), Leinsamen-Gel (1 EL gemahlen + 3 EL Wasser)
Süße Geschmack Datteln, Zucker, Vanillezucker
Aroma Geschmacksverstärkung Vanillezucker, Schokotropfen (vegan), Marmelade

Diese Tabelle fasst gängige Komponenten und Ersatzstoffe zusammen, basierend auf den beschriebenen Rezepten.

Glutenfreie vegane Plätzchen

Vegane und glutenfreie Plätzchen sind machbar, da viele Rezepte ohne Mehl auskommen. Kokosmakronen und Zimtsterne nutzen Kokosraspel, Haferflocken oder gemahlene Mandeln und Nüsse für die Konsistenz. Diese Zutaten sorgen für Bindung und Textur ohne Gluten. Kokosmakronen mit Aquafaba gelingen besonders fein und erzeugen einen kokosigen Traum. Solche Varianten eignen sich für Allergiker und sind einfach nachzubacken.

Die Zubereitung beginnt mit dem Mahlen der Basiszutaten, falls nötig, gefolgt von der Vermengung mit Feuchtigkeitsspendern. Backen bei moderater Hitze erhält die Form und verhindert Austrocknen. Diese Plätzchen sind weihnachtstauglich und erweitern das Sortiment.

Saftige vegane Dattelkekse mit nur fünf Zutaten

Saftige vegane Kekse ohne weißen Haushaltszucker bestehen aus Haferflocken, Datteln, Erdnussmus, Backpulver und Flüssigkeit. Diese Kombination ergibt ein zuckerfreies, ölfreies Dessert mit pflanzlichem Protein aus Haferflocken und Erdnussmus. Die Kekse sind das ganze Jahr backbar, nicht nur weihnachtlich.

Zubereitungsschritte: - Haferflocken im Mixer zu grobem Mehl verarbeiten und mit Backpulver in eine Schüssel geben. - Entsteinte Datteln (bei Härte kurz in Wasser einweichen), Erdnussmus und Flüssigkeit hinzufügen. - Masse mit Händen kneten oder in der Küchenmaschine zu Teig verarbeiten. Bei Trockenheit mehr Flüssigkeit, bei Matschigkeit mehr Hafermehl hinzufügen. - Teig portionieren, formen und backen.

Die resultierenden Kekse sind saftig, süß und lecker. Doppelte Portion empfohlen, da sie schnell verzehrt werden. Vegan backen erweist sich hier als unkompliziert, ohne Eier, Milch oder Butter.

Vegane Schokoladenkekse

Vegane Schokokekse entstehen aus Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Pflanzenmargarine, Apfelmus und veganen Zartbitter-Schokotropfen. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Zubereitung: - Mehl und Backpulver vermengen. - Zucker, Vanillezucker, Margarine und Apfelmus hinzufügen, zu Teig verkneten. - Schokotropfen unterheben. - Kleine Kugeln formen, auf backpapierbedeckte Bleche setzen, Platz lassen. - 12 Minuten backen, 10 Minuten abkühlen lassen. Noch weich, nach Belieben flach drücken.

Diese Kekse sind einfach und universell einsetzbar. Sie behalten Weichheit und integrieren Schokolade harmonisch.

Weitere vegane Plätzchen-Rezepte

Vegane Vanillekipferl gelingen Anfängern schnell und sind weihnachtlich. Schneeflocken als schnelles Gebäck für Kinder. Matcha-Kekse sind gesund, passen zu Matcha-Latte. Bananen-Haferflocken-Kekse als veganes Dessert für jeden Anlass. Nussplätzchen nach Erkalten mit Staubzucker bestäuben. Tahini-Kekse aus veganer Mehlspeisen-Küche, schnell gebacken. Chai-Küsschen-Schoko-Busserl als liebliche, schnell verzehrte Kekse. Schokokruste in rechteckiger Form als schnelles Rezept für Veganer.

Diese Vielfalt deckt Süßes von knusprig bis saftig ab. Jedes Rezept betont Einfachheit und pflanzliche Zutaten.

Spezielle vegane Keksvarianten mit Cannabis

Ein unbestätigter Bericht aus einer spezialisierten Quelle beschreibt vegane Cannabis-Schokoladenkekse als schnelles Rezept mit Cannabis-Kokosöl. Vorbereitung 10 Minuten, Backzeit 12-15 Minuten, Dosierung pro Keks etwa 10 mg THC, abhängig vom Öl. Diese Kekse sollen entspannend wirken, erfordern aber Vorsicht wegen Stärke. Ähnlich vegane Haschkekse mit Cannabis-Kokosöl (14-16 g getrocknetes Cannabis auf 250 g Öl), Decarboxylierung und Ei-Ersatz. Diese Informationen stammen aus einzelnen, nicht allgemein autoritativen Quellen und widersprechen nicht direkt anderen, werden jedoch als unbestätigt betrachtet, da sie spezifische, potenziell regulierte Inhaltsstoffe betreffen. Priorisieren der Standardrezepte wird empfohlen.

Tipps für perfektes veganes Backen

Plätzchen mit passenden Ausstechern formen. Marmelade nur auf abgekühlte Unterseiten streichen. Bei Teigen Konsistenz anpassen: Mehr Flüssigkeit bei Trockenheit, mehr Mehl bei Bröseligkeit. Backen vermeidet Überbacken für Knusprigkeit. Aquafaba für Makronen sorgt für Leichtigkeit. Pflanzliche Tropfen wie Zartbitter erweitern Optionen. Diese Praktiken aus den Quellen optimieren Ergebnisse.

Vergleich von Backzeiten:

Rezepttyp Temperatur Dauer Abkühlung
Mürbeteig-Plätzchen 180 °C Umluft 12 Min. Kurz auf Blech, dann Gitter
Schokokekse 180 °C Umluft 12 Min. 10 Min.
Saftige Dattelkekse Nicht spezifiziert Ca. 12-15 Min. Vollständig
Makronen Moderat 12-15 Min. Vollständig

Diese Tabelle unterstützt präzise Planung.

Anpassungen und Variationen

Aus Grundteigen entstehen Doppelkekse oder Terrassenplätzchen durch Stapeln mit Marmelade. Glutenfrei durch Nussmehle. Zuckerfrei mit Datteln. Proteinreich mit Hafer und Mus. Diese Flexibilität macht veganes Backen vielseitig.

Detaillierte Beschreibung der Dattelkekse-Zubereitung erweitert: Haferflocken mahlen sorgt für Mehlähnlichkeit. Datteln entsteinen, einweichen bei Bedarf für Weichheit. Erdnussmus bindet und nährt. Backpulver hebt auf. Teigkneten per Hand fördert Haptik, Maschine Effizienz. Formen zu Kugeln oder Scheiben. Backen bis goldbraun. Ergebnis: Saftige Textur, natürliche Süße.

Für Schokokekse: Vermengen trockener Zutaten zuerst stabilisiert. Fett und Feuchtigkeit schmelzen einarbeiten. Tropfen kühl unterheben verhindert Schmelzen. Kugeln flachdrücken nach Backen passt Form an.

Vanillekipferl: Formen zu Kipferln, backen, wälzen in Zucker. Matcha: Pulver einrühren für Grün. Bananen-Hafer: Zerdrückte Banane bindet, Hafer knackt.

Vorteile pflanzlicher Plätzchen

Ohne tierische Produkte, oft zuckerarm, proteinreich. Geeignet ganzjährig, für Diäten. Einfach, schnell. Glutenfrei möglich. Diese Aspekte machen sie relevant für Vielfalt.

Erweiterte Technik: Leinsamen-Gel zubereiten: Mahlen, Wasser mischen, 10 Minuten quellen. Ersetzt Ei perfekt. Apfelmus feuchtet zusätzlich. Banane intensiviert Süße.

Schlussfolgerung

Vegane Plätzchen und Kekse nutzen pflanzliche Zutaten wie Haferflocken, Datteln, Margarine und Ei-Ersatz für klassische und innovative Varianten. Rezepte wie saftige Dattelkekse, Schokokekse, glutenfreie Makronen oder Vanillekipferl demonstrieren Einfachheit und Vielseitigkeit. Techniken wie Konsistenzanpassung und präzises Backen gewährleisten Erfolg. Spezielle Varianten wie Cannabis-Kekse bleiben unbestätigt. Diese Ansätze erweitern das kulinarische Repertoire nachhaltig.

Quellen

  1. Vegane Plätzchen - die schönsten Rezepte
  2. Rezept: Vegane Cannabis-Schokoladenkekse
  3. Saftige vegane Kekse ohne weißen Haushaltszucker
  4. Keks - vegane Rezepte
  5. Haschkekse backen Rezept Zutaten Dosierung Wirkung Tipps Anleitung
  6. Vegane Kekse

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