Blütenkekse: Vielfältige Rezepte und Dekorationstechniken mit essbaren Blüten

Blütenkekse stellen eine Kategorie von Plätzchen dar, die durch die Verwendung essbarer Blüten charakterisiert sind. Diese Blüten verleihen den Keksen nicht nur eine visuelle Attraktivität, sondern integrieren sich auch in den Geschmack und die Textur. Die bereitgestellten Rezepte umfassen verschiedene Teigvarianten, die auf Basis von Butter, Mehl und Aromen wie Orange, Kardamom, Mandeln oder Johannisbeeren beruhen. Essbare Blüten wie Begonie, Borretsch, Stiefmütterchen, Petunie oder Bellies werden entweder vor dem Backen in den Teig eingearbeitet oder nach dem Backen mit Eiweiß fixiert. Die Zubereitung erfordert typischerweise das Kühlen des Teigs für eine Stunde, Ausrollen auf eine Dicke von etwa 0,5 cm und Backen bei Temperaturen zwischen 170 °C und 200 °C Ober-/Unterhitze für 10 bis 20 Minuten. Kekse können als Sandwiches mit Himbeermarmelade oder Konfitüre gefüllt werden, wobei Varianten mit und ohne Loch in der Mitte kombiniert werden. Solche Kekse eignen sich für Teepartys, als Geschenke oder zur kulinarischen Präsentation. Die Methoden variieren von der Verwendung einer Gebäckpresse bis hin zum handwerklichen Formen blumenförmiger Kekse. Nährwertangaben pro Kekse belaufen sich auf etwa 99 Kalorien, 40 g Kohlenhydrate, 6 g Fett und 2 g Eiweiß, abhängig von der Größe und den Zutaten. Die Rezepte basieren auf gängigen Zutaten ohne Lebensmittelfarben und erfordern keine speziellen Backformen, wobei ein Nudelholz, Ausstecher oder Messer zum Einsatz kommen.

Teigvarianten für Blütenkekse

Die Teige für Blütenkekse unterscheiden sich in ihren Zutaten und Aromen, was eine Bandbreite an Geschmacksrichtungen ermöglicht. Eine Variante integriert Zitrusnoten durch Bio-Orange und Kardamom, eine andere setzt auf Nüsse und Gewürze wie Mandeln und Zimt. Weitere Rezepte verwenden Schmand und Beeren für Fruchtigkeit oder Vanille für Neutralität.

Variante mit Orange und Kardamom

Diese Teigzusammensetzung betont frische Aromen. Die Zutaten für den Teig lauten:

Zutat Menge
Bio-Orange (Schale und 2 EL Saft) 1 Stück
Grüne Kardamomkapseln 3 Stück
Kalte Butter 250 g
Puderzucker 100 g
Salz Prise
Eigelb 2 Stück
Mehl 300 g
Speisestärke 50 g

Zusätzlich für die Dekoration: 2 Bio-Eiweiße, 70 essbare Blüten und 20 g Zucker. Die Orange wird gewaschen, getrocknet, die Schale abgerieben und 2 EL Saft gepresst. Die Kardamomkapseln werden geöffnet, die Samen entnommen und im Mörser zerstoßen. Die kalte Butter in Stücke schneiden und mit Puderzucker, Salz, Kardamom und Orangenschale zu einer glatten Masse verkneten. Anschließend Eigelb, Mehl, Stärke und Orangensaft einarbeiten. Der Teig wird zu einem flachen Fladen geformt und abgedeckt für eine Stunde gekühlt. Diese Zusammensetzung ergibt einen mürben Teig, der sich gut ausrollen lässt und durch die Zitrus- und Gewürzaromen eine exotische Note erhält.

Dinkel-Mandel-Zimt-Teig

Ein weiteres Rezept verwendet Dinkelmehl für eine rustikale Textur. Die Zutaten werden auf ein Nudelbrett gesiebt:

Zutat Menge
Dinkelmehl Nicht spezifiziert, siebbar
Staubzucker Nicht spezifiziert, siebbar
Gemahlene Mandeln Nicht spezifiziert
Zimt Nicht spezifiziert
Eidotter Nicht spezifiziert
Butter In Stückchen

Das Dinkelmehl und Staubzucker sieben, Mandeln und Zimt darüberstreuen, eine Mulde formen, Eidotter hineingeben und Butterstücke am Rand verteilen. Rasch zu einem Teig verkneten und 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Der Teig wird dünn ausgerollt, und Kekse mit und ohne Loch in der Mitte ausgestochen. Diese Variante eignet sich für Sandwiches, da die Kekse mit Staubzucker bestreut oder mit Himbeermarmelade kombiniert werden.

Butterplätzchen-Teig

Für klassische Butterplätzchen dient ein Basis-Teig, der in den Quellen als vorbereitet beschrieben wird. Der Fokus liegt auf der Dekoration. Der Teig wird ausgerollt, und Blüten werden mit Abstand verteilt. Ein Blatt Backpapier wird aufgelegt, und mit dem Nudelholz vorsichtig darübergerollt, bis die Blüten andrücken. Kekse ausstechen und backen. Nährwerte pro Kekse:

Nährwert Menge
Kalorien 99
Kohlenhydrate 40 g
Fett 6 g
Eiweiß 2 g

Der Teig ergibt je nach Ausstechergröße 30-40 Plätzchen. Diese Methode ist einfach und erfordert Standardutensilien wie Nudelholz und Ausstecher.

Schmand-Johannisbeeren-Teig

Diese Variante erzeugt eine natürliche Lila-Färbung durch schwarze Johannisbeeren ohne künstliche Farbstoffe. Zutaten:

Zutat Menge
Schmand Nicht spezifiziert
Zucker Nicht spezifiziert
Schwarze Johannisbeeren Nicht spezifiziert
Mehl (ca. 350 g + nach Bedarf) Ca. 350 g
Kalte Butter Nicht spezifiziert
Speisesoda Nicht spezifiziert
Vanille Nicht spezifiziert
Salz Nicht spezifiziert
Eigelb Nicht spezifiziert

Schmand, Zucker und Johannisbeeren pürieren. Mehl und kalte Butter zu Streuseln verarbeiten, Soda, Vanille und Salz hinzufügen. Beeren-Schmand-Masse und Eigelb einarbeiten, zu einem weichen Teig kneten, ggf. Mehl nachjustieren. In zwei Hälften teilen, luftdicht 1 Stunde kühlen. Teig portionieren (je 38-39 g), zu Kugeln formen, platt drücken, Blütenblätter schneiden, Enden zusammenziehen, Mulde in der Mitte formen und Linien einzeichnen. Mit Konfitüre füllen und Sesam streuen. Die Beeren verleihen Fruchtigkeit, und die Formgebung erfolgt manuell ohne Ausstecher.

Vanille-Teig für Gebäckpresse

Für die Verwendung einer Gebäckpresse mit Blütenaufsatz:

Zutat Menge
Butter Nicht spezifiziert
Staubzucker Nicht spezifiziert
Vanillezucker Nicht spezifiziert
Mehl Versiebt mit Backpulver
Backpulver Versiebt mit Mehl
Ei 1 Stück

Butter mit Staubzucker und Vanillezucker verrühren. Versiebtes Mehl-Backpulver-Mischung und Ei hinzufügen, durchkneten. Teig in die Presse füllen, Blüten mit und ohne Loch stanzen. Auf butterbestriches Blech geben und backen. Diese Methode ist effizient für gleichmäßige Formen.

Zubereitungsschritte im Detail

Die Zubereitung folgt einem standardisierten Ablauf, der in den Rezepten konsistent ist. Zuerst die Backofen vorheizen: 170 °C bis 200 °C Ober-/Unterhitze. Teig kühlen für 1 Stunde, um Formstabilität zu gewährleisten. Ausrollen auf 0,5 cm Dicke oder dünn, je nach Variante. Kekse ausstechen oder formen, mit Abstand auf backpapierbedecktes Blech legen.

Für die Orange-Kardamom-Variante: Nach dem Kühlen Teig portionieren, ausrollen, ausstechen. Backzeit nicht explizit, aber analog zu anderen ca. 10-20 Minuten.

In der Dinkel-Variante: Nach dem Rasten dünn ausrollen, Kekse mit/ohne Loch ausstechen, bei 200 °C 20 Minuten backen. Auskühlen, Löcherkekse mit Staubzucker bestreuen, volle mit Himbeermarmelade bestreichen und zusammensetzen.

Butterplätzchen-Methode 1: Blüten andrücken, ausstechen, 10 Minuten bei 175 °C backen bis goldbraun. Methode 2: Kekse backen, mit Eiweiß bestreichen, Blüten auflegen.

Johannisbeeren-Variante: Nach Kühlen Teigkugeln formen, blumenförmig schneiden, Mulde mit Konfitüre füllen, Sesam streuen, bei 170 °C backen (Dauer ca., analog 10-20 Minuten).

Gebäckpresse: Stanzen auf kaltes, butterbestriches Blech, bei 200 °C backen, auskühlen, füllen wie oben.

Der Teig muss zügig verarbeitet werden, da Butterkälte die Mürbigkeit erhält. Abstände auf dem Blech verhindern Aneinanderbacken.

Dekorationstechniken mit essbaren Blüten

Die Integration essbarer Blüten ist zentral. Geeignete Blüten: Begonie, Borretsch, Stiefmütterchen, Petunie, Bellies. Zwei Hauptmethoden:

  1. Einbacken der Blüten: Blüten auf ausgerolltem Teig verteilen, mit Nudelholz andrücken, ausstechen und backen. Dies fixiert die Blüten dauerhaft.

  2. Nachbacken mit Eiweiß: Kekse backen, dünn mit Eiweiß bestreichen, Blüten auflegen. Eiweiß trocknet und haftet. Ergänzt durch Zuckerbestreuen.

Für Sandwiches: Kekse mit Loch mit Staubzucker, volle mit Marmelade, zusammensetzen. In der Blumenform: Mulde mit Konfitüre, Sesam obendrauf. Diese Techniken erzeugen optische Effekte ohne Farbstoffe; Johannisbeeren sorgen für Lila.

Anwendungen und Präsentation

Blütenkekse dienen als Eye-Catcher für Teepartys oder Geschenke. Die handgeformten Varianten überraschen durch Natürlichkeit. Die Gebäckpresse ermöglicht Serienproduktion. Kombinationen mit Kompott oder Mousse werden in Listen erwähnt, deuten auf Erweiterungen hin. Die Kekse sind lagerfähig nach Auskühlung.

Tipps aus den Rezepten

  • Teig kalt verarbeiten für Bröselvermeidung.
  • Mehlmenge anpassen für weichen Teig.
  • Blech kalt oder butterbestreichen.
  • Abstände einhalten.
  • Backzeit bis goldbraun überwachen.
  • Für 30-40 Kekse pro Teig rechnen.

Diese Empfehlungen sind in mehreren Quellen korroboriert und erhöhen die Reproduzierbarkeit.

Schlussfolgerung

Blütenkekse vereinen mürbe Teige mit dekorativen, essbaren Blüten in Varianten wie Orange-Kardamom, Dinkel-Mandel oder Johannisbeeren-Blumenformen. Zubereitung umfasst Kühlen, Ausrollen und Backen bei 170-200 °C, mit Techniken zum Einbacken oder Aufkleben der Blüten. Sandwiches mit Marmelade und manuelle Formen erweitern die Möglichkeiten. Die Rezepte erfordern Standardzutaten und erzeugen ansprechende Ergebnisse für kulinarische Anlässe. Die Konsistenz über Quellen hinweg unterstreicht ihre Praktikabilität.

Quellen

  1. Blütenkekse Rezepte
  2. Blüten-Kekse
  3. Blütenkekse
  4. Blütenkekse
  5. Blumenkekse
  6. Blütenkekse aus der Gebäckpresse

Ähnliche Beiträge