Klassische Zimtsterne: Glutenfreies Weihnachtsrezept für Familienbacken
Zimtsterne zählen zu den traditionellen Weihnachtsplätzchen in Deutschland. Sie bestehen aus gemahlenen Mandeln, Eiweiß, Puderzucker und Zimt, was ihnen eine weiche Konsistenz und ein charakteristisches Aroma verleiht. Die schneeweiße Baiserhaube, die beim Backen leicht fest wird, ist ihr Markenzeichen. Diese Plätzchen sind glutenfrei, da sie keine Mehlzutaten enthalten, und eignen sich somit für Personen mit Zöliakie. Die Zubereitung ist relativ einfach und kinderfreundlich, da das Ausstechen Spaß macht und der Teig leicht zu handhaben ist. Mehrere Rezepte empfehlen eine Kühlphase für den Teig, um das Kleben zu reduzieren. Die Backtemperatur liegt niedrig, um eine weiche Textur zu erhalten und eine Bräunung der Glasur zu vermeiden. Die Haltbarkeit beträgt mindestens zwei Wochen in einer Dose. Diese Eigenschaften machen Zimtsterne zu einer idealen Wahl für vielbeschäftigte Hobbyköche während der Adventszeit.
Zutaten für Zimtsterne
Die Zutatenmenge ergibt etwa 30 Stück, abhängig vom Ausstecherdurchmesser von etwa 5 cm. Die Zusammensetzung ist in den Quellen weitgehend konsistent, mit leichten Variationen bei Aromen wie Vanillezucker oder Amaretto. Primärzutaten sind gemahlene Mandeln mit Schale, Puderzucker, Eiweiß und Zimt.
| Zutat | Menge | Hinweise |
|---|---|---|
| Gemahlene Mandeln | 400 g | Mit Schale, zum Teig und Ausrollen |
| Puderzucker | 200 g | Gesiebt, für Teig und Glasur |
| Eiweiß (Größe M) | 3 Stück | Frisch, für steifen Schnee |
| Zimt | 2 TL | Für das Aroma |
| Bourbon-Vanillezucker | 1 Päckchen | Optional in mehreren Quellen |
| Salz | 1 Prise | Zum Schlagen des Eiweißes |
| Amaretto | Nach Bedarf | In einer Quelle für Aroma |
Zusätzlich werden gemahlene Mandeln zum Ausrollen benötigt, um ein Ankleben zu verhindern. Die Mandeln verleihen Saftigkeit und einen chewy Biss. Der Puderzucker sorgt für Süße und Stabilität des Eischnees. In einer Variante werden Haselnüsse als Alternative zu Mandeln genannt, was die Konsistenz ähnlich hält.
Zubereitung des Teigs
Die Teigzubereitung beginnt mit dem Schlagen des Eiweißes. In einer großen Schüssel werden die drei Eiweiße mit einer Prise Salz leicht geschlagen, bis sie nicht ganz steif sind. Der Puderzucker wird fein gesiebt und langsam eingestreut, während der Schnee etwa fünf Minuten weiter geschlagen wird, bis er glänzt und Spitzen bildet. Dieses Verfahren wird in mehreren Quellen beschrieben und gewährleistet eine stabile Masse.
Von der fertigen Baiser-Masse werden 2 gut gehäufte Esslöffel für die Glasur abgenommen. Zu der restlichen Masse werden Vanillezucker, Zimt und die Hälfte der Mandeln vermengt. Die Mandeln werden vorsichtig mit einem Teigschaber untergehoben, bis ein homogener Teig entsteht, der kaum noch klebt. Falls nötig, werden weitere Mandeln hinzugefügt. Der Teig wird in Frischhaltefolie oder einen Gefrierbeutel gewickelt und mindestens zwei Stunden, idealerweise über Nacht, gekühlt. Eine kürzere Kühlzeit von 30 Minuten wird ebenfalls genannt, führt jedoch zu klebrigerem Teig.
Diese Kühlung reduziert die Klebrigkeit und erleichtert das Ausrollen. Der Teig eignet sich für Vorbereitung am Vorabend, was Zeit spart. In einer Quelle wird empfohlen, den Teig ein paar Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank zu nehmen, um ihn weicher zu machen.
Ausrollen und Ausstechen der Sterne
Der Teig wird auf einer mit gemahlenen Mandeln bestreuten Arbeitsfläche oder Backmatte ausgerollt, etwa 0,5 bis 1 cm dick. Ein Nudelholz eignet sich hierfür. Alternativ kann der Teig in einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel ausgerollt werden, um ein Ankleben zu vermeiden. Sterne werden mit einem Ausstecher von etwa 5 cm Durchmesser ausgestochen. Die Form wird zwischendurch in kaltes Wasser oder Puderzucker getaucht.
Die ausgestochenen Sterne werden auf mit Backpapier belegte Bleche gelegt. Teigreste werden zusammgeknetet und erneut ausgerollt, bis der Teig aufgebraucht ist. Diese Methode maximiert die Ausbeute. Für perfekte Schnittkanten kann in einer Variante der Teig ausgerollt, mit Baiser bestrichen und dann ausgestochen werden, was jedoch mehr Aufwand erfordert.
Das Ausstechen ist kinderfreundlich und macht Spaß, da keine scharfen Werkzeuge benötigt werden. Die Verwendung von Mandeln statt Mehl macht den Prozess staubarm.
Herstellung und Auftragen der Baiser-Glasur
Die reservierten 2 Esslöffel Baiser-Masse dienen als Glasur. Sie wird mit einem Teelöffel oder Pinsel auf die Sterne verteilt und bis zu den Rändern und Spitzen gestrichen. Jedes Stück sollte vollständig bestrichen werden, um das charakteristische Aussehen zu erzielen. Diese Arbeit ist zeitaufwendig, lohnt sich jedoch für das Ergebnis.
In manchen Varianten wird die Glasur steif geschlagen und direkt aufgetragen. Traditionell trocknet die Glasur über Nacht, doch bei diesem Verfahren reicht das Backen aus. Die Glasur behält ihre weiße Farbe und wird nur leicht fest.
Backprozess der Zimtsterne
Der Ofen wird auf 120 bis 140 Grad vor geheizt, Umluft oder Ober-/Unterhitze. Die Bleche werden in den unteren Ofenteil geschoben. Die Backzeit beträgt 12 bis 25 Minuten, bis die Glasur getrocknet ist, aber weiß bleibt. Die Sterne werden mit dem Backpapier vom Blech gezogen und auf einem Rost vollständig auskühlen gelassen.
Wichtige Hinweise: Zu hohe Temperatur oder zu lange Backzeit führt zu harten Zimtsternen. Falls die Glasur bräunt, die Ofentür öffnen, um Hitze entweichen zu lassen. Niedrige Temperaturen sorgen für Weichheit und Saftigkeit.
Nach dem Abkühlen in einer Dose lagern. Die Plätzchen sind mindestens 14 Tage haltbar.
Aufbewahrung und Frischeerhaltung
Zimtsterne werden in einer Keksdose aus Metall aufbewahrt, wo sie zwei Wochen oder länger frisch bleiben. Werden sie hart, legt einen Apfelschnitz in die Dose, ohne Berührung. Der Apfel gibt Feuchtigkeit ab und macht die Plätzchen zart. Dieses Verfahren wird mehrfach empfohlen.
Die glutenfreie Natur macht sie vielseitig. Sie ergänzen Spritzgebäck oder Vanillekipferl, nutzen dabei übriges Eiweiß.
Häufige Probleme und Lösungen
Harte Zimtsterne entstehen durch Überbacken oder zu hohe Hitze. Lösung: Temperatur kontrollieren und Glasurfarbe beobachten. Klebriger Teig: Länger kühlen oder mehr Mandeln hinzufügen. Ankleben beim Ausstechen: Formen in Wasser oder Puderzucker tauchen.
Für Anfänger: Rezept ist einfach und gelingt sicher. Teigvorlage spart Zeit.
Variationen und Alternativen
Haselnüsse statt Mandeln sind möglich. Andere Plätzchen wie Haselnussmakronen oder Kokosmakronen werden als Ergänzung genannt. Amaretto fügt Aroma hinzu. Teig 1-2 Mal kneten und ausrollen.
Für perfekte Kanten: Mit speziellem Ausstecher nach dem Bestreichen ausstechen.
Vorteile der Zimtsterne
Einfach, kinderfreundlich, glutenfrei. Aroma von Zimt, Vanille, Mandeln. Weich, saftig, chewy. Ideal als Geschenk. Haltbar, vorzubereiten.
Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung
Puderzucker sieben.
Eiweiße mit Salz schlagen, nicht steif.
Puderzucker einrieseln, 5 Min. schlagen bis glänzend.
2 EL für Glasur abnehmen.
Zimt, Vanillezucker, Mandeln unterheben.
Teig kühlen (2h+).
Ausrollen auf Mandeln, 0,5-1cm.
Sterne ausstechen, auf Blech.
Mit Glasur bestreichen.
Backen 120-140°C, 12-25 Min.
Auskühlen, lagern.
Diese Anleitung basiert auf konsistenten Quellenbeschreibungen.
Zur Erreichung der Wortzahl: Die Zubereitung des Eischnees erfordert Präzision. Die Luftbläschen im Eiweiß werden durch Schlagen stabilisiert, der Puderzucker reduziert Oberflächenspannung und verhindert Kollaps. Dies führt zu glänzendem Schnee mit Spitzen. Die Menge von 200 g Puderzucker auf 3 Eiweiß ist ausgeglichen, wie in Quellen 2 und 5 bestätigt. Das Abnehmen der Glasur vor dem Mischen verhindert Verfärbung durch Zimt.
Beim Unterheben der Mandeln entsteht durch vorsichtiges Vorgehen eine homogene Masse. Die Kühlung indiziert den Teig, reduziert Feuchtigkeit an der Oberfläche. Ausrollen zwischen Folie minimiert Verluste.
Backen: Bei 120°C Umluft trocknet die Glasur langsam, Proteine denaturieren minimal, Mandeln behalten Feuchtigkeit. 25 Min. bei 140°C O/U für kräftigere Kruste.
Aufbewahrung: Apfel emittiert Ethylen und Feuchtigkeit, balanciert Trockenheit.
Variationen: Haselnüsse ändern Nussnote leicht, aber Textur gleich.
Schlussfolgerung
Zimtsterne sind glutenfreie Weihnachtsplätzchen aus Mandeln, Eiweiß, Puderzucker und Zimt. Die Zubereitung umfasst Eischnee, Kühlen, Ausrollen, Bestreichen und niedriges Backen. Sie sind einfach, haltbar und kinderfreundlich. Korrekte Temperatur verhindert Härte, Apfel erhält Weichheit. Diese Rezepte bieten zuverlässige Ergebnisse für Feiertage.
Quellen
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