Omas Walnussplätzchen: Klassisches Weihnachtsrezept mit nussigem Mürbeteig und fruchtiger Füllung
Omas Walnussplätzchen stellen ein traditionelles Rezept dar, das speziell für die Weihnachtszeit entwickelt wurde. Diese Doppelkekse kombinieren einen zartmürbigen Teig auf Basis von gemahlenen Walnüssen mit einer fruchtigen Füllung aus Johannisbeergelee und einer Glasur aus Schokolade oder Zuckerguss, oft ergänzt durch Walnusskerne. Die Zubereitung umfasst eine Vorbereitungszeit von etwa 30 Minuten zuzüglich Kühlzeit und gilt als einfach umzusetzen. Der Teig wird dünn ausgerollt, mit einem Ausstecher von etwa 4 cm Durchmesser geformt und bei 175 °C Umluft 7 bis 10 Minuten gebacken, bis er goldbraun ist. Besondere Aromen entstehen durch eine Messerspitze Kardamom und drei Tropfen Bittermandelaroma, die ein charakteristisches Weihnachtsaroma erzeugen. Die Plätzchen eignen sich als traditionelle Weihnachtsbackwaren, zum Kaffee, als Geschenk oder zum Backen mit Kindern. Sie bleiben in einer luftdicht verschlossenen Blechdose 2 bis 3 Wochen frisch und schmecken nussig, fruchtig und süß.
Zutaten für Omas Walnussplätzchen
Die Auswahl der Zutaten ist entscheidend für den charakteristischen Geschmack und die Textur der Walnussplätzchen. Gemahlene Walnüsse bilden das Herzstück des Rezepts. 150 g gemahlene Walnusskerne sorgen für Saftigkeit und intensives nussiges Aroma. Frisch gemahlene Nüsse sind vorzuziehen, da sie ihr volles Aroma und natürliche Öle behalten. Vor dem Mahlen können die Walnüsse kurz geröstet werden, um das Aroma zu intensivieren. Beim Kauf auf frische, nicht ranzig riechende Walnüsse achten.
Kardamom in einer Messerspitze-Menge dient als geheimer Geschmacksträger. Dieses Gewürz verleiht eine typische weihnachtliche Note, die dezent wirkt und mit den Walnüssen harmoniert. Es entfaltet sich in Kombination mit Bittermandelaroma zu einem unverwechselbaren Aroma, das selbst bei Skeptikern positiv aufgenommen wird.
Bittermandelaroma in genau drei Tropfen Dosierung rundet den Geschmack ab. Es erzeugt eine edle, marzipanähnliche Note und Tiefe. Eine Überdosierung kann den Geschmack überlagern, daher präzise abmessen.
Johannisbeergelee als Füllung bringt fruchtige Säure, die die Süße der Kekse durchbricht. Es verhindert, dass die Plätzchen zu mächtig werden. Alternativen wie Himbeer-, Brombeer-, Aprikosen- oder andere Marmeladen sind möglich, solange sie Säure und nicht übermäßige Süße aufweisen.
Weitere Zutaten umfassen Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, kalte Butter in Stücken, Rumaroma sowie für die Glasur 50 g Kuvertüre und 150 g Puderzucker mit 2 bis 3 EL Zitronensaft. Die genaue Menge für Mehl, Zucker und Butter wird in den Zubereitungsschritten implizit durch die Verarbeitung angegeben.
Zur Übersicht eine Tabelle mit den Kernzutaten basierend auf den Angaben:
| Zutat | Menge | Funktion |
|---|---|---|
| Gemahlene Walnusskerne | 150 g | Saftigkeit und nussiges Aroma |
| Kardamom | 1 Messerspitze | Weihnachtliches Aroma |
| Bittermandelaroma | 3 Tropfen | Marzipanähnliche Note |
| Johannisbeergelee | Nach Bedarf | Fruchtige, säuerliche Füllung |
| Kuvertüre | 50 g | Schokoglasur |
| Puderzucker | 150 g | Zuckerguss-Basis |
| Zitronensaft | 2–3 EL | Zuckerguss-Verflüssigung |
Diese Zutaten ergeben Plätzchen, die zartmürbe sind und im Mund schmelzen, ohne beim Anfassen zu zerbröseln.
Zubereitungsschritte im Detail
Die Zubereitung der Walnussplätzchen erfordert Präzision, um die optimale Konsistenz zu erreichen. Der Prozess gliedert sich in Mahlen der Nüsse, Vermischen der trockenen Zutaten, Kneten des Teigs, Kühlen, Ausrollen, Backen, Füllen und Glasieren.
Zunächst die Walnüsse mahlen. Dies geschieht in einem Mixtopf bei Stufe 8. Die gemahlenen Nüsse beiseitestellen. Optional vorher kurz rösten, um das Aroma zu verstärken.
Trockene Zutaten vermischen: Mehl, Zucker, Vanillezucker, Kardamom und Salz in den Mixtopf geben und 5 Sekunden bei Stufe 5 verarbeiten.
Kneten des Teigs: Kalte Butter in Stücken, Rumaroma, Bittermandelaroma und gemahlene Walnüsse hinzufügen. 30 Sekunden bei Knetstufe kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten, besser über Nacht, kühlen. Dies erleichtert das Ausrollen und verhindert, dass der Teig zu weich wird.
Den gekühlten Teig dünn, etwa 4 mm dick, ausrollen. Mit einem runden Ausstecher von ca. 4 cm Durchmesser Kreise stechen. Die Größe sollte zur Dekoration mit Walnüssen passen. Die ausgestochenen Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 175 °C Umluft 7 bis 10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Nicht zu dunkel backen, um Zartheit zu erhalten. Vollständig auf einem Rost abkühlen lassen.
Füllen: Johannisbeergelee leicht erwärmen. Einen Keks damit bestreichen, einen zweiten als Deckel daraufsetzen und behutsam andrücken. Dies ergibt den Doppelkeks-Effekt.
Glasur zubereiten: 50 g Kuvertüre im Mixtopf 3 Minuten bei 50 °C und Stufe 2 schmelzen. Alternativ Zuckerguss: 150 g Puderzucker mit 2 bis 3 EL Zitronensaft 10 Sekunden bei Stufe 4 verrühren. Die glasierten Plätzchen als Deckel verwenden und andrücken. Optional Walnusskerne oder Hälften obendrauf setzen für eine knackige Haube.
Geduld ist entscheidend: Kekse erst nach vollständiger Abkühlung schichten, um Brechen oder Aufweichen zu vermeiden.
Besondere Merkmale des Rezepts
Das Rezept zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination aus zartmürbigem Walnussmürbeteig, feiner Würzung mit Kardamom und Bittermandel sowie fruchtiger Füllung aus. Diese Paarung findet sich in anderen Walnussplätzchen-Rezepten selten und verleiht ein dezentes Weihnachtsaroma. Der Teig erreicht durch geduldiges Kühlen und dünnes Ausrollen eine perfekte Balance zwischen Festigkeit und Zartheit. Die Plätzchen sind stabil für Transport und Verschenken, lösen sich aber im Mund auf.
Die Aromen harmonieren: Nussiges Aroma der Walnüsse mit der Säure des Gelees und der edlen Note des Bittermandelaromas. Kardamom bleibt dezent und verschmilzt harmonisch. Dies macht die Plätzchen zum heimlichen Star auf dem Plätzchenteller.
Als Variante klassischer Spitzbuben oder Terrassenplätzchen integrieren sie gemahlene Walnüsse in den buttrigen Mürbeteig. Die Füllung mit Marmelade sorgt für Saftigkeit und Abwechslung.
Tipps für gelungene Walnussplätzchen
Mehrere Tipps gewährleisten Erfolg. Den Teig dünn ausrollen, um Doppelkekse nicht zu hoch werden zu lassen. Die Plätzchengröße an Walnüsse anpassen für optische Harmonie.
Glasur-Alternative: Rum im Guss für Erwachsene. Walnüsse durch Haselnüsse oder Mandeln ersetzen, was den Geschmack verändert.
Beim Backen auf Goldbraun achten und vollständig abkühlen lassen. Frisch gemahlene Nüsse verwenden und auf Frische prüfen.
Aufbewahrung: In luftdicht verschlossener Blechdose 2 bis 3 Wochen haltbar. Nicht kühlen, da sie weich werden. Leichtes Erwärmen in der Mikrowelle (5–10 Sekunden) macht die Füllung weich.
Serviervorschläge: Als Weihnachtsplätzchen, zum Kaffee, Tee oder Glühwein, als Geschenk oder zum Backen mit Kindern. Nussig-fruchtig-süßer Geschmack passt hervorragend.
Häufige Fragen: Haltbarkeit bis 3 Wochen in Dose. Variationen möglich, z. B. andere Nüsse oder Marmeladen.
Variationen und Anpassungen
Das Rezept erlaubt Anpassungen. Marmelade-Variationen: Johannisbeere, Aprikose, Himbeere, Brombeere oder Erdbeere. Säure beibehalten für Balance.
Nüsse rösten für intensiveres Aroma. Für Abwechslung Haselnüsse oder Mandeln statt Walnüsse, wobei der charakteristische Geschmack sich ändert.
Glasur: Schokoladenkuvertüre mit Walnuss-Haube oder Zuckerguss mit Zitrone. Rum-Aroma für erwachsene Version.
Diese Anpassungen machen das Rezept flexibel, behalten aber die Essenz bei: buttrig-mürbe Basis mit Nuss und Frucht.
Historischer und kulinarischer Kontext
Das Rezept stammt aus einem alten handgeschriebenen Buch, notiert auf einer Karte mit akkurater Handschrift. Es repräsentiert traditionelle Weihnachtsbackkunst, mit Duft, der Advent signalisiert. Die Kombination Kardamom-Bittermandel ist Omas Geheimnis für unverwechselbaren Geschmack.
Als Abwandlung von gefüllten Terrassenplätzchen oder Spitzbuben entstand es aus der Verwendung übriger Walnüsse. Es bringt Schichten von Genuss: buttrig, mürbe, fruchtig, saftig.
Der Aufwand lohnt: Teigkneten, Kühlen, Ausstechen, Füllen, Glasieren ergeben hübsche, leckere Plätzchen.
Nährwerte und Eignung
Die Quellen geben keine expliziten Nährwerte an, betonen jedoch die Balance aus nussigem Aroma, Frucht und Süße. Die natürlichen Öle der Walnüsse sorgen für Saftigkeit. Für Diäten anpassen durch Nussersatz, aber Original bleibt charakteristisch.
Schritt-für-Schritt-Anleitung als Rezept
Zutaten (für ca. 40 Plätzchen):
- 150 g gemahlene Walnusskerne
- Mehl, Zucker, Vanillezucker (Mengen nach Standardmürbeteig, angepasst)
- 1 Messerspitze Kardamom
- 3 Tropfen Bittermandelaroma
- Kalte Butter
- Rumaroma
- Johannisbeergelee
- 50 g Kuvertüre
- 150 g Puderzucker
- 2–3 EL Zitronensaft
- Salz
Zubereitung:
Walnüsse mahlen (Stufe 8).
Trockene Zutaten (Mehl, Zucker, Vanillezucker, Kardamom, Salz) 5 Sek./Stufe 5 mischen.
Butter, Aromen, Nüsse hinzufügen, 30 Sek. kneten.
Teig kühlen (mind. 30 Min.).
Dünn ausrollen (4 mm), ausstechen (4 cm Ø).
Bei 175 °C Umluft 7–10 Min. backen, abkühlen.
Gelee erwärmen, füllen, Deckel aufsetzen.
Kuvertüre schmelzen (3 Min./50 °C/Stufe 2) oder Zuckerguss rühren.
Glasieren und mit Walnüssen dekorieren.
Dieses Rezept ergibt Plätzchen mit perfekter Textur.
(Die detaillierte Ausführung der Schritte wurde in vorherigen Abschnitten erläutert, um Redundanz zu vermeiden.)
Praktische Hinweise zur Verarbeitung
Die Verwendung eines Mixers wie Thermomix erleichtert die Schritte, ist aber nicht zwingend. Manuell kneten möglich, kalte Butter verwenden für Mürbigkeit.
Ausrollen auf bemehltem Untergrund, dünn halten. Ausstecher spülen für saubere Kanten.
Backen: Umluft für gleichmäßige Bräunung. Kontrolle nach 7 Minuten.
Füllen: Gelee nicht zu heiß, um Teig nicht aufzuweichen.
Glasur: Temperatur beobachten, glasiert nur abgekühlte Plätzchen.
Diese Hinweise minimieren Fehlerquellen.
Geschmacksprofile und Sensorik
Die Plätzchen bieten vielschichtigen Genuss: Nussig durch Walnüsse, fruchtig-sauer durch Gelee, aromatisch durch Kardamom und Bittermandel, süß durch Guss. Textur: Zartmürbe außen, saftig gefüllt, knackig dekoriert.
Der Duft frisch gebacken signalisiert Weihnachten. Im Mund schmilzt der Teig, Frucht bricht durch.
Anwendung in der Weihnachtsbacktradition
Ideal für Plätzchenteller, verschenkbar in Dosen. Backen mit Kindern fördert Tradition. Passt zu Glühwein, Tee, Kaffee.
Haltbarkeit ermöglicht Vorbereitung im Voraus.
Potenzielle Herausforderungen und Lösungen
Herausforderung: Teig zu weich – Lösung: Länger kühlen.
Plätzchen brechen – Abkühlen lassen.
Geschmack ranzig – Frische Nüsse prüfen.
Durch diese Maßnahmen Erfolg sichern.
Vergleich mit ähnlichen Rezepten
Im Gegensatz zu einfachen Nusskeksen integrieren Walnussplätzchen Füllung und Glasur. Weniger dominant als Zimt-Rezepte, dezenter durch Kardamom.
Abwandlung von Spitzbuben mit Nussanteil.
Schlussfolgerung
Omas Walnussplätzchen vereinen zartmürbigen Teig, nussiges Aroma, fruchtige Füllung und feine Würze zu einem klassischen Weihnachtsrezept. Die Zubereitung ist einfach, mit Tipps wie dünnem Ausrollen und Kühlung optimierbar. Aromen aus Kardamom und Bittermandel schaffen Einzigartigkeit. Haltbar 2–3 Wochen, vielseitig einsetzbar. Dieses Rezept bewahrt Tradition und bietet kulinarischen Genuss.
Quellen
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