Rentier-Kekse: Einfache Weihnachtsplätzchen-Rezepte mit kreativer Dekoration für Familienbacken

Rentier-Kekse zählen zu den beliebten Weihnachtsplätzchen, die durch ihre niedliche Gestaltung und einfache Zubereitung überzeugen. Diese Kekse werden in mehreren Varianten beschrieben, die auf Mürbeteig basieren und mit Elementen wie Smarties, Schokolade oder Brezeln dekoriert werden. Sie eignen sich für den Plätzchenteller, als Geschenk oder zum Backen mit Kindern. Die Rezepte variieren in Zutaten und Techniken, wobei gängige Merkmale ein buttriger Teig, Ausstechen runder Formen oder Lebkuchenmännchen sowie Verzierungen mit Geweihen, Augen und roter Nase sind. Die Zubereitung umfasst typischerweise Kühlen des Teigs, Backen bei Temperaturen zwischen 160 und 200 Grad Celsius sowie Schmelzen von Kuvertüre für die Dekoration. Solche Plätzchen bringen weihnachtliche Stimmung in die Küche und sind aufgrund ihrer Kreativität besonders für Familien geeignet.

Varianten der Rentier-Kekse

Die bereitgestellten Rezepte zeigen unterschiedliche Ansätze für Rentier-Kekse, die sich in Teigzusammensetzung, Form und Dekoration unterscheiden. Eine Variante verwendet einen klassischen Mürbeteig mit Weizenmehl Typ 405, Backpulver, Puderzucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter. Hier werden zwei Größen von runden Ausstechern eingesetzt, um Doppeldecker-Kekse mit einer cremigen Füllung wie Spekulatius- oder Schokoladencreme herzustellen. Die Dekoration erfolgt mit Smarties, Gebäckperlen und Rentier-Geweihen oder dunkler Kuvertüre.

Eine weitere Variante integriert Nüsse in den Teig, der aus gewürfelter kalter Butter, Zucker, 300 g Mehl plus 50 g für die Arbeitsfläche, Nüssen, Vanille und Salz besteht. Der Teig wird zu einer Kugel geformt und eine Stunde gekühlt. Nach dem Ausrollen auf 0,5 cm Dicke werden Rentier-Kekse ausgestochen und bei 160 °C Umluft 8 bis 10 Minuten gebacken. Die Verzierung erfolgt durch Eintauchen der Füße in geschmolzene Schokolade und Aufmalen von Schnauze, Auge und Geweih mit einem Holzspieß.

In einer dritten Ausführung basiert der Teig auf Weizenmehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei, inspiriert vom Weihnachtslied „Rudolph the red-nosed reindeer“. Die Dekoration nutzt rote Schokolinsen als Nase und einen schwarzen Dekor-Stift für weitere Details. Die Zubereitung wird als kinderleicht beschrieben, mit Fokus auf schnelle Nachproduktion.

Eine Variante mit Lebkuchenmännchen-Form verwendet einen Mürbeteig aus Mehl, Kakao und Backin, ergänzt durch übrige Zutaten, die mit Knethaken verarbeitet werden. Der Teig wird 3 mm dünn ausgerollt, die Formen ausgestochen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Heißluft 8 bis 10 Minuten gebacken. Die fertigen Kekse werden auf den Kopf gestellt, und mit Kuvertüre werden Geweihe und Ohren aufgemalt, ergänzt durch Zuckeraugen und Smarties als Nase.

Eine abweichende Cookie-Variante enthält Erdnussbutter, Butterstücke, Ei und Milch, die zu einem Mürbeteig geknetet werden und eine Stunde gekühlt werden. Geweihe entstehen aus Salzbrezeln, die zu „Y“-Formen geschnitten werden. Der Teig wird in 30 Kugeln portioniert, flachgedrückt, mit Schokotropfen als Augen versehen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft 8 Minuten gebacken. Geweihe und Nase werden sofort nach dem Backen angebracht.

Diese Varianten weisen Unterschiede auf, wie den Einsatz von Kakao für eine dunklere Farbe oder Nüssen und Erdnussbutter für Aroma-Variationen. Die meisten Rezepte sind für etwa 15 bis 30 Stück ausgelegt und betonen die Eignung für Kinder durch einfache Schritte und ansprechende Optik.

Zutaten für den Teig und ihre Zusammensetzung

Die Teigzutaten variieren je nach Rezept, wobei Weizenmehl, Butter, Zucker und Vanillezucker konstitutive Elemente darstellen. In einer Standardvariante werden 260 g Weizenmehl Typ 405, 2 TL Backpulver, 100 g Puderzucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 Ei und 120 g Butter verwendet. Das Backpulver sorgt für Lockerheit, während die Butter den buttrigen Charakter verleiht.

Eine nährstoffreichere Version enthält 300 g Mehl (plus 50 g für die Arbeitsfläche), Zucker, Nüsse, Vanille und Salz neben kalter Butter. Die Nüsse tragen zu Textur und Geschmack bei. Eine einfache Mischung besteht aus Weizenmehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei, ohne weitere Spezifizierungen.

Für die Lebkuchenmännchen-Variante mischt man Mehl mit Kakao und Backin, bevor übrige Zutaten wie Butter und Zucker hinzugefügt werden. Der Kakao verleiht eine braune Färbung, passend zur Rentier-Optik. Die Erdnussbutter-Variante kombiniert Erdnussbutter, Butterstücke, Ei und Milch mit Mehl, was einen weicheren, cookieartigen Teig ergibt.

Zur Übersicht der Teigzutaten in ausgewählten Varianten:

Variante Mehl Butter Zucker Sonstiges
Basis-Mürbeteig 260 g Typ 405 120 g 100 g Puderzucker, 1 Pck. Vanillezucker 2 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 1 Ei
Nussig 300 g + 50 g Gewürfelt, kalt Zucker Nüsse, Vanille, Salz
Lebkuchenmann Nicht spezifiziert Inklusive Inklusive Kakao, Backin
Erdnussbutter-Cookie Implizit Stücke Implizit Erdnussbutter, Ei, Milch

Dekorationszutaten umfassen üblicherweise Smarties oder rote Schokolinsen für die Nase, Gebäckperlen, Zuckeraugen, Schokotropfen, Kuvertüre oder dunkle Schokolade sowie Salzbrezeln für Geweihe. Cremige Füllungen wie Spekulatius- oder Schokoladencreme werden in Doppeldecker-Varianten eingesetzt. Diese Materialien sind in Supermärkten wie REWE oder EDEKA erhältlich.

Zubereitungsschritte des Teigs

Die Teigzubereitung folgt einem standardisierten Ablauf mit Variationen. Zunächst werden trockene Zutaten wie Mehl und Backpulver vermischt. In einer Variante geschieht dies mit 260 g Weizenmehl Typ 405 und 2 TL Backpulver in einer Schüssel. Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Ei werden hinzugefügt und verknetet.

Bei der Nussvariante wird kalte Butter gewürfelt und mit Zucker, Mehl, Nüssen, Vanille und Salz mit Knethaken zu einem glatten Teig verarbeitet, der zu einer Kugel geformt und abgedeckt eine Stunde im Kühlschrank gekühlt wird. Ähnlich in der Erdnussbutter-Version: Erdnussbutter, Butterstücke, Ei und Milch werden zügig zu einem geschmeidigen Teig geknetet und in Frischhaltefolie gewickelt eine Stunde gekühlt.

Für den Lebkuchenmännchen-Teig mischt man Mehl, Kakao und Backin, fügt übrige Zutaten hinzu und verarbeitet mit Knethaken zunächst auf niedrigster, dann höchster Stufe zu einem glatten Teig. Dieser wird auf bemehlter Fläche 3 mm dünn ausgerollt.

Das Ausrollen erfolgt bei gekühltem Teig auf leicht bemehlter Fläche: 0,5 cm dick in einer Variante, 3 mm in einer anderen. Runde Ausstecher von 6 cm und 4 cm dienen Doppeldeckern, während Lebkuchenmann-Ausstecher für die umgedrehte Form verwendet werden. In der Cookie-Variante wird der Teig in 30 Stücke geschnitten, zu Kugeln geformt, flachgedrückt und direkt aufs Blech gesetzt.

Backen: Backofen vorheizen auf 180 °C Ober-/Unterhitze in einer Variante, 160 °C Umluft in einer anderen, 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Heißluft in der Lebkuchenmann-Version, 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) für Cookies. Dauer: 8 bis 10 Minuten. Kekse auf Backpapier backen, dann auskühlen lassen, oft auf einem Rost.

Dekorationstechniken

Die Dekoration verleiht den Keksen ihr charakteristisches Aussehen. In der Schokoladen-Variante wird Schokolade über Wasserbad geschmolzen, die Füße der Kekse eingetaucht und mit einem in Schokolade getauchten Holzspieß Schnauze, Auge und Geweih aufgemalt.

Bei Lebkuchenmännchen wird Kuvertüre in einen Gefrierbeutel gefüllt, im Wasserbad geschmolzen, eine Ecke abgeschnitten und Geweihe sowie Ohren aufgemalt. Zuckeraugen und Smarties werden aufgeklebt. Ähnlich mit schwarzem Dekor-Stift und roten Schokolinsen.

Für Doppeldecker: Größere und kleinere Kekse mit Creme füllen, dann mit Smarties, Gebäckperlen und Geweihen toppen. In der Cookie-Version werden Schokotropfen als Augen vor dem Backen platziert, Geweihe aus „Y“-geschnittenen Salzbrezeln sofort nach dem Backen gesteckt und Nase hinzugefügt.

Diese Techniken sind einfach und erfordern keine speziellen Utensilien jenseits Ausstecher, Gefrierbeutel oder Spieß.

Tipps für erfolgreiches Backen mit Kindern

Die Rezepte heben die Eignung für Kinder hervor: Niedliche Optik mit roter Nase und Geweihen inspiriert von Rudolph, kinderleichte Zubereitung, Spaß beim Dekorieren. Teig kühlen verhindert Kleben, Ausstechen fördert Kreativität. Backen mit Familie schafft weihnachtliche Stimmung, Kekse als Geschenk oder für Adventsteller.

Utensilien: Runde Ausstecher 6 cm und 4 cm, Lebkuchenmann-Ausstecher, Backpapier, Kuchenrost. Backofen-Einschub Mitte. Kekse vollständig auskühlen lassen vor Verzierung.

Variationen wie Füllung oder Brezelgeweihe erweitern Möglichkeiten. Kekse halten sich in Dosen.

Rezeptbeispiel: Klassische Rentier-Kekse (Doppeldecker-Variante)

Zutaten für den Teig (ca. 15 Stück): - 260 g Weizenmehl Typ 405 - 2 TL Backpulver - 100 g Puderzucker - 1 Pck. Vanillezucker - 1 Prise Salz - 1 Ei - 120 g Butter

Zutaten Füllung und Topping: - ¾ Glas Spekulatius- oder Schokoladencreme - 1 Pck. Smarties - 1 Pck. Gebäckperlen - Rentier-Geweihe oder dunkle Kuvertüre

Zubereitung: 1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl und Backpulver vermischen. 2. Puderzucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter hinzufügen, zu einem Teig verkneten. Kühlen stellen. 3. Teig ausrollen, mit 6 cm und 4 cm Ausstechern Kekse formen. Backen bis goldbraun. 4. Große Kekse mit Creme bestreichen, kleine obendrauf setzen. Mit Smarties (Nase), Gebäckperlen (Augen) und Geweihen dekorieren.

Diese Anleitung basiert auf einer Variante; Anpassungen möglich.

Weitere Anpassungen und Unklarheiten

Widersprüche in Backtemperaturen (160–200 °C) und Zutaten (z. B. Kakao oder Erdnussbutter) machen präzise Empfehlungen schwierig; die Daten sind aufgrund variierender Berichte uneinheitlich. Oetker-Quelle (Source 4) gilt als zuverlässig durch industrielle Expertise. Blogs wie Sources 1 und 3 sind konsistent, aber weniger autoritativ.

Schlussfolgerung

Rentier-Kekse bieten vielfältige, einfache Rezepte auf Mürbeteigbasis mit kreativer Dekoration durch Schokolade, Smarties und Geweihe. Sie eignen sich für Weihnachtsbacken, Familienaktivitäten und Plätzchenteller. Die Variationen in Zutaten und Techniken ermöglichen Anpassungen, wobei Kühlen, korrektes Backen und Auskühlen entscheidend sind. Die Kekse verbinden Geschmack und Optik, ideal für Festtage.

Quellen

  1. diegenussfreundin.de
  2. alnatura.de
  3. gaumenfreundin.de
  4. oetker.de
  5. eatsmarter.de

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