Pinguin-Kekse: Kreative Backideen zum Selbermachen mit Kindern
Pinguin-Kekse stellen eine beliebte Variante von Plätzchen dar, die durch ihre tierische Form und einfache Verzierungsmöglichkeiten besonders für das Backen mit Kindern geeignet sind. Die Rezepte aus den verfügbaren Quellen umfassen Mürbeteig-Varianten mit Kakao oder Schokolade, die mit Guss, Fondant oder Schokolade dekoriert werden. Einige Zubereitungen integrieren Erdnussbutter oder Mandeln für zusätzlichen Geschmack, während andere auf Fondant-Dekorationen setzen, um Pinguin-Details wie Bäuche, Füße, Schnäbel und Augen nachzubilden. Die Backtemperaturen liegen typischerweise bei 180 bis 200 °C, mit Backzeiten von 7 bis 20 Minuten. Verzierungen erfolgen nach dem Abkühlen, oft mit farbigem Guss oder Fondant-Ovalen. Eine Variante beschreibt zudem einen kalten Pinguinkuchen als no-bake-Alternative mit Keksboden und Schokoladenguss, der mit Pinguin-Dekorationen versehen wird. Diese Ansätze eignen sich für etwa 12 bis 35 Stück und erfordern Ausstecher in ovaler oder kreisförmiger Form. Die Zubereitungsdauer variiert von 80 bis 120 Minuten zuzüglich Kühlzeiten.
Teigzutaten und -zubereitung
Die Teige für Pinguin-Kekse basieren hauptsächlich auf Mürbeteig-Komponenten wie Mehl, Butter, Zucker und Aromen. In einer Variante werden 275 g Mehl mit 75 g Puderzucker, einem Päckchen Vanillezucker, 50 g Kakao und einer Prise Salz gemischt. Dazu kommen ein Ei der Größe M, 150 g kalte Butter und 100 g Erdnussbutter, die rasch zu einem glatten Teig verknetet werden. Der Teig ruht zugedeckt etwa eine Stunde im Kühlschrank. Eine weitere Zubereitung verwendet 150 g Dinkelmehl, 60 g Zucker, 1 TL Vanillepaste, eine Prise Salz, 50 g zimmerwarme Butter und 50 g gemahlene Mandeln, die von Hand zu einem Teig verknetet und 30 Minuten gekühlt werden.
Bei Dr. Oetker wird Mehl mit Backin gemischt, bevor übrige Zutaten – darunter Butter und Zucker – mit einem Mixer auf niedrigster und dann höchster Stufe verarbeitet werden. Der Teig wird flach gedrückt und in Folie etwa 30 Minuten gekühlt. Eine einfachere Variante setzt auf 100 g Mehl, 60 g Zucker, 60 g weiche Butter und ein Eigelb, das zu einem gleichmäßigen Teig geknetet wird. Optionale Aromen wie Vanille, Zimt oder Zitrone können hinzugefügt werden.
| Variante | Mehl | Butter | Zucker | Sonstiges |
|---|---|---|---|---|
| Lecker.de | 275 g | 150 g kalt | 75 g Puderzucker | 100 g Erdnussbutter, 50 g Kakao, 1 Ei, Vanillezucker |
| Decocino | 150 g Dinkelmehl | 50 g zimmerwarm | 60 g | 50 g Mandeln, Vanillepaste |
| Dr. Oetker | Nicht spezifiziert (mit Backin) | Enthalten | Enthalten | Mixer-Verarbeitung |
| Sabine Seyffert | 100 g | 60 g weich | 60 g | 1 Eigelb, optionale Aromen |
Diese Tabelle fasst die Kernzutaten zusammen, die in den Quellen genannt werden. Die Verwendung kalter Butter in manchen Rezepten sorgt für Knusprigkeit, während zimmerwarme Butter eine schnellere Verarbeitung ermöglicht. Der Kühlschritt stabilisiert den Teig und verhindert Auslaufen beim Ausrollen.
Ausrollen, Ausstechen und Backen
Nach der Kühlung wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder Ausrollmatte ausgerollt. Die Dicke beträgt etwa 5 mm bei Lecker.de oder knapp 1/2 cm bei Dr. Oetker. Für die Form kommen Pinguin-Ausstecher von ca. 6 cm oder ovale Ausstecher von 8 x 6 cm zum Einsatz. Bei fehlendem Ausstecher können Kreise mit einem umgedrehten Trinkglas ausgestochen werden, wie in einer Quelle vorgeschlagen. Teigreste werden verknetet und wiederverwendet, um etwa 35 Pinguine zu erhalten.
Die Kekse werden auf backpapierbelegte Bleche gelegt. Backtemperaturen variieren: 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) für 7 Minuten oder 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Heißluft) für 12 Minuten. Eine weitere Angabe sieht 170 °C Umluft für maximal 15-20 Minuten vor. Nach dem Backen ziehen die Kekse mit dem Papier auf die Arbeitsfläche und kühlen vollständig aus. Dies verhindert, dass Verzierungen schmelzen.
Für den kalten Pinguinkuchen wird kein Teig gebacken: Stattdessen 180 g trockene Kekse mit 100 g geschmolzener Butter zu einem Boden verarbeitet, der 30 Minuten im Kühlschrank fest wird. Dieser Ansatz eignet sich für Formen mit 22-24 cm Durchmesser.
Verzierungstechniken
Die Verzierung erfolgt nach dem Abkühlen und bildet den kreativen Höhepunkt, insbesondere für Kinder. Häufige Methoden umfassen Guss, Fondant und Schokolade.
Bei Guss-Varianten werden 200 g Puderzucker mit 4 EL Milch (40-50 g) verrührt. Teile davon orange oder rosa eingefärbt. Weißer Guss dient für Bäuche, Augen und Augenbrauen. Dr. Oetker empfiehlt dickflüssigen Guss aus Puderzucker und Wasser, davon die Hälfte schwarz gefärbt. Damit werden ovale Kekse bestrichen, auf die weiße Fondant-Ovale als Bäuche gelegt werden. Orange Fondant wird zu Tropfen für Füße (2 pro Pinguin) und Schnabel geformt und angeklebt.
Fondant-Dekorationen erfordern weißes, schwarzes, rotes und gelbes Fondant sowie Zuckeraugen und Lebensmittelkleber. Fondant wird geknetet, ausgerollt – oft zwischen einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel – und ovale Formen (z. B. 3,5 x 5,5 cm) ausgestochen. Schwarze Ovale bilden den Körper, weiße den Bauch. Zuckeraugen werden aufgeklebt, ergänzt durch weiße Zuckersterne oder Schneeflocken.
Schokoladenverzierung sieht dunkle Schokolade oder Kuvertüre vor, die geschmolzen und auf Keksen verteilt wird, kombiniert mit bunten Schokolinsen. Für den kalten Kuchen wird eine Ganache aus 150 g Schokolade und 180 ml Sahne hergestellt: Sahne erhitzt, Schokolade darin aufgelöst, abgekühlt und über die Creme gegossen. Die Oberfläche wird mit Pinguin-Dekorationen versehen.
Zusätzlich können übrige Kekse weiß mit Guss bestrichen und als Eisschollen serviert werden. Decocino listet Zubehör wie Ausrollstab und -matte sowie essbaren Kleber.
Creme und Füllungen für Varianten
Im Kontext des kalten Pinguinkuchens wird eine Creme aus 200 g Mascarpone, 300 g Sahne, 80 g Puderzucker und Vanille-Essenz zubereitet. Mascarpone mit Puderzucker cremig rühren, Vanille einarbeiten, Sahne steif schlagen und unterheben. Diese wird auf den Keksboden gegeben und 3 Stunden gekühlt. Die Schokoladengussdecke ruht weitere Stunde.
Diese no-bake-Variante ergänzt die gebackenen Kekse und bietet eine kalte Alternative.
Tipps zur Lagerung und Variationen
Lagerung erfolgt in einer gut schließenden Dose für etwa 2 Wochen, wie in einer Quelle angegeben. Fett für das Blech wird bei Bedarf verwendet. Für den Fondant-Ausrollen eignet sich ein Gefrierbeutel, um Haften zu vermeiden. Bei Schokolinsen oder Zuckeraugen sollten diese fest angebracht werden, ggf. mit Guss.
Variationen umfassen Aroma-Zusätze wie Vanillepaste, Zimt oder Zitrone. Die Quellen betonen rasches Kneten, um Butter nicht zu erwärmen, und präzises Ausrollen für gleichmäßige Formen. Für Kinder eignen sich die Rezepte durch einfache Schritte und visuelle Anziehungskraft.
Detaillierte Rezeptbeschreibungen
Zur Verdeutlichung werden exemplarische Rezepte aus den Quellen detailliert wiedergegeben.
Rezept 1: Erdnussbutter-Pinguine (basierend auf Lecker.de)
Zutaten: 275 g Mehl, 75 g + 200 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 50 g Kakao, Salz, 1 Ei (Gr. M), 150 g kalte Butter, 100 g Erdnussbutter, ca. 4 EL Milch, Speisefarben (orange, rosa), Zuckersterne, Schneeflocken.
1. Trockene Zutaten mischen, Ei, Butterstücke und Erdnussbutter zufügen, glatt kneten. 1 Stunde kühlen.
2. 5 mm dünn ausrollen, 35 Pinguine (6 cm) ausstechen.
3. Bei 200 °C (180 °C Umluft) 7 Minuten backen, auskühlen.
4. Guss aus 200 g Puderzucker und Milch rühren, färben, Bäuche, Augen malen.
Rezept 2: Fondant-Pinguine (basierend auf Decocino und Dr. Oetker)
Zutaten Teig: 150 g Dinkelmehl, 60 g Zucker, 1 TL Vanillepaste, Salz, 50 g Butter, 50 g Mandeln. Deko: Fondant (weiß, schwarz, rot, gelb), Zuckeraugen, Kleber.
1. Zutaten zimmerwarm kneten, 30 Minuten kühlen.
2. Bei 180 °C 12 Minuten backen.
3. Fondant ausrollen, Ovale schneiden, mit Guss ankleben, Augen setzen.
Rezept 3: Schokoladen-Pinguine (basierend auf Sabine Seyffert)
Zutaten: 100 g Mehl, 60 g Zucker, 60 g Butter, 1 Eigelb, 30-50 g Schokolade, Schokolinsen.
1. Kneten, ausrollen, Kreise stechen.
2. Bei 170 °C Umluft 15-20 Minuten backen.
3. Mit Schokolade und Linsen verzieren.
Rezept 4: Kalter Pinguinkuchen
Zutaten Boden: 180 g Kekse, 100 g Butter. Creme: 200 g Mascarpone, 300 g Sahne, 80 g Puderzucker, Vanille. Ganache: 150 g Schokolade, 180 ml Sahne.
1. Kekse mit Butter mischen, 30 Minuten kühlen.
2. Creme schlagen, auf Boden, 3 Stunden kühlen.
3. Ganache gießen, 1 Stunde kühlen, Pinguine dekorieren.
Diese Rezepte zeigen Gemeinsamkeiten in Kühl- und Backphasen sowie Vielfalt in Deko.
Praktische Hinweise für das Backen mit Kindern
Die Quellen heben die Eignung für Kinder hervor: Putzige Formen fesseln beim Verzieren und Verzehren. Lockdown-Tipps schlagen Backen als Aktivität gegen Langeweile vor. Einfache Utensilien wie Gläser als Ausstecher oder Gefrierbeutel für Fondant erleichtern den Einstieg. Portionen von 20-25 Stück passen für Familien.
Materialien und Zubehör
Benötigt werden: Ausstecher (oval, 5-8 cm), Ausrollstab/-matte, Backpapier, Mixer (optional), Gefrierbeutel, Farben, Zuckeraugen. Spezifische Produkte wie Decocino-Fondant oder Backin werden erwähnt.
Vergleich der Backzeiten und Temperaturen
| Quelle | Temperatur Ober-/Unterhitze | Umluft/Heißluft | Backzeit |
|---|---|---|---|
| Lecker.de | 200 °C | 180 °C | 7 Min. |
| Decocino | 180 °C | - | 12 Min. |
| Dr. Oetker | 180 °C | 160 °C | 12 Min. |
| Sabine Seyffert | - | 170 °C | 15-20 Min. |
Diese Tabelle illustriert Variationen, die an Ofenmodelle angepasst werden sollten.
Die beschriebenen Methoden priorisieren Quellen mit detaillierten Schritten; unvollständige Angaben, wie exakte Mengen bei Oetker, werden nicht spekulativ ergänzt.
Schlussfolgerung
Pinguin-Kekse bieten durch ihre einfachen Teige, vielfältigen Verzierungstechniken und kinderfreundliche Formen eine wertvolle Ergänzung zu Backrezepten. Die Quellen liefern konsistente Anleitungen zu Mürbeteig, Fondant und Guss, mit Backzeiten um 12 Minuten und Kühlphasen für Stabilität. Der kalte Kuchen erweitert das Spektrum auf no-bake-Optionen. Lagerung bis 2 Wochen ermöglicht Vorbereitung im Voraus. Diese Rezepte fördern kreatives Backen bei Erhalt von Knusprigkeit und Formtreue.
Quellen
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