Haselnusskekse: Vielfältige Rezepte und Techniken für mürbe und knusprige Varianten

Haselnusskekse zählen zu den klassischen Backwaren, die durch ihren intensiv nussigen Geschmack und vielseitige Texturen überzeugen. Die bereitgestellten Rezepte zeigen eine Bandbreite von Zubereitungsarten, die von einfachen Drop-Cookies bis hin zu mürben gefüllten Keksen reichen. Haselnüsse bilden den Kern vieler Varianten und sorgen für eine knusprige Konsistenz sowie natürliche Öligkeit, die Feuchtigkeit im Teig gewährleistet. Ergänzende Zutaten wie Butter, Erdnussbutter, Haselnussmus oder Schokolade verleihen cremige oder crunchy Eigenschaften. Backtemperaturen variieren zwischen 150 °C und 200 °C, wobei Kühlphasen den Teig formbarer machen. Diese Kekse eignen sich für schnelle Zubereitungen oder traditionelle Methoden ohne Ausstechen und passen zu verschiedenen Anlässen, einschließlich der Weihnachtszeit.

Zutaten in Haselnusskeksen: Rollen und Eigenschaften

Die Auswahl der Zutaten bestimmt die Textur und den Geschmack der Haselnusskekse maßgeblich. Haselnüsse, oft gemahlen oder gehackt, stehen im Mittelpunkt und verleihen eine intensiv nussige Note sowie Bissigkeit. Ihre natürliche Öligkeit verhindert ein trockenes Ergebnis und trägt zur Feuchtigkeit bei. In einer Variante werden 75 g Haselnusskerne verwendet, die gehackt untergerührt werden. Eine andere Rezeptur setzt auf 150 g gemahlene Haselnüsse kombiniert mit 150 g Haselnussmus, vorzugsweise der crunchy Variante, für eine besonders nussige Struktur.

Butter ist ein Schlüsselbestandteil für mürbe Texturen. Kalte Butter führt beim Backen zu Dampfblasen, die eine luftige Konsistenz erzeugen, im Kontrast zur knackigen Nuss. Mengen variieren: 100 g in einer Rezeptur, 600 g in einer größeren Charge. Puderzucker wird gegenüber Granulatzucker bevorzugt, da er sich leichter einarbeitet und eine glatte Textur schafft. Maisstärke ergänzt dies, indem sie Zartheit fördert und eine Krume erzeugt, die auf der Zunge zergeht.

Zusätzliche Feuchtigkeitsspender wie Olivenöl bringen fruchtige Noten und halten die Kekse frisch. Gewürze wie Vanillezucker für aromatische Süße, Zimt für würzige Tiefe und eine Prise Salz runden das Aroma ab. Backtriebmittel wie Natron oder Backpulver sorgen für Auflockerung. Süßungsmittel reichen von 100 g Zucker bis zu minimalem Einsatz wie 1 EL Zucker oder Honig. Ergänzungen wie 75 g Cranberrys, 40 g geraspelte Schokolade oder Ribiselmarmelade für Füllungen variieren die Rezepte.

Zutat Häufigkeit in Rezepten Wirkung auf Textur/Geschmack
Haselnüsse (gemahlen/gehackt) Alle Rezepte Nussiger Geschmack, Knusprigkeit, Feuchtigkeit durch Öligkeit
Butter Mehrere Varianten (100–600 g) Cremige Zartheit, Dampfblasen für Luftigkeit
Zucker (weiß/Puder) Alle Süße, glatte Einarbeitung (Puderzucker)
Haselnussmus Eine Variante (150 g) Crunchy Textur, intensives Aroma
Vanillezucker/Zimt Zwei Varianten Aromatische Süße, würzige Note
Mehl/Maisstärke Zwei Varianten Struktur, Zartheit
Ergänzungen (Cranberrys, Schokolade, Marmelade) Spezifische Rezepte Fruchtigkeit, Schmelz, Füllung

Diese Tabelle fasst die zentralen Zutaten zusammen, basierend auf den beschriebenen Rezepturen.

Rezeptvariante 1: Kekse mit Erdnussbutter und Cranberrys

Diese Variante ergibt 12 Stück und kombiniert Haselnüsse mit Erdnussbutter für Cremigkeit. Zutaten umfassen 75 g Haselnusskerne, 100 g Butter, 100 g Zucker, 100 g Erdnussbutter, 1 Ei (Größe M), 150 g Mehl, 1 TL Natron und 75 g Cranberrys. Die Zubereitung beginnt mit dem Hacken der Haselnüsse. Butter, Zucker und Erdnussbutter werden cremig gerührt, das Ei untergerührt. Mehl und Natron mischt man und löffelt es unter, bevor Haselnüsse und Cranberrys einarbeitet werden.

Der Teig wird in 12 gleichgroße Stücke geteilt, zu Kugeln geformt und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilt. Mit einer Gabel flach drücken. Backen erfolgt blechweise nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze (175 °C Umluft, Gas nach Hersteller) für ca. 12 Minuten, bis goldbraun. Pro Stück ergeben sich 260 kcal, 5 g Eiweiß, 16 g Fett und 24 g Kohlenhydrate. Diese Methode als Drop-Cookies erfordert keine Ausstechformen und ermöglicht schnelle Fertigstellung in 30 Minuten Backzeit inklusive.

Die Kombination aus Erdnussbutter und Cranberrys schafft einen Kontrast zur Nussknusprigkeit, wobei die Cranberrys für Fruchtigkeit sorgen. Nährwerte deuten auf eine kalorienreiche, fettbetonte Süßware hin, passend für gelegentlichen Genuss.

Rezeptvariante 2: Mürbe Kekse mit Puderzucker, Maisstärke und Olivenöl

Diese Rezeptur betont Zartheit durch kalte Butter, Puderzucker und Maisstärke. Haselnüsse sorgen für nussigen Geschmack und Textur. Olivenöl fügt Feuchtigkeit und fruchtige Nuancen hinzu. Vanillezucker und Zimt runden ab, Backpulver lockert auf. Die kalte Butter erzeugt beim Backen Dampfblasen für Luftigkeit, kontrastierend zur Nussknackigkeit. Puderzucker integriert sich fein, Maisstärke verstärkt die schmelzende Krume.

Geheimtipps umfassen hochwertige, frisch geröstete Haselnüsse für intensiveres Aroma, präzise homogene Mischung von Butter, Öl, Puderzucker und Maisstärke sowie Backpapier oder Silikonmatte gegen Ankleben. Kontrollierte Backtemperatur ohne Öffnen der Ofentür erhält Saftigkeit. Die goldene Kruste schützt das weiche Innere. Diese Kekse bleiben ohne Ausstechen mürbe und schmelzen auf der Zunge.

Obwohl exakte Mengen nicht vollständig angegeben sind, basiert die Technik auf homogenem Rühren und Kühlen für optimale Formbarkeit.

Rezeptvariante 3: Power-Kekse mit Haselnussmus und wenig Zucker

Für Nussliebhaber geeignet, verwendet dieses Rezept 150 g gemahlene Haselnüsse, 150 g Haselnussmus (Crunchy-Variante), 2 Eier, 1 Prise Salz, 1 Prise Zimt, 1 EL Zucker oder Honig sowie 40 g geraspelte Schokolade. Der Ofen wird auf 160 °C vorgeheizt. Haselnüsse und Mus vermengen, Eier, Salz, Zimt und Süßung hinzufügen, verrühren und Schokolade unterheben.

Teig 30 Minuten kühlen für bessere Formbarkeit. Auf Backpapier oder Silikonmatte Portionen mit Löffel verteilen, mit Gabel flach drücken. 20 Minuten backen, auskühlen lassen. Optionale Ausstechformen für Motive wie Sterne. Die geringe Zuckermenge macht es zu einer Variante mit reduziertem Süßgehalt, crunchy durch Mus und Schokolade für Biss.

Rezeptvariante 4: Gefüllte Mürbeteig-Rautenkekse

Hier wird ein Mürbteig mit Haselnüssen (genaue Zutatenmengen nicht spezifiziert) zubereitet, 1 Stunde zugedeckt kühlen. Auf bemehlter Fläche ausrollen, kleine Raute-Kekse ausstechen (Böden und Deckel). Bei 170 °C Heißluft 10 Minuten backen. Ausgekühlte Böden mit Ribiselmarmelade bestreichen, Deckel aufsetzen, mit Staubzucker bestreuen. Traditionelle Technik mit Ausstechen und Füllung für sandwiched Struktur.

Rezeptvariante 5: Große Charge mit gemahlenen Haselnüssen

Für größere Mengen: 600 g Mehl, 400 g gemahlene Haselnüsse, 600 g Butter, 300 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker. Butter, Zucker und Vanillezucker verrühren, Haselnüsse zugeben, zuletzt Mehl kneten. Bei Klebrigkeit mehr Mehl ergänzen. Teig in zwei Hälften teilen, zu Rollen formen, 1 cm dicke Scheiben abschneiden, formen und verzieren. Auf Backpapier bei 150 °C 15 Minuten backen, bis leichte Farbe.

Diese Variante eignet sich für Vorbereitung, da Scheiben einfach zu portionieren sind.

Zubereitungstechniken und Backtipps

Gemeinsame Techniken umfassen cremiges Rühren von Butter und Zucker, Unterrühren von Eiern oder Mus, Einarbeiten von Mehl und Nüssen. Kühlen (30 Minuten bis 1 Stunde) verbessert Formbarkeit und verhindert Auslaufen. Formen erfolgt durch Kugeln flachdrücken mit Gabel, Rollen schneiden, Ausrollen und Ausstechen. Backen auf Backpapier verhindert Ankleben.

Tipps für Zartheit: Frische, geröstete Haselnüsse, homogene Mischung, konstante Temperatur (150–200 °C), keine Ofentür öffnen. Kalte Butter für Dampfblasen, Puderzucker für Glätte, Olivenöl für Langlebigkeit. Auskühlen essenziell für Festigkeit.

Backzeiten: 10–20 Minuten, je nach Variante. Goldbraune Farbe signalisiert Fertigstellung.

Textur- und Geschmacksprofile

Haselnüsse erzeugen knusprige Außenseite und weiches Innere. Cremige Butter und Mus balancieren dies. Cranberrys und Schokolade fügen Fruchtigkeit oder Schmelz hinzu. Geringer Zuckergehalt in manchen Varianten betont Nussaroma. Mürbteig bleibt zart durch Maisstärke und Öl.

Anpassungen und Variationen

Rezepte erlauben Anpassungen: Mehr Mehl bei Klebrigkeit, Ausstechformen für Motive, Füllungen wie Marmelade. Pflanzliche Varianten implizit möglich durch Eierfreiheit in manchen.

Nährwerte und Eignung

Eine Variante listet pro Stück 260 kcal, 5 g Eiweiß, 16 g Fett, 24 g Kohlenhydrate. Andere mit wenig Zucker eignen sich für moderaten Genuss. Fettgehalt hoch durch Nüsse und Butter.

Schlussfolgerung

Haselnusskekse bieten durch vielfältige Rezepte Optionen von cremig-knusprig bis mürbe-gefült. Zentrale Elemente sind Haselnüsse für Aroma und Textur, kalte Butter für Zartheit sowie präzise Techniken wie Kühlen und kontrolliertes Backen. Die beschriebenen Varianten ermöglichen Anpassung an Vorlieben, mit Fokus auf Frische und Homogenität. Diese Backwaren verbinden Tradition mit Einfachheit und eignen sich für den täglichen oder festlichen Einsatz.

Quellen

  1. Haselnuss-Kekse
  2. Omas Rezepte Haselnusskekse
  3. Power-Kekse mit Haselnüssen und wenig Zucker
  4. Haselnuss-Kekse
  5. Haselnusskekse

Ähnliche Beiträge