Walnussplätzchen: Authentische Rezepte und Zubereitungsmethoden für knusprige Weihnachtskekse
Walnussplätzchen stellen eine beliebte Variante von Weihnachtskeksen dar, die durch ihre Form, Aromatik und Textur auffallen. Sie werden in Form von Walnusshälften gebacken oder als gefüllte Doppelkekse zubereitet, wobei gemahlene oder ganze Walnüsse sowie Gewürze eine zentrale Rolle spielen. Die Kekse sind würzig, knusprig und aromatisch, oft mit einem Nussstück in der Mitte oder einer Füllung versehen. Verschiedene Rezepte betonen die Verwendung von Gewürzen wie Zimt, Ingwer, Kardamom, Anis, Muskatnuss und Vanille, die einen weihnachtlichen Geschmack und Duft erzeugen. Andere Varianten integrieren Zutaten wie Johannisbeergelee und Schokolade für zusätzliche Schichten in Textur und Aroma. Die Zubereitung erfolgt ohne spezielle Backformen, durch Handformung oder Ausstechen, und erfordert präzise Teigkonsistenz sowie Kühlphasen. Diese Plätzchen eignen sich für den Kaffeetisch und ziehen durch ihr Aussehen Blicke auf sich.
Walnüsse-Plätzchen ohne Backform
Diese Variante von Plätzchen „Walnüsse“ wird ohne Backform hergestellt und durch Handformung geformt. Der Teig basiert auf weicher Butter, Milch und einer Gewürzmischung, die portionsweise mit Mehl verknetet wird. Die Gewürze umfassen Zimt, Ingwer, Kardamom, Anis, Muskatnuss und Vanille. Optional können Gewürze weggelassen oder durch fertige Mischungen wie Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz ersetzt werden. Diese Zutaten sorgen für einen würzigen, weihnachtlichen Geschmack sowie eine optische Ähnlichkeit zu echten Walnüssen.
Der Teig wird kurz geknetet, bis er sehr weich, aber nicht klebrig ist. Längeres Kneten führt zu Mehlsucht und resultiert in zähen, trockenen Plätzchen. Die Formung der Walnusshälften erfolgt zügig, solange der Teig warm ist. Jedes Plätzchen wiegt etwa 20 Gramm. In die Unterseite wird ein Viertel eines Walnusskerns gedrückt, was eine knackige Überraschung in der Mitte erzeugt. Die Plätzchen werden auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilt.
Die charakteristische Knusprigkeit und Aromatizität entsteht durch die Kombination aus Gewürzen und der Nussfüllung. Diese Methode erfordert keine speziellen Utensilien und ergibt einen Hingucker neben anderen Plätzchen. Im Vergleich zu gefüllten Doppelkeksen wie Oreschki sind diese Plätzchen einfacher zu formen.
Zur detaillierten Zubereitung:
- Weiche Butter in Stücke schneiden, Milch und alle Gewürze hinzufügen und verrühren.
- Mehl portionsweise einarbeiten und kurz zu einem weichen, nicht klebrigen Teig kneten.
- Kleine Portionen (je 20 g) zu Walnusshälften formen.
- Ein Viertel Walnusskern in die Unterseite drücken.
- Auf Backpapier verteilen und backen.
Diese Schritte gewährleisten eine homogene Konsistenz und verhindern Trockenheit.
Omas Walnussplätzchen als gefüllte Doppelkekse
Omas Walnussplätzchen-Rezept aus einem handgeschriebenen Buch beschreibt zartmürbige Doppelkekse mit intensivem Weihnachtsaroma. Der Teig enthält gemahlene Walnüsse, Kardamom und Bittermandel. Eine Füllung aus Johannisbeergelee sorgt für Fruchtigkeit, während eine Schokowalnusshaube die Oberseite verziert. Die Zubereitungszeit beträgt etwa 30 Minuten zuzüglich Kühlzeit, der Schwierigkeitsgrad ist einfach.
Der Teig wird über Nacht gekühlt, um ein perfektes Ausrollen zu ermöglichen. Die Kekse vereinen zarten Mürbeteig, würzige Aromen und knusprige Elemente. Kardamom in Messerspitzenmenge hebt das Aroma hervor, ohne zu dominieren. Die Balance aus mürber Konsistenz, die im Mund schmilzt, ohne in der Hand zu zerbröseln, ist charakteristisch. Die Johannisbeergelee-Füllung und schokolierten Walnüsse differenzieren diese Variante von einfachen Keksen mit Walnuss obendrauf.
Diese Plätzchen galten als Renner auf Adventstellern und werden als heimlicher Star beschrieben. Der Duft signalisiert Adventszeit. Die Zubereitung umfasst das Backen von zwei Teigschichten, Füllen und Abschließen mit Schokolade und Walnüssen.
Verglichen mit anderen Rezepten bietet diese Version mehrere Texturen: knusprig-mürbe Kekse, fruchtiges Gelee und schokolierte Nüsse. Die Kühlung des Teigs ist essenziell für die Handhabung.
Walnussplätzchen nach Oetker-Rezept
Das Rezept für Walnussplätzchen von Oetker beschreibt einfache Kekse mit Schokoladenfüllung. Gemahlene Walnüsse werden ohne Fett in einer beschichteten Pfanne geröstet und abgekühlt. Mehl wird mit Backin gemischt, übrige Zutaten wie Zucker, Butter und Salz hinzugefügt. Der Teig entsteht mit einem Mixer unter Verwendung des Knethakens: zunächst auf niedrigster Stufe kurz, dann auf höchster Stufe.
Der Teig ruht abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank. Er wird auf bemehlter Fläche 3 mm dünn ausgerollt, Motive ausgestochen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Auf die Hälfte der Plätzchen wird eine halbe Walnuss andrückt. Backen erfolgt bei Ober-/Unterhitze 180 °C oder Heißluft 160 °C in der Mitte des Ofens für 12 Minuten. Die Kekse kühlen auf einem Rost ab.
Zur Verzierung: Kuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter) in einen Gefrierbeutel geben, im Wasserbad schmelzen, Ecke abschneiden und auf die untere Hälfte spritzen. Mit der oberen Hälfte (mit Walnuss) zusammensetzen und fest werden lassen.
| Backparameter | Ober-/Unterhitze | Heißluft | Einschub | Backzeit |
|---|---|---|---|---|
| Walnussplätzchen | 180 °C | 160 °C | Mitte | 12 Min. |
Dieses Rezept ist präzise und erprobt. Die Röstung der Walnüsse intensiviert das Aroma. Kuvertüre fix schmilzt bei schwacher Hitze. Die Plätzchen halten in schließenden Dosen etwa 2 Wochen.
Weitere Varianten aus der Rezeptsammlung
Auf Plattformen wie Chefkoch finden sich weitere Walnusskekse, darunter Haferflocken-Walnuss-Kekse (30 Minuten, simpel, schnell) und Walnussplätzchen mit Johannisbeergelee-Füllung (60 Minuten, normal, ca. 40–50 Stück). Diese Varianten ergänzen die Palette und betonen gefüllte oder gewürzte Optionen. Bewertungen erreichen durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen.
Die Vielfalt zeigt Anpassungsmöglichkeiten: Von handgeformten Walnüssen bis zu ausgestochenen Doppelkeksen. Gemeinsam ist die Integration von Walnüssen für Knackigkeit und Aroma.
Tipps zur Teigzubereitung und Formung
Bei allen Rezepten ist die Teigkonsistenz entscheidend. Für weiche Teige portionsweise Mehl hinzufügen und kurz kneten, um Zähigkeit zu vermeiden. Kühllassen (30 Minuten bis über Nacht) erleichtert das Ausrollen und Formen. Walnüsse rösten, um Aroma zu steigern, und abkühlen lassen.
Formung: Handgeformte Hälften zügig arbeiten, um Wärme zu nutzen. Ausstechen bei 3 mm Dicke für Gleichmäßigkeit. Nussstücke vorsichtig andrücken, um Integrität zu wahren.
Gewürze anpassen: Basis ist Zimt, Ingwer, Kardamom etc.; Mischungen wie Lebkuchengewürz ersetzen möglich.
| Teigtyp | Knetdauer | Kühlzeit | Formmethode |
|---|---|---|---|
| Weicher Teig | Kurz | Keine spezifiziert | Handformung |
| Mürbeteig | Mixer | 30 Min. | Ausrollen/Ausstechen |
| Omas Teig | - | Über Nacht | Ausrollen |
Diese Tabelle fasst Techniken zusammen.
Back- und Verzierungstechniken
Backen bei 160–180 °C, abhängig von Umluft. Kekse auf Papier abkühlen lassen, um Form zu halten. Verzierung mit Kuvertüre im Wasserbad: Gefrierbeutel-Methode für präzise Anwendung. Füllungen wie Gelee oder Schokolade nach Abkühlung einbringen.
Aufbewahrung in Dosen bis 2 Wochen. Tipps: Zartbitter-Kuvertüre alternativ zu Vollmilch.
Aromen und Texturen im Vergleich
Die Rezepte erzeugen unterschiedliche Profile: Würzig-knusprig bei Gewürzvarianten, fruchtig-mürbe bei Gelee-Füllung, schokoladig bei Oetker. Nussstücke sorgen für Überraschung. Geröstete Walnüsse verstärken Intensität. Kardamom und Bittermandel für Einzigartigkeit.
Konsistenz: Sehr weich bis zartmürbe, abhängig von Knetung und Kühlung.
Anwendung und Präsentation
Plätzchen eignen sich für Plätzchenteller, Kaffeetisch. Form und Nussimitat ziehen Blicke. Duft weihnachtlich. Als Doppelkekse texturreich.
Schlussfolgerung
Walnussplätzchen umfassen vielfältige Rezepte mit gemeinsamen Elementen wie Walnüssen, Gewürzen und präziser Teigbearbeitung. Von handgeformten Varianten ohne Form bis zu gefüllten Doppelkeksen mit Gelee oder Schokolade bieten sie Knusprigkeit, Aromatizität und visuelle Attraktivität. Tipps zu Knetung, Kühlung und Backen gewährleisten optimale Ergebnisse. Die Signifikanz liegt in ihrer Tradition als Weihnachtshingucker und sensorischer Vielfalt.
Quellen
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