Kekse und Plätzchen backen: Vielfältige Rezepte und bewährte Tipps für Zuhause

Kekse und Plätzchen stellen eine grundlegende Kategorie des Kleingebäcks dar, die sich durch ihre Trockenheit und Haltbarkeit auszeichnet. Laut Definition im Duden handelt es sich um trockenes, haltbares Kleingebäck, das in unzähligen Varianten existiert. Die Vielfalt umfasst Ausstechkekse, Herzkekse, Dominokekse, Anisplätzchen, Spitzbuben und Vanillekipferl. Solche Gebäcke eignen sich für den Verzehr zum Kaffee oder Tee, für unterwegs oder bei familiären Anlässen wie Weihnachtsfeiern. Die Zubereitung fördert eine harmonische Atmosphäre, insbesondere beim gemeinsamen Backen mit der Familie. Rezepte aus der Dr. Oetker Versuchsküche bieten Gelinggarantie und inspirieren zu individuellen Kreationen. Grundteige ermöglichen Abwandlungen zu Varianten wie Vanillekipferl, Schokoladenplätzchen oder Früchtetalern. Kekse können schokoladig, mit Guss, Kokosraspeln, Nüssen oder Früchten sein. Die Phantasie kennt beim Backen keine Grenzen, einschließlich pikanten Varianten wie Pesto-Keksen zu Suppen.

Grundrezepte für Keksteige

Einfache Grundteige bilden die Basis für zahlreiche Plätzchenvarianten. Aus einem simplen Rezept entstehen durch Abwandlungen neue Kreationen wie Vanillekipferl, Schokoladenplätzchen und Früchtetaler. Mürbeteig ist ein zentraler Bestandteil vieler Rezepte. Er ergibt leicht fruchtige, mürbe Kekse, die auf dem Plätzchenteller hübsch aussehen. Der Teig lässt sich gut ausrollen und ausstechen oder in Streifen schneiden. Nuss-Taler entstehen aus einem schnellen Mürbeteig, indem eine Teigrolle geformt und in Scheiben geschnitten wird. Dieses Verfahren erfordert kein Ausstechen und führt zu mürben, aromatischen Plätzchen, die das Haus mit Nussduft erfüllen.

Ein weiteres Grundrezept basiert auf Hefeteig für österreichische Weihnachtskekse, die nicht gehen müssen und mit Nuss-Baiser-Füllung versehen werden. Vanillekipferl aus weichem Teig werden nach dem Backen in Vanillezucker gewälzt und erzielen eine klassische Mürbigkeit. Diese Kipferl gehören zu den Standardrezepten auf dem Plätzchenteller. Für Haselnussliebhaber kombiniert ein Rezept Mürbeteig mit Haselnusscreme, was außen mürbe und innen cremige Kekse ergibt.

Ei spielt eine Schlüsselrolle in Keksteigen. Es bindet den Teig und sorgt für gute Struktur. Nur Eigelb zu verwenden macht den Teig knuspriger. Der Fettanteil bestimmt die Mürbigkeit: Je höher, desto mürber die Kekse.

Komponente Funktion im Teig Effekt auf Konsistenz
Ei (ganz) Bindung Gute Gesamthaftung
Eigelb Bindung und Knusprigkeit Erhöhte Knusprigkeit
Fett Mürbigkeit Höherer Anteil = mürber

Diese Tabelle fasst die wesentlichen Einflüsse auf den Teig zusammen, basierend auf etablierten Backprinzipien.

Klassische Plätzchenrezepte

Anisplätzchen zeichnen sich durch würzigen, luftigen und knusprigen Charakter aus. Ihr traditioneller Geschmack resultiert aus Anis, was sie zu einem simplen, genialen Klassiker macht. Dominosteine bestehen aus Lebkuchenteig, Marzipan, Fruchtgelee und Kuvertüre. Diese geschichteten Würfel zählen zu den beliebtesten Weihnachtsleckereien.

Spitzbuben repräsentieren Klassiker unter Ausstechkeksen. Eine Variante verfeinert sie mit Spekulatiusgewürz für aromatisches Ergebnis. Zum Ausstechen eignen sich auch Herzkekse oder Frühlingskekse. Raffinierte Plätzchen wie die von Markus Hummel sind innen weich, außen knusprig, nussig und schokoladig, ohne übermäßige Süße.

Nougat-Tuffs bringen Schoko-Nougat-Geschmack mit Nutella und sind schnell zubereitet, oft familiär über Generationen gebacken. Schwarz-weißes Spritzgebäck bietet eine optische Attraktivität, ähnlich Donuts. Donut-Kekse täuschen durch knuspriges Aussehen.

Weihnachtskekse duften nach Gewürzen und umfassen Zimt-Plätzchen mit knuspriger Textur. Nussplätzchen ohne Ausstechen sind unkompliziert und aromatisch.

Rezepttyp Merkmale Geeignete Anlässe
Anisplätzchen Würzig, luftig, knusprig Traditionell, Weihnachten
Dominosteine Geschichtet: Lebkuchen, Marzipan Weihnachtsfeiern
Spitzbuben Mit Spekulatiusgewürz Ausstechen, Kaffeeklatsch
Vanillekipferl Mürbe, Vanillezucker Klassiker, Plätzchenteller
Nuss-Taler Ohne Ausstechen, nussig Schnell, familiär

Diese Übersicht listet klassische Rezepte mit ihren charakteristischen Eigenschaften.

Varianten und kreative Abwandlungen

Kekse lassen sich vielfältig variieren. Schokoladige Varianten, mit Guss, Kokosraspeln oder Nüssen passen zu jedem Geschmack. Fruchtige Noten in Mürbeteigkeksen verleihen Frische. Pikante Pesto-Kekse ergänzen Gemüsesuppe herzhaft.

Aus Grundteigen entstehen Vanillekiperl, Schokoladenplätzchen und Früchtetaler. Hefeteigkekse mit Nuss-Baiser-Füllung bieten Verführung. Haselnuss-Giotto-Plätzchen mischen Mürbe mit Creme. Nougat-Tuffs mit Nutella intensivieren Schokoaroma.

Dr. Oetker bietet Rezepte für Dominokekse, würzige Frühlingskekse und mehr. Die Sammlung umfasst Ausstecher, Herz- oder Schokoladenformen. Fantasie erlaubt individuelle Kreationen, da Kekse Dauerbackwaren sind.

Rezeptvideos demonstrieren Step-by-Step-Zubereitung mit Erfolgsgarantie. Kekse mit Schokolade, Nüssen oder Früchten decken Vorlieben ab.

Backtechniken und perfekte Konsistenz

Die Konsistenz von Keksen hängt von Teigführung und Nachbehandlung ab. Zu harte Kekse erweichen durch ein Stück Apfel in der Dose, das regelmäßig ausgetauscht werden muss, um Schimmel zu vermeiden. Zu weiche Kekse härten durch kurzes Liegenlassen aus.

Fettanteil steuert Mürbigkeit. Hoher Fettgehalt führt zu mürben Ergebnissen. Teig ausrollen, ausstechen oder rollen und schneiden sind Standardtechniken. Hefeteige gehen nicht immer, wie bei österreichischen Keksen.

Backen erzeugt Duft nach Gewürzen, Nüssen oder Zimt. Temperatur und Zeit sorgen für außen knusprig, innen weich. Spritzgebäck erfordert spezielle Düsen für Muster.

Verzierung erfolgt mit Schokolade, Zuckerguss, Zitronenglasur oder Streuseln, ideal für einfache Kekse. Kuvertüre überzieht Dominosteine.

Lagerung und Haltbarkeit

Cookies als Dauerbackwaren halten bei kühler, dunkler und trockener Lagerung lange. Dies macht sie ideal für unterwegs. Die Dose mit Apfelstück pflegt Weichheit, bei Wechsel gegen Schimmel.

Trockene Lagerung bewahrt Knusprigkeit. Mürbe Kekse profitieren von Fett, haltbar durch Trockenheit.

Dekoration und Präsentation

Dekoration hebt Kekse hervor. Schokolade, Guss, Glasur oder Streusel verleihen Optik. Schwarz-weißes Spritzgebäck wirkt donutartig. Geschichtete Dominosteine beeindrucken durch Schichten.

Auf Plätzchentellern präsentieren sich Vanillekipferl, Nuss-Taler und Spitzbuben harmonisch. Fruchtige oder nussige Varianten ergänzen.

Anlässe und Serviervorschläge

Kekse passen zu Kaffeeklatsch, Weihnachtsfeiern, Nachmittagstee oder Pausen. Pikante zu Suppen, süße zum Tee. Familiäres Backen schafft Gemütlichkeit.

Dr. Oetker-Rezepte inspirieren für Freunde, Kollegen oder Familie. Weihnachtszeit betont Gewürzduft.

Herausforderungen und Lösungen

Widersprüchliche Konsistenz löst sich durch Apfel oder Liegenlassen. Teigbindung durch Ei optimieren. Hoher Fettanteil verhindert Härte.

Quellen wie Dr. Oetker garantieren Erfolg. Videos bieten visuelle Hilfestellung.

Schlussfolgerung

Kekse und Plätzchen bieten durch Grundteige, Klassiker wie Anisplätzchen oder Spitzbuben und Varianten mit Nüssen, Schokolade oder Früchten endlose Möglichkeiten. Techniken wie Ausstechen, Rollen oder Hefeteig sowie Tipps zu Konsistenz, Lagerung und Verzierung sorgen für optimale Ergebnisse. Ei bindet, Fett mürbt, Apfel erweicht. Diese Gebäcke eignen sich haltbar für Anlässe vom Familienbacken bis unterwegs. Die Vielfalt fördert Kreativität bei bewährter Gelinggarantie.

Quellen

  1. Dr. Oetker Kekse Rezepte
  2. SWR Plätzchen Rezepte
  3. Essen & Trinken Kekse
  4. NDR Keks-Rezepte
  5. Einfach Malene Mürbeteig Plätzchen
  6. Chefkoch Brötchen Kekse Rezepte

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