Buttrige Shortbread-Kekse und Scones: Traditionelle englische Rezepte zum Tee

Englische Kekse zum Tee zählen zu den klassischen Elementen der britischen Teekultur. Shortbread, auch als englische Butterkekse bekannt, stammen ursprünglich aus Schottland und bilden einen festen Bestandteil der British Tea Time. Diese Kekse zeichnen sich durch ihre Einfachheit aus, die auf wenigen Zutaten basiert und einen hohen Butteranteil aufweist, der für den charakteristischen Geschmack sorgt. Sie eignen sich ideal für den English Afternoon Tea oder als Begleitung zu einer Tasse Tee. Ergänzend dazu gehören Scones zum traditionellen englischen Teegebäck, das seit dem 19. Jahrhundert mit Marmelade und Clotted Creme serviert wird. Clotted Creme ist eine Art dicker Rahm, ähnlich Mascarpone. Beide Gebäckarten lassen sich mit grundlegender Ausstattung herstellen und bieten Vielseitigkeit durch Variationen. Die Rezepte erfordern keine spezielle Profi-Ausrüstung, sondern nutzen gängige Küchenutensilien. Nährwertangaben deuten auf einen energiereichen Charakter hin, wobei der Verzehr in Maßen empfohlen wird. Die folgenden Abschnitte detaillieren Zutaten, Zubereitungsschritte, Ausrüstung und praktische Hinweise basierend auf den verfügbaren Angaben.

Shortbread: Der Klassiker unter den englischen Butterkeksen

Shortbread repräsentiert ein traditionelles Rezept aus der britischen Backkultur, das durch seine buttrige Textur und einfache Zusammensetzung überzeugt. Die Kekse entstehen aus wenigen Hauptzutaten und ergeben etwa 20 Stück, was sie für gemütliche Teerunden geeignet macht. Der hohe Butteranteil ist entscheidend für den Geschmack, weshalb zimmerwarme Butter von guter Qualität verwendet werden sollte. Shortbread passt zu verschiedenen Anlässen, einschließlich der Weihnachtszeit, und kann in der English Tea Party präsentiert werden.

Zutaten für Shortbread

Die Zutatenliste ist bewusst knapp gehalten, um die Reinheit des Geschmacks zu betonen. Folgende Mengen werden für das Basisrezept angegeben:

Zutat Menge Hinweis
Ungesalzene Butter 225 g (1 Cup) Zimmerwarm, gute Qualität bevorzugt
Puderzucker 100 g (½ Cup) -
Mehl Nicht spezifiziert Weizenmehl oder glutenfreies Mehl als Alternative

Optionale Aromen wie Zimt, Kardamom, Lavendel, Lebkuchengewürz, Zitronenabrieb oder Kakao können hinzugefügt werden, um saisonale Variationen zu erzeugen. Für glutenfreie Versionen wird Weizenmehl durch glutenfreies Mehl ersetzt, wobei der Geschmack leicht abweichen kann.

Notwendige Ausrüstung

Zur Herstellung von Shortbread reicht grundlegende Küchenausstattung aus. Die folgende Liste umfasst die empfohlenen Utensilien:

  • Rührschüssel (groß, um Überlaufen zu vermeiden)
  • Handmixer oder Standmixer (Schneebesen als Alternative möglich)
  • Backpapier (verhindert Ankleben)
  • Nudelholz (zum Ausrollen des Teigs)
  • Keksausstecher (optional; alternativ Messer für Quadrate)
  • Backblech
  • Gabel (zum Einstechen der Kekse, um Aufgehen zu verhindern)

Keine speziellen Geräte wie Thermomix sind erforderlich.

Zubereitungsschritte für Shortbread

Die Zubereitung ist unkompliziert und eignet sich auch für Anfänger. Der Teig wird gerührt, ausgerollt und geformt. Genaue Backtemperatur und -dauer sind in den Angaben nicht explizit festgelegt, doch die Einstechmethode mit der Gabel sorgt für die typische Formstabilität. Der Prozess gliedert sich wie folgt:

  1. Butter und Puderzucker in der Rührschüssel cremig rühren, idealerweise mit einem Mixer.
  2. Mehl unterarbeiten, bis ein Teig entsteht.
  3. Optional Aromen einarbeiten.
  4. Teig ausrollen (Dicke nicht spezifiziert, aber dünn für knusprige Kekse).
  5. Formen ausstechen oder schneiden.
  6. Mit Gabel einstechen.
  7. Auf Backpapier auf dem Backblech platzieren.
  8. Backen, bis goldgelb (genaue Parameter aus ähnlichen Rezepten ableitbar, aber hier nicht detailliert).

Der Teig lässt sich einfrieren, um Kekse später frisch zu backen. Nach dem Abkühlen sind die Kekse am besten.

Nährwerte von Shortbread

Pro Keks (basierend auf einer Ausbeute von etwa 20 Stück) ergeben sich folgende Werte:

Nährwert Menge pro Keks
Kalorien 120 kcal
Fett 7 g
Ballaststoffe 0 g

Diese Angaben unterstreichen den energiereichen, aber ballaststoffarmen Charakter. Shortbread dient als Genussmittel und sollte in einer ausgewogenen Ernährung genossen werden.

Lagerung und Aufbewahrung

Frisch gebacken schmecken Shortbread am besten. Luftdicht verpackt halten sie sich einige Tage. Im Kühlschrank ist bei sommerlichen Temperaturen ratsam. Gefrorener Teig ermöglicht spontane Backvorgänge. Aufwärmen ist optional, etwa im Ofen oder in der Mikrowelle.

Variationen und Anpassungen

Shortbread lässt sich vielfältig variieren: - Saisonale Aromen: Zimt oder Kardamom zur Weihnachtszeit; Zitronenabrieb im Sommer; Lebkuchengewürz im Winter; Kakao für Schokoladenliebhaber. - Diätanpassungen: Glutenfreies Mehl. - Formen: Lustige Ausstecherformen, auch für Kinder geeignet.

Diese Optionen erweitern die Anwendung als Teegebäck-Rezepte.

Scones: Weiches Teegebäck aus der englischen Tradition

Scones stellen ein weiteres typisches englisches Gebäck zum Tee dar, das traditionell mit Marmelade und Clotted Creme gereicht wird. Diese Kombination ist seit dem 19. Jahrhundert üblich. Im Vergleich zu Shortbread erfordern Scones Backpulver für Aufgehen und eine kürzere Knetphase, um Fluffigkeit zu gewährleisten.

Zutaten für Scones

Die Zutaten werden vermengt und ergeben runde Plätzchen:

Zutat Menge Hinweis
Mehl Nicht spezifiziert Mit Backpulver mischen
Backpulver Nicht spezifiziert -
Salz Nicht spezifiziert -
Zucker Nicht spezifiziert -
Joghurt Nicht spezifiziert -
Butter Nicht spezifiziert -
Rosinen Optional Nach Vorliebe

Ei und Milch dienen zum Bestreichen.

Zubereitungsschritte für Scones

Der Prozess betont Kürze beim Kneten:

  1. Mehl mit Backpulver, Salz und Zucker vermengen.
  2. Joghurt und Butter mit Mixer (Knethaken) einarbeiten.
  3. Optional Rosinen unterheben.
  4. Teig kurz von Hand durchkneten (nicht zu lange, um Fluffigkeit zu erhalten).
  5. Backofen auf 170 °C Ober-/Untherhitze vorheizen.
  6. Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, Teig auf 2 cm Dicke ausrollen.
  7. Mit 7 cm Ausstecher (oder Glas) runde Formen stechen.
  8. Auf backpapierbedecktes Blech legen.
  9. Ei mit Milch verquirlen und Teigstücke bestreichen.
  10. 12-15 Minuten backen, bis goldgelb (nicht zu dunkel).

Serviervorschläge für Scones

Traditionell mit Marmelade und Clotted Creme servieren.

Präsentation und Serviervorschläge für englische Kekse

Englische Kekse zum Tee kommen auf einer Etagere oder einem Teller zur Geltung, ergänzt durch Beeren oder Schlagsahne. Zu Earl Grey oder in der English Tea Party ideal. Shortbread und Scones ergänzen sich für eine Teerunde.

Praktische Tipps für perfektes Ergebnis

  • Butterqualität priorisieren.
  • Teig nicht überkneten (bei Scones).
  • Einstechen bei Shortbread.
  • Frische Zutaten verwenden.

Ostfriesisches Teegebäck wird analog zelebriert, inklusive Kluntje und Sahne, bleibt aber hier sekundär.

Schlussfolgerung

Shortbread und Scones bilden das Herzstück englischer Kekse zum Tee, mit Fokus auf Butter, Einfachheit und Tradition. Die Rezepte nutzen wenige Zutaten, grundlegende Techniken und bieten Variationen für Anpassung. Nährwerte und Lagerungshinweise unterstützen praktische Anwendung. Diese Gebäcke bereichern Teerituale durch ihren authentischen Charakter.

Quellen

  1. Buttrige Shortbread Kekse der Klassiker aus Engl
  2. Bremer Gewürzhandel Rezepte Teegebäck
  3. Chefkoch Englische Kekse zum Tee Rezepte

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