Einfacher Mürbeteig zum Ausstechen: Grundrezept und Varianten für Familienplätzchen
Ausstechkekse stellen einen klassischen Bestandteil der Plätzchenbackerei dar, insbesondere in der Vorweihnachtszeit. Sie eignen sich hervorragend für die Zubereitung mit Kindern, da der Teig gelingsicher ist und sich leicht verarbeiten lässt. Die Quellen beschreiben ein einfaches Grundrezept auf Basis eines Mürbeteigs, der entweder als 3-2-1-Teig ohne Ei oder mit Ei zubereitet wird. Dieser Teig ergibt mürbe, buttrige Kekse, die vielseitig ausgestochen und verziert werden können. Die Backparameter sind standardisiert auf etwa 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Heißluft mit einer Backzeit von 7 bis 12 Minuten. Verzierungen umfassen Zuckerguss, Streudekor oder Varianten mit Füllungen wie Marmelade. Die Relevanz liegt in der Einfachheit der Zubereitung, der Haltbarkeit der Kekse und der Möglichkeit, Abwandlungen wie Spitzbuben oder Schokoladenplätzchen herzustellen, was die Plätzchenbackerei zu einer familientauglichen Aktivität macht.
Grundrezept für den Mürbeteig
Der Mürbeteig bildet die Basis für Ausstechkekse und wird in den Quellen als klassischer Teig beschrieben, der durch hohe Buttermenge seine Mürbigkeit erhält. Eine Variante ist der 3-2-1-Teig ohne Ei, der besonders fein und mürbe schmeckt. Hierbei werden Mehl mit Backpulver gemischt, und die übrigen Zutaten wie Butter und Zucker hinzugefügt. Der Teig wird mit einem Mixer zu einer Kugel geformt.
Eine weitere Zubereitungsweise umfasst Mehl, Zucker, weiche Butter in Stückchen, ein Ei und optional Vanillezucker oder eine Prise Salz. Die Zutaten werden zu einem homogenen Teig verknetet, der zunächst bröselig wirken kann, sich aber durch weiteres Kneten glättet. Es wird empfohlen, keine Halbfettbutter zu verwenden, da diese zu viel Wasser enthält und die Mürbigkeit beeinträchtigt. Süßrahmbutter ist vorzuziehen.
In einer detaillierten Zutatenliste für das Grundrezept aus den Quellen lassen sich folgende Komponenten zusammenfassen:
| Zutat | Menge (Beispiel pro 500 g Mehl) | Hinweis |
|---|---|---|
| Mehl | 300–500 g | Mit Backpulver mischen |
| Butter | 200–250 g | Weich, in Stückchen |
| Zucker | 100–150 g | Fein |
| Ei | 1 (optional) | Für Bindung |
| Vanillezucker | 1 Päckchen | Optional |
| Salz | Prise | Optional |
| Backpulver | 1 TL | Für Lockerheit |
Der Teig sollte nach dem Kneten 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, um sich zu entspannen und leichter auszurollen. Dies verhindert ein Kleben und erleichtert das Ausstechen, was besonders für Kinder von Vorteil ist.
Zubereitungsschritte des Teigs
Die Zubereitung beginnt mit dem Mischen von Mehl und Backpulver in einer Rührschüssel. Die weiche Butter in kleinen Stückchen, Zucker, Vanillezucker und das Ei werden hinzugefügt. Mit einem Mixer und Knethaken wird zunächst auf niedrigster Stufe, dann auf höchster Stufe verarbeitet, bis ein Teig entsteht. Der Teig wird zu einer Kugel geformt und für etwa 30 Minuten gekühlt.
Nach dem Kühlen wird die Arbeitsfläche leicht bemehlt oder eine Backmatte verwendet. Der Teig wird auf ½ bis 5 mm Dicke ausgerollt. Beim Ausrollen ist Vorsicht geboten: Ist der Teig bröselig, deutet dies auf zu wenig Fett oder zu viel Mehl hin. In diesem Fall länger kühlen oder esslöffelweise Mehl hinzufügen. Teigreste sollten wiederholt gekühlt werden, um die Formstabilität zu wahren.
Ausstechen erfolgt mit beliebigen Motiven. Die Kekse werden direkt auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Für eine goldene Farbe können die Kekse vor dem Backen mit Eigelb bestrichen und mit Zuckerdekor bestreut werden.
Die Schritte lassen sich tabellarisch darstellen:
| Schritt | Beschreibung | Dauer |
|---|---|---|
| 1. Zutaten mischen | Mehl, Backpulver, Butter, Zucker, Ei | 5–10 Min. |
| 2. Kneten | Zu homogenem Teig verarbeiten | Bis glatt |
| 3. Ruhen | Im Kühlschrank | 30 Min. |
| 4. Ausrollen | 0,5–5 mm dick | - |
| 5. Ausstechen | Motive wählen | - |
| 6. Backen | Vorheizen, einlegen | 7–12 Min. |
Backparameter und Ofeneinstellungen
Die Backbedingungen sind in den Quellen konsistent angegeben. Der Ofen wird vorgeheizt auf Ober-/Unterhitze bei 180 °C oder Heißluft bei 160 °C. Einschub in der Mitte, Backzeit etwa 12 Minuten. Eine Alternative empfiehlt 175 °C Ober-/Unterhitze für 10–12 Minuten, abhängig von der Dicke. Bei mehreren Blechen gleichzeitig ist 160 °C Umluft geeignet.
Die Kekse werden mit dem Backpapier vom Blech gezogen und auf einem Rost vollständig auskühlen gelassen. Dies verhindert eine Weichwerdung und erhält die Knusprigkeit.
Verzierungsmöglichkeiten
Nach dem Abkühlen erfolgt die Verzierung. Ein dickflüssiger Guss wird aus Puderzucker und Wasser oder Zitronensaft hergestellt. Der Guss kann mit Speisefarbe eingefärbt werden. Die Kekse werden bestrichen und mit Streudekor oder Zuckerperlen dekoriert.
Alternative: Vor dem Backen Eigelb auftragen für goldene Farbe und Zuckerdekor bestreuen. Für Spitzbuben werden runde Kekse ausgestochen, aus der Hälfte eine kleinere Form in der Mitte gestanzt. Nach dem Backen werden die gelochten mit Puderzucker bestäubt, die anderen mit Marmelade bestrichen und zusammengesetzt.
Varianten des Grundteigs
Die Quellen bieten zahlreiche Abwandlungen, die aus dem Basisrezept entstehen:
Spitzbuben: Gerade Anzahl runder Kekse ausstechen, Hälfte mit Loch. Nach Backen: Puderzucker auf Lochkekse, Marmelade auf volle und zusammensetzen.
Walnussplätzchen: ½ EL gemahlene Walnüsse in den Teig kneten, runde Kekse ausstechen. Nach Backen mit Schokolade überziehen und Walnusshälfte aufsetzen.
Schwarz-Weiß-Gebäck: Teig teilen, in eine Hälfte ½ EL Backkakao und ½ TL Milch kneten. Getrennt kühlen, ausrollen und übereinanderlegen oder marmorieren.
Schokoplätzchen: 2 EL Mehl durch Kakao ersetzen.
Spekulatius-Spitzbuben: Mit Spekulatiusgewürz verfeinern.
Weitere Ideen umfassen Vanillekiperl, Schokoladenplätzchen oder Früchtetaler aus dem Grundteig. Hefeteig-Varianten mit Nuss-Baiser-Füllung werden erwähnt, erfordern jedoch kein Gehen.
Diese Varianten erweitern die Vielfalt und machen den Teig vielseitig einsetzbar.
Tipps und Tricks für gelingsichere Kekse
Mehrere Quellen geben praktische Hinweise:
Roher Teig in Frischhaltefolie verpackt mehrere Tage im Kühlschrank lagern.
Bei Bröseligkeit: Länger kühlen, zwischen Folie ausrollen oder Silikonmatte verwenden.
Teigreste immer kühlen.
Butter Zimmertemperatur annehmen lassen und durchkneten.
Für Kinder: Teig klebt nicht, ideal zum Ausstechen.
Lagern: Ausgekühlt in Blechdose an trockenem Ort bis 4 Wochen, mit Glasur kürzer.
Diese Maßnahmen gewährleisten Konsistenz und Haltbarkeit.
Detaillierte Rezeptanleitung
Rezept: Einfache Ausstechkekse (Grundrezept)
Zutaten für ca. 50 Stück:
300 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Butter (weich)
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker (optional)
1 Ei (optional)
Zubereitung:
Mehl mit Backpulver mischen. Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei hinzufügen. Mit Knethaken zu Teig verarbeiten, Kugel formen.
30 Minuten kühlen.
Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Heißluft) vorheizen. Blech mit Backpapier belegen.
Teig 5 mm dick ausrollen, ausstechen, auf Blech legen.
7–12 Minuten backen, auskühlen.
Verzierung:
- Puderzucker mit Wasser/Zitronensaft zu Guss rühren, bestreichen, dekieren.
Ertrag: Ca. 50 Plätzchen. Zubereitungszeit: 20 Minuten + Backzeit 12 Minuten + Ruhen.
Dieses Rezept ist anpassbar und korrespondiert mit den Quellen.
Erweiterte Anwendungen und Traditionen
In der Vorweihnachtszeit duften die Kekse nach Gewürzen, wobei Ausstechkekse zu Klassikern wie Anisplätzchen oder Dominosteinen zählen. Spitzbuben mit Spekulatiusgewürz oder Nuss-Schokoladenkekse erweitern das Sortiment. Die Kekse sind innen weich, außen knusprig, nussig und schokoladig, ohne übermäßige Süße.
Österreichische Varianten mit Hefeteig und Nuss-Baiser-Füllung werden genannt, die nicht gehen muss.
Lagerung und Haltbarkeit
Ausgekühlte Kekse in verschließbarer Blechdose an trockenem Ort lagern: Bis 4 Wochen haltbar. Mit Glasur kürzer. Roher Teig frieren oder kühlen.
Schlussfolgerung
Der einfache Mürbeteig zum Ausstechen stellt ein gelingsicheres Grundrezept dar, das mit Zutaten wie Mehl, Butter, Zucker und optional Ei zubereitet wird. Backen bei 180 °C für 7–12 Minuten ergibt mürbe Kekse, die durch Guss oder Deko verfeinert werden. Varianten wie Spitzbuben, Walnuss- oder Schokoplätzchen erweitern die Möglichkeiten. Tipps zur Kühlung und Lagerung sorgen für optimale Ergebnisse. Dieses Rezept eignet sich für Familien und unterstreicht die Tradition der Plätzchenbackerei.
Quellen
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