Butter-Mürbteig-Kekse: Klassische Rezepte, Zubereitung und Variationen
Mürbteigkekse, auch als Butterplätzchen bekannt, stellen ein grundlegendes Element der traditionellen Backkunst dar. Diese Kekse zeichnen sich durch ihre zart-mürbe Textur aus, die primär auf der Verwendung von Butter zurückzuführen ist. Die Quellen beschreiben konsistent Rezepte mit Zutaten wie Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei. Der Teig wird verknetet, rastet im Kühlschrank und wird anschließend ausgerollt, ausgestochen und bei 180 Grad Celsius gebacken. Backzeiten liegen bei etwa 10 bis 12 Minuten. Verzierungen umfassen Zuckerguss, Schokolade, Marmelade oder Zuckerdekor. Tipps betonen die Verwendung kalter Butter, kurzes Kneten, um Zähigkeit zu vermeiden, und die Rastzeit im Kühlschrank. Variationen erlauben Ergänzungen wie Zitronenschale, Kardamom, Nüsse oder Kakao. Diese Elemente machen Mürbteigkekse zu einer vielseitigen Basis für Weihnachtsplätzchen oder Gebäck das ganze Jahr über.
Grundrezepte für Mürbteigkekse
Die Zubereitung von Mürbteigkeksen basiert auf einfachen, bewährten Rezepten. Ein typisches Rezept umfasst Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Aromen. In einer Variante werden 125 Gramm kalte Butter, 200 Gramm Weizenmehl Type 405, 100 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und ein Ei Größe M verknetet. Der Teig rastet eine Stunde im Kühlschrank. Eine weitere Variante verwendet zerbröselte Butter, Staubzucker, Vanillezucker, Salz, Ei, Kardamom und abgeriebene Zitronenschale, ebenfalls mit Mehl. Der Teig wird zu einem geschmeidigen Teig verknetet und rastet 30 Minuten.
Butterplätzchen-Rezepte heben die Bedeutung echter Butter hervor, idealerweise deutsche Markenbutter mit hohen Qualitätsmerkmalen. Margarine wird abgeraten. Weizenmehl Type 405 eignet sich optimal für feines Gebäck. Weißer Kristallzucker sorgt für Süße, Eigelb verbindet die Zutaten. Nur fünf Zutaten sind erforderlich: Butter, Mehl, Zucker, Vanillezucker und Eigelb.
| Zutat | Menge (Rezept 1) | Menge (Rezept 2) | Menge (Butterplätzchen) |
|---|---|---|---|
| Butter | Zerbröselt (nicht spezifiziert) | 125 g kalte Butter | Höchste Qualitätsmarkenbutter |
| Weizenmehl | Nicht spezifiziert | 200 g Type 405 | Type 405 |
| Zucker | Staubzucker | 100 g | Kristallzucker |
| Vanillezucker | 1 Päckchen | 1 Päckchen | Bourbon-Vanillezucker optional |
| Ei | 1 | 1 Gr. M | Eigelb |
| Sonstiges | Salz, Kardamom, Zitronenschale | - | - |
Diese Tabelle vergleicht die Kernzutaten aus den beschriebenen Rezepten. Die Mengen variieren leicht, doch die Basis bleibt konstant. Alle Teigzutaten sollten Zimmertemperatur haben, außer der Butter, die kalt bleibt. Staubzucker wird gesiebt, um Klumpen zu vermeiden.
Ein kommerzielles Produkt bietet fertigen Butter-Mürbteig mit 350 Gramm, bestehend aus Weizenmehl, 25 % Butter, Zucker, Trinkwasser, Glukosesirup, Weizenstärke, Volleipulver, Glycerin, Backtriebmitteln wie Dinatriumdiphosphat und Natriumhydrogencarbonat, Speisesalz, Bourbon-Vanille-Extrakt, natürlichem Aroma und Ascorbinsäure. Es kann Spuren von Schalenfrüchten und Soja enthalten und eignet sich direkt zum Ausstechen ohne Rasten.
Zubereitungsschritte im Detail
Die Herstellung beginnt mit dem Vermengen der Zutaten auf einer Arbeitsfläche. Butter wird zerbröselt oder in kalter Form verwendet. Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Aromen werden hinzugegeben und zu einem geschmeidigen Teig verknetet. Das Kneten erfolgt nur so lange, bis die Zutaten verbunden sind, um eine zähe Textur zu verhindern. Der Teig wird in Frischhaltefolie gewickelt und rastet 30 Minuten bis eine Stunde im Kühlschrank.
Nach dem Rasten wird die Arbeitsfläche bemehlt. Der Teig wird etwa 10 Millimeter dick ausgerollt. Mit Ausstechformen werden Kekse geformt und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Der Ofen wird auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Die Backzeit beträgt 10 bis 12 Minuten. Die Kekse werden am Rand bräunlich herausgenommen, da sie noch weich sind und beim Abkühlen fest werden.
Nach dem vollständigen Auskühlen erfolgt die Verzierung. Kekse können mit Marmelade bestrichen und zu Sandwichs zusammengesetzt werden. Schokolade wird mit Butter im Wasserbad geschmolzen, um Ecken der Kekse zu tauchen. Auf einem Kuchenrost trocknen lassen.
- Zutaten vorbereiten: Alle bei Zimmertemperatur, Butter kalt.
- Teig kneten: Kurz und schnell.
- Rasten: 30-60 Minuten Kühlschrank.
- Ausrollen: 10 mm dick.
- Ausstechen und backen: 180°C, 10-12 Min.
- Abkühlen und verzieren.
Diese Schritte gelten für hausgemachte Varianten. Beim Fertigteig entfällt das Kneten und Rasten; nur Ausstechen und Backen sind nötig.
Wichtige Tipps für optimalen Teig und Backergebnis
Übermäßiges Kneten führt zu zähen Keksen. Die Zutaten werden nur gerade so verbunden. Bio-Zitronen werden für die Schale empfohlen, um Belastungen zu vermeiden. Kekse in luftdichten Behältern aufbewahren, um Frische zu erhalten. Am besten bei beginnender Bräunung am Rand herausnehmen.
Für weichere Kekse zwei Apfelschnitze in die Dose legen. Aluminium-Keksdosen eignen sich für drei Wochen. Teig kann als flache Scheibe eingefroren werden, bis zu zwei Monate, und 24 Stunden vor Verwendung im Kühlschrank auftauen.
Echte Butter sorgt für feinen Geschmack und zart-knusprige Textur. Streichfette sind ungeeignet. Vor dem Backen mit Eigelb bestreichen und mit Zuckerdekor versehen als Alternative.
Variationen und Aromatisierungen
Der Basis-Mürbteig lässt sich vielfältig anpassen. Ein Teil des Mehls kann durch gemahlene Nüsse ersetzt werden. Abgeriebene Schale von Bio-Zitrone oder Bio-Orange verfeinert den Teig. 1-2 Esslöffel Backkakao ergeben Schokomürbteig.
Weitere Ideen umfassen Zimt für fruchtige Note und knusprige Textur, Nuss-Taler ohne Ausstechen durch Formen einer Teigrolle und Schneiden, Vanillekipferl mit weichem Teig, gewälzt in Vanillezucker, Haselnussplätzchen mit Creme-Innenleben oder Nougat-Tuffs mit Nutella. Diese Varianten duften beim Backen und ergeben mürbe, aromatische Kekse.
Prise Zimt, Orangenschale oder Bourbon-Vanillezucker bringen Abwechslung. Verschiedene Ausstecher machen jedes Keks einzigartig.
| Variation | Ergänzung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Nuss-Taler | Gemahlene Nüsse | Teigrolle schneiden, mürbe und duftend |
| Vanillekipferl | Vanillezucker | Weicher Teig, nach Backen wälzen |
| Schoko-Mürbteig | Backkakao | Dunkler Teig |
| Zitronen-Aroma | Bio-Zitronenschale | Fruchtige Note |
Diese Anpassungen basieren auf den beschriebenen Methoden und erweitern das Grundrezept.
Verzierungsmöglichkeiten und Dekorationen
Verzierungen heben die Kekse hervor. Zuckerguss aus 6 Esslöffeln Puderzucker und 2 Esslöffeln Zitronensaft wird verrührt und mit Teelöffel verteilt. Bunter Zuckerdekor folgt. Guss fest werden lassen.
Geschmolzene Schokolade oder Zuckerguss direkt auftragen. Vor dem Backen Zuckerstreusel bestreuen für bunten Effekt. Zwei Kekse mit Marmelade oder Nougatcreme zusammenkleben. Ecken in Schokolade tauchen.
Bunte Zuckerperlen und Streusel peppen auf. Mit Eigelb bestreichen und dekorieren vor dem Backen. Kreativität beim Ausstechen und Formen, z. B. Pistazientaler oder Cake Pops mit Fertigteig.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Kekse in luftdichten Behältern lagern. Aluminium-Dosen für drei Wochen ideal. Mit Apfelschnitzen weicher halten. Eingefrorener Teig bis zwei Monate haltbar.
Fertigkekse eignen sich zum Verzieren und Weiterverarbeiten. Frische durch richtige Lagerung erhalten.
Schlussfolgerung
Mürbteigkekse mit Butter bilden eine solide Basis für vielfältiges Gebäck. Konsistente Rezepte mit Mehl, Butter, Zucker und Ei, kombiniert mit Rasten, kurzem Kneten und Backen bei 180 Grad, ergeben zart-mürbe Ergebnisse. Tipps wie kalte Butter und Bio-Aromen optimieren das Ergebnis. Variationen mit Nüssen, Kakao oder Zitrone sowie Verzierungen mit Guss oder Schokolade erweitern die Anwendung. Diese Methoden gewährleisten gelingsichere Plätzchen für verschiedene Anlässe.
Quellen
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