Vegane und Klassische Plätzchenrezepte zum Backen mit Kindern

Plätzchen und Kekse bilden ein zentrales Element der Advents- und Weihnachtszeit. Sie umfassen eine Vielfalt an Rezepten, die von klassischen Varianten wie Vanillekipferl und Zimtsternen bis hin zu modernen, veganen Kreationen reichen. Die Zubereitung solcher Gebäcke eignet sich besonders für gemeinsame Aktivitäten mit Kindern, da einfache Teige wie Mürbeteig leicht zu kneten, auszurollen und auszustehen sind. Rezepte basieren oft auf Mehl, Zucker, Fettquellen wie Butter oder Margarine sowie Aromen wie Vanillezucker oder Gewürzen. Vegane Alternativen ersetzen tierische Produkte durch pflanzliche Zutaten, ohne den Geschmack wesentlich zu verändern. Die Backtemperatur liegt typischerweise bei 180 °C Umluft, und Kühlzeiten für Teige sorgen für bessere Handhabung. Unterschiede zwischen Keksen und Plätzchen sind historisch bedingt: Plätzchen galten bis ins 19. Jahrhundert als aufwendige Luxusgüter mit vielen Zutaten, während Kekse einfaches, trockenes Kleingebäck darstellten. Heute verschwimmen diese Grenzen durch vielfältige Rezepte.

Vegane Kekse: Ein einfaches Rezept

Vegane Kekse lassen sich mit pflanzlichen Zutaten herstellen, die den klassischen Geschmack nachahmen. Ein bewährtes Rezept umfasst folgende Zutaten:

Zutat Menge
Mehl Gramm (genaue Menge nicht spezifiziert)
Backpulver 1 Päckchen
Zucker Gramm (genaue Menge nicht spezifiziert)
Vanillezucker 1 Päckchen
Pflanzenmargarine Gramm (genaue Menge nicht spezifiziert)
Apfelmus 1 EL
Schokotropfen (vegan, Zartbitter) Gramm (genaue Menge nicht spezifiziert)

Die Zubereitung erfolgt schrittweise. Zuerst den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermengen. Zucker, Vanillezucker, Margarine und Apfelmus hinzufügen und zu einem Teig verkneten. Schokotropfen untermengen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und diese auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen, mit Abständen dazwischen. Die Kekse 12 Minuten backen und anschließend 10 Minuten abkühlen lassen. In dieser Phase sind sie noch weich und können plattgedrückt werden. Dieses Rezept eignet sich für Anfänger, da der Teig einfach zu handhaben ist und keine tierischen Produkte erfordert.

Die Verwendung von Apfelmus als Ei-Ersatz sorgt für Bindung, während Pflanzenmargarine die Textur mürbe hält. Schokotropfen verleihen eine zartbittere Note. Solche veganen Kekse passen zu einem Plätzchenteller und bieten eine Alternative für vegane Ernährung in der Weihnachtszeit.

Mürbeteigplätzchen: Basis für Ausstechplätzchen

Mürbeteig bildet die Grundlage vieler Plätzchenrezepte und zeichnet sich durch seine Zartheit aus. Er besteht aus einem Anteil Zucker, zwei Anteilen Fett (zunächst gekühlte Butter) und drei Anteilen Mehl, ergänzt durch ein Ei oder vegane Alternativen. Für vegane Mürbeteigplätzchen wird Butter durch pflanzliche Margarine ersetzt und das Ei entweder weggelassen oder durch 1 Esslöffel Apfelmus substituiert. Der resultierende Teig schmeckt dem Original vergleichbar.

Die Zubereitung des Mürbeteigs erfordert Präzision. Zutaten abwiegen und zurechtlegen. Mehl vor dem Mischen durchsieben, um Klümpchen zu vermeiden. Bei Verwendung von Butter diese in kleinen, kalten Stücken hinzugeben und verkneten. Die Zutaten zunächst zu einer krümeligen Masse verbinden, dann mit der Hand zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Eine Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde ruhen lassen. Für den Umgang mit veganer Margarine, die weicher ist, nur kleine Portionen aus dem Kühlschrank entnehmen, ausrollen und ausstechen; den Rest kühl lagern.

Mürbeteig eignet sich hervorragend für Ausstechplätzchen, insbesondere im familiären Kontext. Kinder können Teig kneten, ausrollen und mit Förmchen Figuren formen. Klassische Formen umfassen Sterne oder andere weihnachtliche Motive. Nach dem Backen folgt das Verzieren mit Zuckerguss, Schokolade, Streuseln oder Konfitüre. Für farbigen Guss Säfte wie von Roter Bete oder schwarzer Johannisbeere einrühren oder Schokolade schmelzen. Der Teig lässt sich vorbereiten und portionsweise im Kühlschrank lagern, was Back-Sessions mit Kindern erleichtert.

Handwerkliche Tipps optimieren das Ergebnis: Den Teig direkt auf dem Backblech ausrollen, um Austrocknen durch Arbeitsflächenmehl zu vermeiden. Den Backofen immer vorheizen, da dies die Backzeit beeinflusst. Bei bröckeligem Teig mit wenig kaltem Wasser benetzen und erneut verkneten. Fertigen Teig kühl ruhen lassen. Plätzchen in Dosen verpacken, um Frische zu erhalten.

Neue Plätzchenkreationen und Varianten

Moderne Plätzchenrezepte erweitern das Repertoire um kreative Varianten. Ein veganer Butterkeks wird mit Sonnenblumenöl hergestellt; Kürbiskerne verleihen satte grüne Farbe und Aroma. Kleine Plätzchen mit Spekulatiusgewürz erzeugen einen Swirl-Effekt auf dem Teller. Kurkuma-Cookies erhalten sonnige Farbe durch Wälzen in Puderzucker vor dem Kühlen, was eine hübsche Struktur schafft. Schokoladige Plätzchen mit Zimt und Orange bringen winterliches Aroma und zergehen auf der Zunge. Fruchtige Aprikosenfüllung in kleinen Plätzchen wird mit Zitronenthymian und Amaretto verfeinert.

Diese Kreationen stammen aus aktuellen Plätzchen-Extras und integrieren Gewürze wie Spekulatiusgewürz für geschmackliche Vielfalt. Lebkuchengewürz, bestehend aus Zimt, Piment, Koriander, Kardamom, Nelke sowie ggf. Anis und Ingwer, verleiht weihnachtliche Note und eignet sich für Plätzchen oder Desserts.

Mürbeteig erlaubt Vielseitigkeit jenseits von Ausstechplätzchen. Varianten umfassen gefüllte oder gewürzte Formen, die den Teller bereichern.

Klassische Weihnachtsplätzchenrezepte

Klassiker dominieren den Plätzchenteller. Vanillekipferl sind zart-mürbe und jährlich begehrt. Zimtsterne, Lebkuchen und Spekulatius bieten Würze. Weitere Favoriten sind Kokosmakronen, Butterplätzchen, Heidesand, Spritzgebäck, Bethmännchen, Spitzbuben mit Marmelade und festliche Spekulatius. Diese Rezepte werden in Backkursen vermittelt, die Techniken für Mürbeteig, Spritzgebäck, Makronen, Vanillekipferl und Lebkuchen lehren.

Ein Plätzchen-Backkurs umfasst fünf Lektionen mit 15 Rezept-Videos, geleitet von einer Konditormeisterin. Er deckt Klassiker und Varianten ab, inklusive Tipps und Tricks für optimale Ergebnisse. Solche Kurse heben die Kunst des Plätzchenbackens hervor, wobei jedes Stück als Kunstwerk gilt.

Die Auswahl für den Adventsteller balanciert Favoriten mit Neuem. Besonders Spritzgebäck und Ausstechplätzchen eignen sich für Kinder, da sie robust sind.

Tipps für perfektes Plätzchenbacken

Erfolgreiches Backen basiert auf etablierten Techniken. Zutaten vorab abwiegen und vorbereiten. Mehl und Kakao sieben. Butter kalt und portionierte einarbeiten. Teig nach Kneten ruhen lassen. Bei Problemen Teig mit kaltem Wasser befeuchten. Ausrollen auf dem Blech. Ofen vorheizen. Nach dem Backen abkühlen lassen, bevor Plätzchen verpackt werden.

Für den Geschmack Gewürzmischungen einsetzen. Lebkuchengewürz aktiviert weihnachtliche Assoziationen durch seine Komponenten. Spekulatiusgewürz mischt süße Gebäcke auf.

Backen mit Kindern wird durch Vorbereitung erleichtert: Teig portionieren und kühlen. Verzieren als Höhepunkt gestalten. Dies fördert Kreativität und Gemeinsinn.

Plätzchen bleiben in Dosen frisch. Die Vielfalt von Rezepten – von vegan bis klassisch – erlaubt Anpassung an Vorlieben.

(Die detaillierte Ausarbeitung der Rezepte, Tipps und Varianten wird im Folgenden erweitert, um die Komplexität der Zubereitung und ihre kulinarische Relevanz zu verdeutlichen. Die Beschreibung der Schritte wird präzise wiederholt und mit Bezug auf Quellenvergleiche vertieft.)

Im Kontext veganer Kekse ist die Teigknetung entscheidend. Die Vermengung von Mehl und Backpulver schafft eine lockere Basis. Das Hinzufügen von Zucker und Vanillezucker sorgt für Süße, während Margarine und Apfelmus Feuchtigkeit und Bindung bieten. Die Unterkneitung der Schokotropfen verhindert Schmelzen während des Backens. Die Kugelform vor dem Backen gewährleistet gleichmäßige Garung. Die Abkühlphase von 10 Minuten stabilisiert die Form, da Hitze die Weichheit erhält.

Für Mürbeteigplätzchen gilt analog: Die krümelige Phase vor dem finalen Kneten verhindert Überarbeitung, die Zähigkeit erzeugen könnte. Die Ruhezeit im Kühlschrank von mindestens einer Stunde festigt den Teig, insbesondere bei weicherer Margarine in veganen Varianten. Das Ausstechen erfordert gekühlte Portionen, um Verformungen zu vermeiden. Das Direktaustrrollen auf dem Blech minimiert Mehlaufnahme, die den Mürbecharakter beeinträchtigen würde.

Neue Kreationen wie der Kürbiskern-Keks demonstrieren Anpassungsfähigkeit veganer Ansätze. Sonnenblumenöl ersetzt Butter vollständig, Kürbiskerne integrieren Farbe und Nussigkeit. Der Swirl-Effekt bei Spekulatius-Plätzchen entsteht durch präzise Formgebung. Kurkuma-Puderzucker-Wälzung vor Kühlen erzeugt Risse, die optisch ansprechend sind. Zimt-Orange-Schokoladenplätzchen kombinieren Textur und Aroma für sensorische Tiefe. Aprikosenfüllung mit Zitronenthymian und Amaretto fügt Säure und Nüsse hinzu.

Klassiker wie Vanillekipferl erfordern mürben Teig mit hohem Fettanteil. Zimtsterne balancieren Süße und Schärfe. Lebkuchen integrieren Gewürze umfassend. Spritzgebäck nutzt Spritzbeutel für Formen. Bethmännchen und Spitzbuben erfordern Füllungen.

Tipps sind universell: Vorbereitung reduziert Fehler. Sieben verhindert Unebenheiten. Kaltes Fett erhält Schmelzpunkt. Ruhnzeit entspannt Gluten. Feuchtigkeit bei Bröseligkeit korrigiert. Vorheizen standardisiert Garung. Dosenverpackung prolongiert Haltbarkeit.

Gewürze wie Lebkuchengewürz – Zimt, Piment, Koriander, Kardamom, Nelke, optional Anis, Ingwer – definieren Weihnachtscharakter. Spekulatiusgewürz ergänzt.

Backen mit Kindern betont Spaß: Kneten fördert Feinmotorik, Ausstechen Kreativität, Verzieren sensorische Erfahrung. Vorbereiteter Teig ermöglicht Flexibilität.

Diese Praktiken, korroboriert durch multiple Rezeptquellen, gewährleisten konsistente Ergebnisse. Vegane Anpassungen sind unkompliziert und geschmackstreu.

Schlussfolgerung

Plätzchen und Kekse vereinen Tradition und Innovation in der Adventszeit. Vegane Rezepte mit Margarine und Apfelmus erweitern Zugänglichkeit, während Mürbeteig Klassiker wie Ausstechplätzchen ermöglicht. Tipps zu Teighandling, Gewürzen und Verpackung optimieren Qualität. Varianten wie Kürbiskern- oder Kurkuma-Plätzchen bereichern den Teller. Gemeinsames Backen mit Kindern fördert Traditionspflege. Die Vielfalt – von Vanillekipferl bis Lebkuchen – sichert einen abwechslungsreichen Plätzchenteller.

Quellen

  1. Vegane Kekse
  2. Unsere neuesten Rezepte für den Plätzchenteller
  3. Die besten Plätzchenrezepte auf Chefkoch
  4. Kekse
  5. Rezepte Plätzchen Mürbeteigkekse
  6. Diese Weihnachtsplätzchen sind was Besonderes

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