Essbare Tannenzapfen aus Keksen: Traditionelle und No-Bake-Varianten für die Weihnachtszeit
Essbare Tannenzapfen stellen eine kreative Form von Keksen dar, die durch ihre zapfenförmige Gestalt und schuppenartige Struktur optisch an echte Tannenzapfen erinnern. Diese Süßspeisen eignen sich besonders für die Advents- und Weihnachtszeit, da sie geschmacklich schokoladig, mürbe oder knusprig ausfallen und einfach zuzubereiten sind. Die Rezepte basieren auf Keks- oder Kuchenteigen, ergänzt durch Zutaten wie Frischkäse, Schokolade, Cornflakes oder Schokoflakes, die eine stabile Form und einen kontrastreichen Biss ermöglichen. Varianten umfassen sowohl gebackene Plätzchen als auch no-bake-Methoden, die keine Ofenwärme erfordern. Die Zubereitung erlaubt Flexibilität bei der Wahl von Keksen, wie Oreo, Butterkeksen oder Kuchenresten, und betont die Verwendung von Puderzucker für einen schneebedeckten Effekt. Solche Rezepte sind für die kulinarische Praxis geeignet, da sie Reste verwerten und eine dekorative Präsentation auf dem Tisch bieten.
Gebackene Tannenzapfen-Kekse
Gebackene Tannenzapfen-Kekse entstehen aus einem klassischen Mürbeteig, der mit Kakao und Rum verfeinert wird. Der Teigprozess beginnt mit dem Vermischen von Butter, Zucker, Vanillezucker, Eigelb, Salz, Kakaopulver und Rum in einer großen Schüssel. Diese Zutaten werden mit dem Handrührgerät schaumig aufgeschlagen, um eine homogene Basis zu schaffen. Anschließend siebt man Mehl und Backpulver hinzu und knetet den Teig mit den Händen unter, bis eine glatte Masse resultiert. Aus diesem Teig formt man Rollen mit einem Durchmesser von etwa 3 Zentimetern, die für mindestens zwei Stunden gekühlt werden, um die Formstabilität zu gewährleisten.
Vor der weiteren Verarbeitung heizt man den Backofen auf 200 °C vor. Die gekühlten Rollen werden leicht flach gedrückt, und daraus schneidet man Stücke mit einer Dicke von einem halben Zentimeter ab. Mit einer Schere erzeugt man ein schuppenartiges Muster, das die charakteristische Zapfenstruktur simuliert. Die geformten Kekse legt man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backt sie für 15 Minuten. Nach dem Abkühlen bestreut man sie mit Staubzucker, um den gewünschten Schnee-Effekt zu erzielen.
Eine Variante dieser gebackenen Kekse erlaubt die Herstellung von Doppelkeksen. Hier klebt man zwei zapfenförmige Hälften nach dem Backen mit einer Füllung zusammen, wie Schokolade, Creme oder fester Marmelade. Dies verdoppelt die Ähnlichkeit zu einem echten Zapfen und ergibt aus 30 Einzelkeksen etwa 15 Doppelkekse. Der Kakaoanteil sorgt für einen ausgeprägten Schokogeschmack, der mit dem zarten Mürbeteig harmoniert. Die Kekse sind mürbe, schokoladig und ziehen durch ihr Aussehen Blicke auf sich. Sie passen geschmacklich zur Adventszeit, sind jedoch ganzjährig zum Naschen geeignet.
Die Zubereitung ist unkompliziert und verwendet gängige Zutaten. Die Kühlphase stabilisiert den Teig, während das Einschneiden mit der Schere eine präzise Optik gewährleistet. Backen bei 200 °C für 15 Minuten führt zu einer goldbraunen Färbung ohne Überhärtung.
| Zutaten für gebackene Tannenzapfen-Kekse (basierend auf Standardrezept) | Menge |
|---|---|
| Butter | Nicht spezifiziert |
| Zucker | Nicht spezifiziert |
| Vanillezucker | Nicht spezifiziert |
| Eigelb | Nicht spezifiziert |
| Salz | Nicht spezifiziert |
| Kakaopulver | Nicht spezifiziert |
| Rum | Nicht spezifiziert |
| Mehl | Nicht spezifiziert |
| Backpulver | Nicht spezifiziert |
| Staubzucker (zum Bestreuen) | Nach Bedarf |
Diese Tabelle fasst die Kernzutaten zusammen; genaue Mengenangaben variieren je nach Rezeptskalierung.
No-Bake Essbare Tannenzapfen aus Oreo-Keksen
No-Bake-Varianten mit Oreo-Keksen bieten eine schnelle Alternative ohne Backen. Für etwa 6 Tannenzapfen zerbläst man 300 g Oreo-Kekse samt Füllung fein mit einem Mixer. Dazu gibt man 3 EL Frischkäse und verknetet eine formbare Masse. Aus dieser formt man sechs längliche Kegel, die auf Backpapier oder einem Teller ruhen.
Man schmilzt 100 g Vollmilchschokolade über einem Wasserbad und hält sie warm. Die Spitzen von 250 g Schokoflakes tunkt man in die Schokolade und steckt sie von unten nach oben in die Kegel, um die Schuppen zu simulieren. Nach 30 Minuten Kühlschrankzeit bestäubt man die Zapfen mit Puderzucker.
Die Haltbarkeit beträgt etwa zwei Tage im Kühlschrank, wenn sie abgedeckt in einer Dose oder Folie gelagert werden. Vorbereitung am Vortag ist empfehlenswert für Feste oder Geschenke, da die Schokolade fest wird.
Ähnlich verwendet man 150 g Kekse oder Kuchenreste, 1-2 EL Frischkäse und 250-300 g Schokoflakes. Kekse zerkrümelt man im Mixer oder mit einem Nudelholz in einem Beutel. Bei trockenen Keksen erhöht man den Frischkäse; bei zu weichem Teig knetet man gemahlene Nüsse wie Mandeln oder Haselnüsse ein. Der Teig sollte sich zu Kugeln formen lassen, ohne zu brechen. Schokoflakes werden weich, daher nicht lange lagern.
Diese Methode eignet sich für Oreo, Spekulatius, Lotus-Kekse oder Prinzenrollen. Kuchenreste funktionieren ebenfalls, wobei die Feuchtigkeit den Frischkäsemenge beeinflusst.
| Zutaten für Oreo-Tannenzapfen | Menge |
|---|---|
| Oreo-Kekse | 300 g |
| Frischkäse | 3 EL |
| Schokoflakes | 250 g |
| Vollmilchschokolade (optional) | 100 g |
| Puderzucker | Etwas |
| Alternative Zutaten für No-Bake-Variante | Menge |
|---|---|
| Kekse oder Kuchenreste | 150 g |
| Frischkäse | 1-2 EL |
| Schokoflakes | 250-300 g |
| Puderzucker | Nach Bedarf |
| Gemahlene Nüsse (optional) | Nach Bedarf |
Diese Tabellen vergleichen die Zutatenmengen und erlauben Anpassungen.
Tannenzapfen mit Kuchenresten und Schokoladenmasse
Eine Variante nutzt 500 g Schoko-Rührkuchen, der fein zerbröselt wird. Ideal ist trockener Kuchen von zwei bis drei Tagen, der Flüssigkeit besser aufnimmt und stabiler bleibt. 100 g Zartbitterschokolade hackt man klein; 100 g Sahne erwärmt man und lässt die Schokolade darin schmelzen.
100 g Reste wie gehackte Nüsse, Mandeln, Kekse, Nutella, Schokolade oder Nougat rührt man ein, bis eine glatte Masse entsteht. Diese mischt man mit dem Kuchenbrösel und 200 g Frischkäse zu einer weichen, klebrigen Konsistenz. Handtellergroße Portionen formt man zu runden Kegeln.
Cornflakes oder Schokoflakes dienen als Schuppen, indem man sie in die Masse drückt oder mit Schokolade befestigt.
Diese Methode veredelt Reste zu einem schokoladigen Kern mit knuspriger Hülle.
Schoko-Tannenzapfen mit Butterkeksen und Cornflakes
Für 10 bis 12 Zapfen zerbröselt man 200 g Butterkekse fein. Diese mischt man mit 70 g Backkakao, 125 g gemahlenen Haselnüssen und 2 EL Rohrohrzucker. 40 g weiche Butter und 200 ml lauwarme Milch ergänzen die Masse zu einem homogenen Teig, der 30 Minuten kühlt.
Den Teig teilt man in 12 Portionen, formt Kegel und bespickt sie von unten nach oben versetzt mit etwa 175 g Schoko-Cornflakes, die leicht zusammengedrückt werden. Vor dem Servieren Puderzucker bestäuben.
Die Zubereitung ist vegan möglich mit veganer Butter, Keksen und pflanzlicher Milchalternative. Die Kombination aus knusprigen Cornflakes und schokoladiger Keksmasse ähnelt einem Brownie. Servieren auf dunklem Teller mit Tannenzweigen verstärkt den Effekt.
Dekorationszeit beträgt 30 Minuten, Schwierigkeitsgrad leicht bis mittel.
| Zutaten für Butterkeks-Variante | Menge |
|---|---|
| Butterkekse | 200 g |
| Backkakao | 70 g |
| Gemahlene Haselnüsse | 125 g |
| Rohrohrzucker | 2 EL |
| Weiche Butter | 40 g |
| Lauwarme Milch | 200 ml |
| Schoko-Cornflakes | 175 g ca. |
| Puderzucker | Nach Bedarf |
Tipps zur Zubereitung und Variationen
Bei allen No-Bake-Rezepten ist die Konsistenz des Teigs entscheidend: Er muss formbar sein, ohne zu kleben oder zu reißen. Frischkäse bindet trockene Krümel; Nüsse stabilisieren weiche Massen. Schokoflakes oder Cornflakes müssen fest sitzen, um beim Kühlen nicht abzufallen.
Gebackene Varianten profitieren von präzisem Schneiden und Backen, um Knusprigkeit zu erhalten. Doppelkekse erweitern die Optik und Geschmackstiefe.
Haltbarkeit variiert: Gebackene länger lagerfähig; No-Bake bis zwei Tage im Kühlschrank. Abdecken verhindert Austrocknen.
Vegan-Anpassungen gelten für Butterkeks-Rezepte. Kuchen von zwei bis drei Tagen sorgt für Stabilität.
Die Rezepte eignen sich für Buffets, Geschenke oder Desserts. Optik mit Puderzucker und Zweigen optimieren.
Um die Vielfalt zu verdeutlichen, hier ein Vergleich der Methoden:
| Methode | Backen? | Kernzutaten | Schuppen | Kühlzeit |
|---|---|---|---|---|
| Gebackene Kekse | Ja | Butter, Kakao, Mehl | Einschneiden | 2 Std. |
| Oreo-No-Bake | Nein | Oreo, Frischkäse | Schokoflakes | 30 Min. |
| Kuchenreste | Nein | Rührkuchen, Sahne, Schoko | Cornflakes | Nicht spezifiziert |
| Butterkeks | Nein | Butterkekse, Kakao, Nüsse | Cornflakes | 30 Min. |
Diese Übersicht erleichtert die Auswahl.
Die Formgebung zu Kegeln erfordert Übung: Längliche Formen für Realismus, runde für Stabilität. Schmelzen über Wasserbad schont Schokolade.
In der Adventszeit passen Waffeln oder Kirschen als Ergänzung, doch Tannenzapfen dominieren durch Optik.
Schlussfolgerung
Essbare Tannenzapfen aus Keksen vereinen Einfachheit und Ästhetik in der kulinarischen Zubereitung. Gebackene Varianten bieten Mürbigkeit mit schokoladigem Aroma, während No-Bake-Methoden mit Oreo, Kuchenresten oder Butterkeksen Knusprigkeit durch Flakes oder Cornflakes erzeugen. Zutaten wie Frischkäse, Schokolade und Puderzucker sorgen für Form und Dekoration. Tipps zur Konsistenz, Lagerung und Veganisierung maximieren Erfolg. Diese Rezepte bereichern die Weihnachtstafel durch Geschmack und Präsentation, basierend auf bewährten Verfahren.
Quellen
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