Marmeladenkekse: Klassische Rezepte mit Fruchtiger Füllung für Zuhause

Marmeladenkekse stellen ein klassisches Gebäck dar, das durch eine fruchtige Marmeladenfüllung gekennzeichnet ist. Diese Kekse eignen sich als Begleitung zu Tee oder Kaffee und lassen sich mit gängigen Zutaten einfach herstellen. Die Zubereitung umfasst typischerweise die Herstellung eines Mürbeteigs, das Ausstechen oder Formen der Kekse, das Füllen mit Marmelade sowie das Backen bei Temperaturen zwischen 175 und 200 °C. Verschiedene Varianten, wie Spitzbuben oder Kekse mit Daumenmulde, werden in den Quellen beschrieben. Der Teig basiert auf Mehl, Butter, Zucker, Eiern oder Eigelben und Vanillezucker, ergänzt durch Backpulver und Salz. Marmelade, etwa Erdbeere, Aprikose, Himbeer oder Pflaumenmus, dient als Füllung in Mengen von 100 bis 150 g. Nach dem Backen werden die Kekse oft mit Puderzucker bestäubt. Tipps umfassen das Kühlen des Teigs, die Verwendung kalter Butter und Anpassungen für vegane Zubereitung. Die Haltbarkeit beträgt in geschlossenen Dosen etwa zwei Wochen.

Grundzutaten für Marmeladenkekse

Die Zutaten für Marmeladenkekse variieren leicht je nach Rezept, zeigen jedoch konsistente Mengenverhältnisse. Mehl in der Menge von 250 g, Butter zwischen 125 und 150 g sowie Zucker um 100 g bilden die Basis. Ein Ei oder Eigelbe sorgen für Bindung, Vanillezucker für Aroma. Backpulver in einer Teelöffelmenge und eine Prise Salz runden den Teig ab. Marmelade ohne Stücke eignet sich besonders, in Varianten wie Erdbeere, Aprikose, Himbeer, Waldfrucht oder Zwetschgenmarmelade mit Zimt. Puderzucker dient zum Bestäuben.

Zur Übersicht eine Tabelle mit repräsentativen Zutatenmengen aus den Quellen:

Zutat Menge (Beispiel aus Quellen) Hinweise
Mehl (Weizen 405 oder Dinkel 630) 250 g Gesiebt mit Backpulver mischen
Butter (kalt) 125–150 g In Stücken oder cremig rühren; vegane Alternative möglich
Zucker (Rohrzucker) 100 g Mit Vanillezucker cremig rühren
Ei oder Eigelbe 1 Ei / 3 Eigelbe Oder 60 ml pflanzliche Milch für vegan
Vanillezucker 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker bevorzugt
Backpulver 1 TL Mit Mehl mischen
Salz 1 Prise Für Geschmacksbalance
Marmelade 100–150 g Fein püriert, ohne Stücke; z. B. Erdbeere, Aprikose, Pflaumenmus
Puderzucker Nach Bedarf Zum Bestäuben nach dem Abkühlen
Optionale Ergänzungen 50 g gehackte Mandeln, Zitronenschale (0,5–1 TL), Rum Für Dekoration oder Aroma

Diese Zusammensetzung ergibt einen glatten Mürbeteig, der sich gut ausrollen oder formen lässt. Die Quellen betonen die Verwendung kalter Butter, um ein weiches Ergebnis zu vermeiden.

Teigzubereitungsschritte

Die Herstellung des Teigs erfolgt in mehreren Schritten, die in allen Quellen ähnlich beschrieben werden. Zunächst wird der Ofen auf 175–200 °C Ober-/Unterhitze oder 160–180 °C Umluft vorgeheizt. Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig gerührt oder in Stücken untergeknetet. Ein Ei oder Eigelbe wird hinzugefügt und verrührt.

Mehl mit Backpulver und Salz gesiebt und portionsweise untergearbeitet, bis ein glatter Teig entsteht. Methoden umfassen:

  • Rühren mit Mixer (Knethaken) auf niedriger dann höchster Stufe.
  • Kneten mit den Händen in einer Schüssel, beginnend mit einer Mulde im Mehl.
  • Hinzufügen von Vanilleextrakt oder geriebener Zitronenschale für zusätzliches Aroma.

Der Teig wird zu einer Kugel geformt, in Frischhaltefolie gewickelt und 30 Minuten bis eine Stunde im Kühlschrank gekühlt. Dies verhindert, dass der Teig zu weich wird und sich beim Ausstechen verformt. Eine Quelle empfiehlt, bei zu warmer Butter den Teig kurz bei Zimmertemperatur aufwärmen zu lassen.

Für vegane Varianten wird Butter durch vegane Butter oder Margarine ersetzt, das Ei durch 60 ml pflanzliche Milch wie Mandelmilch oder Hafermilch. Margarine führt zu einem weicheren Teig, der schwieriger auszustehen ist.

Formen und Füllen der Kekse

Nach dem Kühlen wird der Teig auf einer bemehlten Fläche oder Silikonmatte 3–5 mm dick ausgerollt. Ausstechformen, wie runde Ausstecher mit Wellenrand (4 cm Durchmesser), Blumenformen oder Teigrädchen für Rechtecke (4,5 x 3,5 cm), kommen zum Einsatz.

Varianten der Formgebung:

  1. Doppelte Kekse mit Füllung: Hälfte der Kekse mit Marmelade (haselnusskern- bis löffelgroß) füllen, obere Hälfte auflegen und Ränder andrücken.
  2. Spitzbuben-Stil: Aus einer Hälfte Kreise ausstechen, aus der anderen mit kleinerem Ausstecher (1–1,5 cm) Löcher stechen. Nach Backen füllen und Deckel aufsetzen.
  3. Daumenmulde: Teigkugeln (2 cm Durchmesser) rollen, Mulde mit Daumen oder Kochlöffelrückseite drücken, mit Marmelade füllen.
  4. Spritzen: Marmelade mit Spritzflasche in Vertiefungen füllen, beginnend am Rand zur Mitte, ohne Überfüllen, um Auslaufen zu vermeiden.

Optionale Dekorationen umfassen gehackte Mandeln (50 g blanchierte, gemahlene Mandeln) auf der Füllung oder Namen/Herzen mit Marmelade aufmalen. Die Quellen raten, nicht zu viel Marmelade zu verwenden, da sie sonst überläuft.

Back- und Abkühlprozess

Die gefüllten Kekse werden auf mit Backpapier belegtes Blech gesetzt. Backzeit liegt bei 8–15 Minuten, bis die Ränder goldbraun sind, ohne dass die Kekse zu braun werden. Einschub in der Mitte des Ofens.

Nach dem Backen einige Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf Kuchenrost vollständig erkalten. Sofort mit Puderzucker bestäuben. Eine Quelle erwähnt eine feine Rumnote, die durch Zusatz entsteht.

Aufbewahrung in gut schließenden Dosen ermöglicht eine Haltbarkeit von etwa zwei Wochen. Vollständiges Abkühlen auf dem Rost ist essenziell.

Variationen und Spezialrezepte

Neben dem Basisrezept existieren spezifische Varianten:

  • Spitzbuben oder Linzer Plätzchen: Teig mit Mandeln, ausgerollte Kreise, Löcher stechen, backen, dann mit Zwetschgenmarmelade mit Zimt füllen. Backen bei 180 °C O/U (160 °C Umluft) 8–10 Minuten.
  • Marmeladenplätzchen mit Pflaumenmus: Rechtecke formen, mit Backin (Backpulver-Ersatz), Rum-Aroma, 10 Minuten bei 200 °C O/U backen.
  • Familienkekse mit Mulde: Aus handgeschriebenem Kochbuch, mit 3 Eigelben, kalter Butter, Daumenmulde, bei 175–180 °C Umluft.

Diese Anpassungen erlauben Flexibilität bei Form und Füllung. Marmelade ohne Stücke verhindert ungleichmäßige Verteilung.

Praktische Tipps für gelingende Marmeladenkekse

Mehrere Quellen liefern Tipps für optimale Ergebnisse:

  • Teigkonsistenz: Bei zu warmer Konsistenz 5 Minuten im Kühlschrank auf Silikonmatte kühlen. Kalte Butter in kleinen Stücken verwenden.
  • Ausrollen: Etwa 4 mm dick, bei Bedarf mehr Mehl streuen.
  • Füllen: Leichter Druck mit Spritzbeutel, äußerer Rand zuerst. Mandeln kaschieren Unregelmäßigkeiten.
  • Backen: Kekse nach Backen auf Blech abkühlen lassen, um Brechen zu vermeiden.
  • Vegan: Vegane Butter bevorzugen vor Margarine für besseres Ausstechen.
  • Kinderbeteiligung: Teig kneten mit Schürze, einfache Zubereitung für Familien.

Diese Hinweise basieren auf praktischen Erfahrungen und gewährleisten Reproduzierbarkeit.

Serviervorschläge und Anlässe

Marmeladenkekse eignen sich warm oder kalt zu Tee, Kaffee oder als Plätzchen auf dem Teller. Sie passen zu jeder Gelegenheit, insbesondere für den Nachmittagstee. Dekorativ mit Mandeln oder Mustern für Festtage.

Rezept: Klassische Marmeladenkekse

Zutaten (für ca. 30–40 Stück):

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 100 g Marmelade (z. B. Erdbeere)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 °C O/U vorheizen. Backblech mit Papier belegen.
  2. Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Ei einrühren.
  3. Mehl, Backpulver, Salz mischen und unterkneten. Teig 30–60 Min. kühlen.
  4. Teig 4 mm ausrollen. Kekse ausstechen.
  5. Hälfte mit Marmelade füllen, Ränder andrücken.
  6. 12–15 Min. backen, abkühlen, bestäuben.

Dieses Rezept synthetisiert konsistente Angaben.

Weitere Anpassungen und Feinheiten

Die Quellen heben hervor, dass der Teig mit Mixer oder Händen verarbeitet werden kann. Für Rechtecke Backin verwenden, das Backpulver enthält. Spitzbuben erfordern präzises Ausstechen. Eine Quelle beschreibt selbstgemachte Zwetschgenmarmelade mit Zimt als Füllung.

Haltbarkeit: Abgekühlt in Dosen zwei Wochen. Dekoration mit Mandeln (gehackt) verbessert Optik.

Potenzielle Herausforderungen und Lösungen

Zu weicher Teig: Länger kühlen. Auslaufende Marmelade: Weniger Füllung. Ungleichmäßige Form: Auf Silikonmatte rollen.

Diese basieren auf expliziten Warnungen.

Schlussfolgerung

Marmeladenkekse sind ein vielseitiges Gebäck mit Mürbeteigbasis, gefüllt mit Marmelade und gebacken bei moderaten Temperaturen. Konsistente Zutaten wie 250 g Mehl, 125–150 g Butter und 100 g Marmelade ermöglichen einfache Zubereitung. Variationen wie Spitzbuben oder Daumenmulden erweitern die Möglichkeiten, inklusive veganer Anpassungen. Tipps zum Kühlen und Füllen sorgen für Erfolg. Die Kekse halten zwei Wochen und eignen sich für familiäre Anlässe.

Quellen

  1. Marmeladenkekse
  2. Einfache Marmeladenkekse
  3. Einfache Marmeladen-Kekse für jede Gelegenheit
  4. Marmeladen-Kekse
  5. Plätzchen mit Marmelade
  6. Spitzbuben-Plätzchen selbermachen

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