Einfaches Grundrezept für Mürbteigkekse: Zutaten, Zubereitung und Tipps

Mürbteigkekse, auch als Butterkekse oder Butterplätzchen bekannt, bilden eine klassische Basis für süße Gebäcke. Sie eignen sich für verschiedene Anlässe wie Weihnachten, Ostern, Valentinstag oder den alltäglichen Kaffee. Der Teig ist vielseitig und lässt sich leicht anpassen, indem Vanille, Zitrone, Nüsse oder Kakao hinzugefügt werden. Die Grundrezepte basieren auf Mehl, Butter, Zucker, Ei und Salz in typischen Verhältnissen wie 3:1,5:1 oder 4:2:1 für Mehl, Butter und Zucker. Der Teig ergibt knusprige Kekse, die nach dem Abkühlen fest werden und sich gut für Verzierungen mit Marmelade, Schokolade oder Zuckerguss eignen. Die Zubereitung ist unkompliziert und gelingt mit kalter oder weicher Butter sowie schneller Verarbeitung. Nach dem Backen bei etwa 180 Grad werden die Kekse in Dosen gelagert, wo sie nach einigen Tagen zart und mürbe werden.

Grundzutaten für Mürbteigkekse

Die Zutaten für Mürbteigkekse variieren leicht je nach Rezept, zeigen jedoch konsistente Mengen für eine Standardportion, die für ein bis zwei Bleche Kekse oder eine Springform mit 26 cm Durchmesser reicht. Häufig genutzt wird Weizenmehl in Typen wie 405, 550 oder 700 (glatt). Butter in Menge von 125 g ist essenziell, wobei sie entweder kalt in Stücken oder sehr weich verwendet wird. Zucker beträgt 75 g bis 100 g, oft als normaler Zucker oder Staubzucker. Ein Ei oder Eigelb sorgt für Bindung, ergänzt durch eine Prise Salz.

Zur Übersicht eine Tabelle mit den Zutaten aus den Rezepten:

Zutat Quelle 1 Quelle 2 Quelle 3 Quelle 4 Quelle 5
Mehl (g) Nicht spezifiziert (sieben mit Staubzucker) 250 (Type 700, glatt) Nicht detailliert 250 (Type 405/550) Nicht detailliert
Butter (g) In Stückchen 125 (sehr weich) Kalte Stücke 125 (kalt) Cremig aufschlagen
Zucker (g) Staubzucker 100 Zucker/Puderzucker 75 (optional) Nicht detailliert
Ei 1 1 Eigelb 1 1
Salz Nicht erwähnt Prise Ja Prise Ja

Diese Tabelle verdeutlicht die Übereinstimmungen: 250 g Mehl und 125 g Butter dominieren, was dem Verhältnis 2:1 für Mehl zu Butter entspricht. Zucker ist flexibel, für süße Varianten essenziell, während er bei pikanten Teigen entfällt. Die Butterqualität beeinflusst die Konsistenz entscheidend: Weiche Butter führt zu einem glatten Teig ohne Kleben, kalte Butter zu einem bröseligen, der schnell verarbeitet werden muss.

Zubereitungsschritte des Mürbteigteigs

Die Herstellung des Teigs erfolgt rasch, um die Buttertemperatur zu schonen und eine mürbe Textur zu erzielen. Es gibt zwei Hauptansätze: Verwendung kalter Butter für Bröseligkeit oder weicher Butter für Leichtigkeit.

Bei kalter Butter (wie in Quellen 3 und 4 beschrieben) werden Mehl, Zucker, Salz und Butterstücke in eine Schüssel gegeben. Das Ei oder Eigelb kommt hinzu, und alles wird mit Knethaken oder Händen schnell zu einem homogenen, bröseligen Teig verknetet. Falls trocken, kann ein Löffel Eiswasser ergänzt werden. Der Teig formt sich zu einer Kugel, die plattgedrückt und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten bis 1 Stunde im Kühlschrank rastet. Vor dem Ausrollen kurz auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Mit weicher Butter (Quellen 2 und 5) wird die Butter cremig gerührt, Zucker untergerührt, dann Ei, und schließlich Mehl mit Salz zu einem glatten Teig geknetet. Langes Kneten mit Knethaken ist hier empfohlen, um eine gleichmäßige Konsistenz ohne Kleben zu erreichen. Auch hier folgt die Ruhephase von 30 Minuten im Kühlschrank.

Quelle 1 kombiniert beide: Mehl und Staubzucker sieben, Butterstücke darauf, Ei zugeben und rasch glatt verkneten, dann 1 Stunde rasten.

Der Teig wird dünn ausgerollt, mit Ausstechern geformt und auf Backpapier gelegt. Ein Teil der Kekse kann mit Löchern ausgestochen werden, um später mit Marmelade gefüllt zu werden.

Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein Standardrezept (synthetisiert aus Quellen):

  1. Trockene Zutaten (Mehl, Zucker, Salz) in einer Schüssel vermengen.
  2. Butter (kalt gewürfelt oder weich) und Ei hinzufügen.
  3. Schnell mit Knethaken oder Händen zu einem Teig verarbeiten – nicht zu lange kneten, um Mürbigkeit zu wahren.
  4. Teigkugel formen, abdecken und 30–60 Minuten kühlen.
  5. Arbeitsfläche leicht bemehlen, Teig portionsweise ausrollen (ca. 3–5 mm dick).
  6. Kekse ausstechen, auf Blech legen.
  7. Bei 180 Grad backen, bis Ränder bräunen (ca. 10–15 Minuten); Kekse noch weich herausnehmen.

Diese Methode gewährleistet eine gelingsichere Zubereitung, die für Anfänger geeignet ist.

Backprozess und Temperaturhinweise

Das Backen erfolgt bei 180 Grad auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech. Die Kekse sind fertig, wenn die Ränder zu bräunen beginnen, auch wenn der Mittel noch weich ist – durch Abkühlen fester werdend. Blindbacken für Böden dauert 10–15 Minuten. Die genaue Zeit hängt vom Ofen und Keksgröße ab, typisch 10–15 Minuten.

Nach dem Backen zwei Kekse mit Marillenmarmelade zusammensetzen und mit Staubzucker bestreuen. Die Kekse kühlen auf einem Gitter ab.

Variationen des Mürbteigs

Mürbteig ist flexibel. Ein Teil des Mehls kann durch gemahlene Nüsse ersetzt werden. Abgeriebene Schale von Bio-Zitrone oder -Orange verfeinert den Teig. Für Schokovarianten 1–2 Esslöffel Backkakao einarbeiten. Vanille, Kräuter oder Parmesan eignen sich für weitere Anpassungen. Pikante Versionen ohne Zucker für Quiches oder Gemüsekuchen.

Verhältnisse: 4:2:1 oder 3:2:1 für Mehl:Butter:Zucker. Halber Teelöffel Backpulver lockert den Teig.

Für Böden: Teig in Springform drücken, Rand formen, überschüssigen Teig abschneiden.

Verzierungsideen und Weiterverarbeitung

Nach dem Backen eignen sich die Kekse für Kreativität. Verschiedene Ausstecher formen besondere Kekse. Verzierungen umfassen:

  • Geschmolzene Schokolade oder Zuckerguss.
  • Zuckerstreusel vor dem Backen.
  • Marmelade oder Nougatcreme zum Zusammenkleben.
  • Staubzucker-Bestreuung.

Neutraler Geschmack erlaubt Beläge wie Schokolade, Guss oder Marmelade. Kekse mit Löchern füllen.

Lagerung und Haltbarkeit

In Keksdosen mit Deckel lagern: Nach einigen Tagen werden sie zart und mürbe. Luftdicht verpackt halten sie länger frisch.

Anwendungen jenseits von Keksen

Mürbteig dient für Tartes, Pies, Käsekuchen, Tarte au Citron, Quiches, Blechkuchen oder Tortenböden. Für Springformen oder Bleche portionsweise ausrollen.

Häufige Tipps und Fehlervermeidung

  • Butter nicht zu kalt oder zu warm: Weiche für glatten Teig, kalte für Brösel.
  • Schnell arbeiten, um Butter nicht schmelzen zu lassen.
  • Lange kneten bei weicher Butter für Konsistenz.
  • Teig ruhen lassen, um Ausrollen zu erleichtern.
  • Bei Trockenheit Eiswasser zugeben.

Diese Hinweise stammen aus bewährten Rezepten und minimieren Risiken.

Detaillierte Rezeptvorlage für Mürbteigkekse

Zutaten (für ca. 40–50 Kekse): - 250 g Weizenmehl (Type 405–700) - 125 g Butter (weich oder kalt) - 75–100 g Zucker (oder Staubzucker) - 1 Ei - Prise Salz

Zubereitung: 1. Butter cremig rühren oder kalt würfeln. 2. Mit Mehl, Zucker, Salz und Ei verkneten. 3. 30–60 Min. kühlen. 4. Ausrollen, ausstechen, bei 180 °C backen. 5. Abkühlen, füllen/verzieren.

Variation: Nüsse, Zitrone, Kakao hinzufügen.

Dieses Rezept fasst die konsistenten Angaben zusammen.

Vergleich der Rezeptvarianten

Die Quellen zeigen Nuancen: Quelle 2 betont weiche Butter und langes Kneten für Klebefreiheit. Quelle 3 priorisiert Kälte für Bröselteig. Quelle 4 macht Zucker optional. Alle betonen Ruhezeit und schnelle Verarbeitung. Keine Widersprüche, sondern ergänzende Ansätze.

Kulinarische Eigenschaften des Mürbteigs

Der Teig erhält durch hoher Fettanteil Mürbigkeit. Butter sorgt für Knusprigkeit, Ei für Bindung. Nach Lagerung in Dose verbessert sich die Textur.

Erweiterte Anwendungen für Feiertage

Zu Weihnachten, Ostern oder Valentinstag mit Formen und Verzierungen anpassen. E-Book-Ideen deuten auf Sammlungen hin.

Praktische Hinweise zur Ausrüstung

Nudelbrett zum Sieben, Knethaken, Ausstecher, Backpapier, Dosen. Frischhaltefolie für Teig.

Die detaillierte Ausarbeitung dieser Elemente basierend auf den Quellen ermöglicht präzise Nachahmung.

Schlussfolgerung

Mürbteigkekse entstehen aus einfachen Zutaten wie 250 g Mehl, 125 g Butter, Zucker, Ei und Salz. Die Zubereitung umfasst schnelles Kneten, Ruhen von 30–60 Minuten, Ausrollen und Backen bei 180 Grad. Variationen mit Nüssen, Zitrone oder Kakao sowie Verzierungen mit Marmelade oder Schokolade erweitern die Möglichkeiten. Lagerung in Dosen verbessert die Zartheit. Diese Grundrezepte bieten eine zuverlässige Basis für Kekse, Tartes und mehr, mit Fokus auf Temperaturkontrolle und schneller Handhabung für optimale Ergebnisse.

Quellen

  1. Einfache Mürbteigkekse
  2. Einfache Mürbteig-Kekse (Butterkekse)
  3. Grundrezept Mürbeteig
  4. Schnelles Grundrezept für Mürbeteig
  5. Mürbeteig Grundrezept

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