Vegane Kekse und Plätzchen bieten eine pflanzliche Alternative zu traditionellen Backwaren, die ohne tierische Produkte wie Butter, Eier oder Milch auskommen. Die bereitgestellten Rezepte umfassen Klassiker wie Vanillekipferl, Zimtsterne und Spitzbuben sowie moderne Varianten wie Chocolate Chip Cookies oder glutenfreie Optionen. Grundzutaten wie Mehl, Zucker, Nüsse, Haferflocken und Trockenfrüchte sind von Natur aus pflanzlich und bilden die Basis. Für Bindemittel dienen Apfelmus, zerdrückte Banane oder Leinsamen als Ei-Ersatz, während Pflanzenmargarine Butter ersetzt. Diese Ansätze ermöglichen es, Weihnachtsgebäck und Alltagsnaschereien vegan zuzubereiten, ohne auf Geschmack oder Konsistenz zu verzichten. Die Rezepte sind einfach, oft mit wenigen Zutaten umsetzbar und eignen sich für Anfänger sowie erfahrene Bäcker.
Grundlagen des veganen Plätzchenbackens
Das Backen veganer Plätzchen basiert auf der Anpassung klassischer Rezepte durch pflanzliche Ersatzstoffe. Ein Großteil der Standardzutaten wie Mehl, Zucker, Nüsse, gemahlene Mandeln, Kokosraspel, Haferflocken oder Trockenfrüchte ist bereits vegan. Für fehlende tierische Komponenten gibt es bewährte Alternativen: Zerdrückte Banane, Leinsamen oder Apfelmus ersetzen Eier als Bindemittel. Pflanzenmargarine oder spezielle vegane Butterersatzprodukte übernehmen die Funktion von Butter. Pflanzliche Milchvarianten ergänzen bei Bedarf. Diese Methoden werden in mehreren Rezeptsammlungen bestätigt und ermöglichen die Nachbildung beliebter Klassiker.
Bei der Teigzubereitung wird ein veganer Mürbeteig ohne Ei und Butter verwendet, der mit Ausstechern geformt wird. Nach dem Backen und Abkühlen können Plätzchen mit Marmelade verbunden werden, wie bei Spitzbuben oder Terrassenplätzchen. Für Terrassenplätzchen aus demselben Teig werden Kekse in drei Größen ausgestochen, bestrichen und gestapelt. Die Backtemperaturen liegen typischerweise bei 180 °C Umluft, mit Backzeiten von etwa 12 Minuten. Nach dem Backen kühlen die Kekse 10 Minuten auf dem Blech ab, da sie zunächst weich sind und erst später fest werden.
Süßungsmittel spielen eine zentrale Rolle. Neben klassischem Zucker oder Puderzucker eignen sich Agavendicksaft, Ahornsirup, Trockenobst wie Medjool-Datteln, Feigen, Aprikosen, Pflaumen, Rosinen, Bananen oder Äpfel. Zuckeralternativen umfassen Stevia, Xylit, Erythritol und Sucralose, die auch in Low-Carb-Varianten Verwendung finden. Diese Optionen werden für zuckerreduzierte Rezepte empfohlen und erlauben eine Anpassung an gesundheitsbewusste Vorlieben.
Klassische vegane Plätzchenrezepte
Viele traditionelle Weihnachtsplätzchen lassen sich vegan umsetzen. Vegane Vanillekipferl gelingen einfach und eignen sich für Anfänger. Sie sind ein tolles Rezept für die besinnliche Weihnachtszeit. Ebenso Nussplätzchen, die nach dem Erkalten mit Staubzucker bestäubt werden. Vegane Spitzbuben basieren auf einem einfachen Mürbeteig: Nach dem Ausstechen und Backen wird Marmelade auf die Unterseite gestrichen und das obere Plätzchen mit Loch aufgelegt.
Weitere Klassiker sind Zimtsterne, die ohne Mehl auskommen und mit gemahlenen Mandeln oder Nüssen gebunden werden. Vegane Butterplätzchen nutzen einen einfachen Plätzchenteig ohne Ei zum Ausstechen. Engelsaugen Plätzchen und Marmorplätzchen mit Marzipan runden das Angebot ab. Vegane Spritzgebäck mit Mandeln sowie Vanillekipferl sind weitere bewährte Optionen. Diese Rezepte bestätigen sich in mehreren Quellen als unkompliziert und geschmacksintensiv.
Ein weiteres Beispiel ist das vegane Schwarz-Weiß-Gebäck, das Omas klassisches Rezept nachahmt. Hier wird Margarine statt Butter verwendet, während der Rest identisch bleibt. Die Zubereitung ist einfach und schnell, mit gleichem Ergebnis wie beim Original. Ausstechplätzchen entstehen mit nur fünf Zutaten: Mehl, Margarine, Puderzucker, Wasser und Salz. Diese Varianten unterstreichen die Vielseitigkeit veganer Teige für formgebende Techniken.
Vegane Chocolate Chip Cookies und Schoko-Varianten
Chocolate Chip Cookies sind in veganer Form beliebt, oft mit Walnüssen ergänzt. Vegane Schoko Cookies und Schoko Crossies runden das Sortiment ab. Für Schoko Crossies werden Lieblingsnüsse und -kerne mit einer Prise Salz und flüssiger Zartbitterschokolade vermengt. Die Masse als kleine Nussberge auskühlen lassen – eine ruckzuck zubereitete Nascherei mit wenigen Zutaten.
Ein detailliertes Rezept für vegane Kekse mit Schokotropfen lautet wie folgt:
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Mehl | Gramm (genaue Angabe unklar, typisch 250 g) |
| Backpulver | 1 Päckchen |
| Zucker | Gramm (typisch 150 g) |
| Vanillezucker | 1 Päckchen |
| Pflanzenmargarine | Gramm (typisch 125 g) |
| Apfelmus | 2 EL |
| Vegane Schokotropfen (Zartbitter) | Gramm (typisch 100 g) |
Zubereitungsschritte: 1. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. 2. Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermengen. 3. Zucker, Vanillezucker, Margarine und Apfelmus hinzufügen und zu einem Teig verkneten. 4. Schokotropfen untermengen. 5. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen, mit Abstand. 6. Kekse etwa 12 Minuten backen. 7. 10 Minuten abkühlen lassen; sie sind zunächst weich und können plattgedrückt werden.
Dieses Rezept verwendet Apfelmus als Bindemittel und ist in einer etablierten Kochzeitschrift dokumentiert.
Glutenfreie vegane Plätzchen
Glutenfreie vegane Plätzchen sind einfacher herzustellen als erwartet. Viele Rezepte verzichten vollständig auf Mehl; stattdessen sorgen Kokosraspel, Haferflocken oder gemahlene Mandeln und Nüsse für die Konsistenz. Kokosmakronen mit Aquafaba gelingen bestens und erzeugen einen feinen Kokostraum. Zimtsterne gehören ebenfalls dazu. Diese Optionen eignen sich für glutenempfindliche Bäcker und werden als Klassiker hervorgehoben.
Haferflockenbasierte Kekse, wie vegane Haferflockenkekse mit Banane ohne Zucker, nutzen Banane für Süße und Bindung. Schnelle Nussplätzchen oder Mandel-Haferflocken-Kekse folgen demselben Prinzip. Die glutenfreien Varianten sind oft gesundheitsorientiert und passen zu einer abwechslungsreichen Keksauswahl.
Zuckerreduzierte und gesunde vegane Kekse
Vegane Plätzchen ohne Zucker gewinnen an Popularität. Haferkekse mit Schokolade verwenden Medjool-Datteln und Mandelmus statt Zucker und Margarine. Granola-Florentiner kombinieren Nüsse, Kerne, Datteln und Ahornsirup; sie gelten als gesunde Frühstückskekse und können mit Zartbitterschokolade ergänzt werden. Gesunde Haferflockenkekse mit Banane sind zuckerfrei und eignen sich als Dessert.
Bananen-Haferflocken-Kekse bieten ein gesundes veganes Dessert für jeden Anlass. Matcha Kekse sind einfach gebacken und passen zu einer Matcha Latte. Tahini Kekse aus der veganen Mehlspeisen-Küche sind schnell zubereitet. Chai-Küsschen-Schoko-Busserl sind liebliche Kekse für Naschkatzen. Diese Rezepte priorisieren natürliche Süßstoffe und nährstoffreiche Zutaten.
Vegane Plätzchen mit Banane oder schnelle Mandel-Haferflocken-Kekse unterstreichen die Gesundheitsaspekte. Vegane Florentiner Schnitten als Krönung jeder Keksdose nutzen ähnliche Zutaten. Die Auswahl deckt von Osterplätzchen bis Weihnachtsgebäck ab.
Besondere Varianten und saisonale Rezepte
Saisonale Rezepte wie vegane Osterplätzchen zum Ausstechen sind einfach. Schneeflocken als schnelles Weihnachtsgebäck sind kinderfreundlich. Vegane Marmorplätzchen mit Marzipan und Veganes Spritzgebäck mit Mandeln bieten Abwechslung. Schokokruste in rechteckiger Form ist ein schnelles Rezept für Veganer.
Terrassenplätzchen stapeln drei Größen mit Marmelade. Vegane Engelsaugen und Spitzbuben-Weihnachtsplätzchen sind festlich. Die Vielfalt reicht von einfachen Nussplätzchen bis zu aufwendigeren Florentinern.
Aufbewahrung von veganen Keksen und Plätzchen
Vegane Kekse und Plätzchen werden wie klassische Varianten in einer Blechdose aufbewahrt. Jede Sorte separat lagern, um Knusprigkeit zu erhalten. Trockenes Gebäck wie Vanillekipferl oder Zimtsterne nicht mit feuchtem wie Lebkuchen oder Makronen mischen. Diese Praxis gilt für alle Rezepte und verhindert Weichwerden.
Schlussfolgerung
Vegane Kekse und Plätzchen umfassen eine breite Palette von Rezepten, die Klassiker wie Vanillekipferl, Zimtsterne und Spitzbuben pflanzlich nachbilden. Ersatzstoffe wie Apfelmus, Banane und Margarine ermöglichen einfache Zubereitung. Glutenfreie und zuckerreduzierte Varianten erweitern die Auswahl für gesundheitsbewusste Bäcker. Rezepte mit wenigen Zutaten, wie Schoko Crossies oder Haferkekse, sind schnell umsetzbar. Die Aufbewahrung in Dosen sichert Langlebigkeit. Insgesamt bieten diese Rezepte Zugang zu vielfältigem, pflanzlichem Backgut für Weihnachten und den Alltag.