Glutenfreie und Zuckerfreie Kekse: Rezepte für Gesundes Naschen
Glutenfreie und zuckerfreie Kekse bieten eine Alternative zu herkömmlichen Backwaren, die für Personen mit Zöliakie, Diabetes oder bei einer kohlenhydratarmen Ernährung geeignet sind. Die bereitgestellten Rezeptsammlungen beschreiben Kekse, die ohne Getreide, Gluten und raffinierten Zucker hergestellt werden. Stattdessen kommen Zutaten wie Mandelmehl, Kokosmehl, Xylit, Erythrit oder Stevia zum Einsatz. Diese Kekse sind oft sättigender als Supermarkt-Produkte und passen in Diäten wie Low Carb oder Keto. Sie eignen sich für verschiedene Anlässe, von alltäglichem Snacken bis zu Festen, und können glutenfrei, vegan oder low carb variiert werden. Die Rezepte verwenden typischerweise Nussmuse, Kakao oder Datteln für Aroma und Süße, was zu mürben, knusprigen oder weichen Texturen führt.
Grundrezepte für Glutenfreie Butterkekse
Ein Grundrezept für glutenfreie Butterkekse basiert auf einer Kombination aus Reismehl, Speisestärke und Mandeln als Mehlersatz. Diese Zutaten erzeugen einen mürben Teig, der an herkömmliche Butterplätzchen erinnert, ohne staubtrocken zu werden. Der Teig wird ohne Gluten hergestellt und kann zuckerfrei gebacken werden, indem Xylit als Süßungsmittel verwendet wird. Xylit gilt als gesunder Zuckerersatz, kann jedoch bei empfindlichen Personen anfangs Verdauungsbeschwerden verursachen, weshalb für Kinder Alternativen wie Traubenzucker empfohlen werden.
Die Zubereitung umfasst folgende Schritte: Alle Zutaten werden zunächst in einer Küchenmaschine und dann von Hand zu einem glatten Mürbteig verknetet. Der Teig kann in Portionen geteilt und mit Verfeinerungszutaten wie Kakao oder gehackter Schokolade angereichert werden. Anschließend formt man Teigkugeln, wickelt sie in Frischhaltefolie und kühlt sie zwei Stunden. Der Backofen wird auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt, Bleche mit Backpapier belegt. Die Teigkugeln nehmen kurz Zimmertemperatur an, werden zwischen Folie ausgerollt und Kekse gestochen. Die Backzeit beträgt je nach Größe und Dicke 10 bis 13 Minuten. Die Kekse kühlen auf dem Blech ab, da sie warm noch sehr mürbe sind. Nach dem Abkühlen können sie mit Schokoguss, Zitronenguss oder Marmelade verziert werden, wobei für zuckerfreie Varianten angepasste Zutaten gewählt werden.
Als Alternative zur Reismehl-Speisestärke-Mischung kann ein fertiger glutenfreier Mehlmix für Kekse in Höhe von 250 Gramm verwendet werden. Für Schokokekse wird etwa ein Esslöffel Reismehl durch Backkakao ersetzt. Dieses Rezept ist variabel und eignet sich zum Ausstechen von Formen wie Weihnachtsplätzchen.
| Zutat | Menge (Beispiel für Basisrezept) | Funktion |
|---|---|---|
| Reismehl | Variabel, ca. 100-150 g | Mehlersatz für Struktur |
| Speisestärke | Variabel, ca. 100 g | Bindemittel für Mürbigkeit |
| Mandeln (gemahlen) | Variabel | Nussige Aroma und Sättigung |
| Xylit | Nach Bedarf | Zuckerersatz |
| Butter | Variabel | Für buttrigen Geschmack |
Die genauen Mengen hängen von der gewählten Variation ab, wobei die Quellen ein ausgewogenes Verhältnis betonen.
Low-Carb Schoko-Cookies und Varianten
Low-Carb Kekse sind ohne Getreide, glutenfrei und zuckerfrei, gesüßt mit Xylit, Erythrit oder einer Erythrit-Stevia-Mischung. Sie sind sättigender als herkömmliche Cookies und eignen sich für Diabetiker, Keto-Anhänger oder Personen mit Zöliakie. Ein klassisches Rezept für Low-Carb Schoko-Cookies verwendet hochwertige Zutaten wie Haselnussmus, Kakao und Erythrit. Der Geschmack erinnert an Nutella-Kekse, ohne dass Nutella enthalten ist.
Ähnliche Varianten orientieren sich an Prinzenrollen mit weißer Schokolade oder Oreo-Cookies mit weißer Füllung. Diese werden zuckerfrei und glutenfrei nachgebacken. Die Kekse backen schnell und erfordern keine speziellen Fertigmischungen. Sie passen perfekt in eine Low-Carb-Diät und bieten eine gesunde Nascherei.
In Rezeptsammlungen werden über 20 Varianten ohne Zucker und Mehl aufgeführt, darunter Chocolate Chip Cookies als Low-Carb-Version. Diese enthalten typischerweise Mandelmehl oder Nussbasen und Schokostückchen. Die Kekse zum Ausstechen sind low carb und eignen sich für traditionelle Formen wie Tannenbäume, Sterne oder Herzen.
Zuckerfreie Mandelkekse und Italienische Inspiration
Mandelkekse ohne Mehl und Zucker basieren auf Mandeln als Hauptzutat, ergänzt durch Eiweiß und Aromen. Diese Variante ist eine zuckerfreie Adaption der italienischen Ricciarelli. Mandeln sorgen für die Basisstruktur und den nussigen Geschmack. Das Rezept ist einfach und ergibt leckere Kekse, die ohne Mehl auskommen.
Butterkekse ohne Zucker sind glutenfrei und eignen sich zum Ausstechen. Sie dienen als Alternative zu kohlenhydratreichen Plätzchen. Die Zubereitung ist unkompliziert und führt zu mürben Keksen.
Vegan und Glutenfreie Erdnuss-Kekse
Vegane, glutenfreie Kekse nutzen Nussmuse wie Erdnussmus statt Margarine oder Butter. Als Ei-Ersatz kommt Sojamehl mit Wasser zum Einsatz, wobei Varianten ohne Sojamehl möglich sind. Die Süße stammt von Datteln, die zu einer Paste gemixt werden und eine zusätzliche Aromanote verleihen. Die Kekse backen weich, aber fest, ohne zu krümeln, und haben eine nussige Note.
Andere Nussmuse wie Mandelmus oder Cashewmus können substituiert werden. Verzierungen sind möglich, wie von Kindern gewünscht. Diese Kekse sind gesünder als konventionelle Varianten und erlauben naschen ohne schlechtes Gewissen. Sie sind einfach herzustellen mit gängigen Zutaten.
Kalorienarme und Saisonale Varianten
Kalorienarme Kekse mit Quark und Eiweiß sind fettarm, zuckerfrei und luftig-leicht. Sie haben eine knackige Hülle um einen weichen Kern. Haferflockenkekse ohne Zucker verwenden Banane für Süße und Saftigkeit, wobei die Glutenfreiheit abhängig vom Hafertyp ist. Apfelkekse sind herbstlich und gesund, ohne Zucker.
Low-Carb Kekse zum Ausstechen nutzen klassische Formen und sind jährlich beliebt.
Tipps zur Zubereitung und Variationen
Die Kekse sollten in großen Mengen gebacken werden, da sie schnell verzehrt werden. Für glutenfreie Chocolate Chip Cookies wird das Grundrezept angepasst. Verzierungen wie Guss oder Füllungen sind zuckerfrei möglich. Kühlung des Teigs ist entscheidend für das Ausrollen.
Xylit erfordert Vorsicht bei Kindern. Fertigmehlmixe erleichtern die Herstellung. Die Kekse sind vielseitig: saftig, knusprig oder mürbe.
| Variation | Schlüsselzutaten | Besonderheit |
|---|---|---|
| Schoko-Cookies | Haselnussmus, Kakao, Erythrit | Low Carb, glutenfrei |
| Butterkekse | Reismehl, Speisestärke, Mandeln | Mürbe, ausstechbar |
| Mandelkekse | Mandeln, Eiweiß | Ohne Mehl, Ricciarelli-ähnlich |
| Erdnuss-Kekse | Erdnussmus, Datteln | Vegan, weich |
| Quark-Kekse | Quark, Eiweiß | Kalorienarm, luftig |
Diese Tabelle fasst zentrale Varianten zusammen.
Die Rezepte sind aus Blogs, die Erfahrungen teilen; Mehrfachkorroborierung bei Glutenfreiheit und Zuckerersatz bestätigt Konsistenz.
Anpassungen für Spezielle Bedürfnisse
Für Diabetiker und Keto: Erythrit oder Stevia priorisieren. Bei Zöliakie: Reine Nussmehle und Stärken. Vegan: Nussmus und Datteln. Kinder: Zucker-Alternativen testen.
Die Texturen variieren: Mürbe durch Kühlung, weich durch Nussmuse.
Vorteile der Zutatenkombinationen
Nussbasen sättigen länger. Zuckerersatz vermeidet Blutzuckerspitzen. Glutenfreiheit schont den Darm. Die Kekse schmecken wie normale, rufen Erinnerungen hervor.
Praktische Hinweise zur Lagerung und Portionierung
Kekse auf Blech abkühlen lassen. In Dosen lagern für Knusprigkeit.
Schlussfolgerung
Glutenfreie und zuckerfreie Kekse ermöglichen gesundes Naschen mit Zutaten wie Mandeln, Erythrit und Nussmus. Rezepte wie Butterkekse, Schoko-Cookies oder vegane Erdnussvarianten sind einfach, variabel und für Diabetiker oder Zöliakie geeignet. Sie bieten Sättigung und Geschmack ohne Getreide oder Zucker. Die Kühlung und genaue Backzeiten gewährleisten optimale Textur. Diese Backwaren erweitern das Repertoire für kohlenhydratarme oder glutenfreie Ernährung.
Quellen
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