Klassische Erdnussbutter-Cookies mit Schokostückchen – Rezept und Backtipps

Cookies sind in vielen Haushalten ein beliebtes Backwerk, das sowohl als Snack als auch als Dessert genossen wird. Besonders populär sind die amerikanischen Erdnussbutter-Cookies, die durch ihre cremige Konsistenz und den intensiven Erdnussgeschmack überzeugen. In Kombination mit Schokostückchen entsteht eine harmonische Aromenverbindung, die viele Liebhaber dieser Backware begeistert. Das folgende Rezept bietet eine Gelinggarantie und eignet sich hervorragend für Einsteiger wie auch erfahrene Bäcker.

Erdnussbutter-Cookies – das klassisch amerikanische Rezept

Erdnussbutter-Cookies sind einfach in der Zubereitung und erfordern keine aufwendigen Techniken. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg liegt in der Kombination von Erdnussbutter mit weiteren Grundzutaten wie Mehl, Zucker und Eiern. Der Rezeptvorschlag aus dem Pinterest-Artikel ist ideal, um diese typisch amerikanischen Cookies nachzubacken.

Zutaten

Für etwa 12–15 Cookies benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 100 g Erdnussbutter (am besten cremig)
  • 100 g Butter, weich
  • 150 g Zucker (weißer Kristallzucker)
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 50 g Schokostückchen (optional)

Zubereitung

  1. Die Zutaten vermengen: In einer großen Schüssel die Erdnussbutter, Butter und Zucker mit einem Handrührer cremig rühren. Danach das Ei und die Prise Salz hinzufügen und weitermischen, bis eine homogene Masse entstanden ist.

  2. Mehl und Backpulver hinzufügen: Nun das Mehl und das Backpulver vorsichtig unterheben. Achten Sie darauf, dass die Masse nicht zu trocken wird. Sie sollte eine kugelbare Konsistenz haben.

  3. Schokostückchen unterheben: Falls gewünscht, die Schokostückchen unterheben, um den Geschmack zu verfeinern.

  4. Teig formen: Aus dem Teig kleine Kugeln formen und diese flach auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.

  5. Backen: Den Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Cookies etwa 10–12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Sie sollten leicht federleicht sein und innen noch leicht feucht wirken.

  6. Kühlen: Die Cookies kurz auf dem Backblech abkühlen lassen, bevor sie auf ein Gitter übertragen werden. So erhalten sie die richtige Konsistenz.

Dieses Rezept ist in seiner Grundform bereits sehr lecker, aber durch die Zugabe von Schokostückchen kann der Geschmack nochmals aufgepeppt werden. Es ist wichtig, die Schokostückchen nicht zu früh hinzuzufügen, damit sie beim Backen nicht zu sehr schmelzen.

Die Konsistenz: Warum „chewy“ Cookies so geliebt werden

In einem der Pinterest-Artikel wird erwähnt, dass Cookies eine bestimmte Konsistenz haben müssen – insbesondere, dass sie „chewy“ sein sollten. Dieses englische Wort beschreibt die elastische, leicht klebrige Textur, die Cookies in vielen Kulturen so besonders macht. Im Gegensatz zu trockenem Mürbegebäck, das sich in manchen Bäckereien als Cookies bezeichnet wird, verlangt die typische amerikanische Variante nach einem feuchten, saftigen Kern.

Um diese Konsistenz zu erzielen, sind einige Faktoren entscheidend:

  • Erdnussbutter: Die cremige Konsistenz der Erdnussbutter trägt wesentlich zur Saftigkeit bei. Sie verhindert, dass der Keks beim Backen zu trocken wird.

  • Zuckermenge: Der Zucker bindet Feuchtigkeit, wodurch die Konsistenz weicher bleibt. Es ist wichtig, die Mengen nicht zu reduzieren, da dies den „chewy“-Effekt beeinträchtigen kann.

  • Backzeit: Cookies sollten nicht zu lange im Ofen gebacken werden. Eine Backzeit von etwa 10–12 Minuten ist optimal. Nach dem Backen sollten sie noch leicht federleicht sein.

Hafer-Erdnussbutter-Cookies – eine alternative Variante

Ein weiterer Rezeptvorschlag aus den Pinterest-Daten beschreibt die Herstellung von Hafer-Erdnussbutter-Cookies. Diese Variante ist besonders bei Menschen beliebt, die auf eine gesündere Ernährung achten oder Allergien gegenüber Weizen haben. Haferflocken ersetzen dabei einen Teil des Mehs und tragen so zu einem nahrhafteren Rezept bei.

Zutaten

  • 100 g Haferflocken (fein gemahlen)
  • 100 g Erdnussbutter
  • 100 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Schokostückchen (optional)

Zubereitung

  1. Die Haferflocken in einer Schüssel mit der Erdnussbutter, Butter und dem Zucker vermengen. Danach das Ei und die Prise Salz hinzugeben und alles gut miteinander verrühren.

  2. Die Schokostückchen unterheben (falls verwendet).

  3. Aus der Masse kleine Kugeln formen und flach auf ein Backblech setzen.

  4. Die Cookies bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) etwa 10–12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.

  5. Nach dem Backen die Cookies auf einem Gitter abkühlen lassen.

Diese Variante ist besonders nahrhaft, da Haferflocken eine gute Quelle für Ballaststoffe und Proteine sind. Zudem ist das Rezept glutenfrei, was es für Menschen mit Glutenunverträglichkeiten oder Zöliakie besonders attraktiv macht.

Erdnussbutter-Cookies – eine beliebte Backware mit vielfältigen Möglichkeiten

Die Grundrezepte für Erdnussbutter-Cookies sind zwar einfach, aber sie lassen sich durch die Zugabe von weiteren Zutaten individuell anpassen. So können beispielsweise Nüsse, getrocknete Früchte oder Gewürze wie Zimt und Kardamom hinzugefügt werden, um den Geschmack zu verfeinern.

Ein weiterer Vorteil der Erdnussbutter-Cookies ist ihre Langlebigkeit. Wenn sie in einer luftdichten Schüssel aufbewahrt werden, können sie bis zu einer Woche lang ihre Konsistenz und Geschmack behalten. Sie eignen sich daher hervorragend als Vorratsbackware.

Fazit

Erdnussbutter-Cookies sind ein Klassiker, der in vielen Haushalten gleichermaßen bei Groß und Klein beliebt ist. Das Rezept ist einfach in der Zubereitung und bietet zudem die Möglichkeit, die Cookies individuell zu gestalten. Ob mit Schokostückchen oder Haferflocken – beide Varianten überzeugen durch ihre leckere Konsistenz und den intensiven Geschmack. Mit ein paar Grundzutaten und etwas Backgeschick kann man diese typischen amerikanischen Kekse im Handumdrehen genießen.

Quellen

  1. Erdnusscookies rezept

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