Traditionelle Weihnachtsplätzchen-Rezepte von Oma: Klassiker der Weihnachtsbäckerei
Weihnachten ist ohne Plätzchen undenkbar. Die Adventszeit wird oft geprägt von dem Duft frisch gebackenen Kekses, der durch die Küche zieht, von der Freude am Ausstechen, Spritzen und Schmücken – und nicht zuletzt von den Rezepten, die Generationen lang weitergegeben wurden. In den Quellen wird oft erwähnt, dass Oma nicht nur Backen betreibt, sondern die Zubereitung von Weihnachtsplätzchen als einen Moment der Entschleunigung und Tradition betrachtet. Ihre Rezepte sind nicht nur schmackhaft, sondern auch ein Stück Kultur, das den Alltag der Weihnachtszeit bereichert.
In diesem Artikel werden traditionelle Weihnachtsplätzchen-Rezepte vorgestellt, die sich aus den Berechnungen und Rezepturen der Quellen ableiten lassen. Es geht nicht nur um die Zutaten und Zubereitung, sondern auch um die Hintergründe, die diese Rezepte so besonders machen: die Liebe zum Detail, die Verwendung von hochwertigen Grundzutaten und die Kreativität, die in der Zubereitung zum Ausdruck kommt. So entstehen Plätzchen, die nicht nur gut schmecken, sondern auch die Erinnerungen an Weihnachten bei Oma wachrufen.
Die Rezepte, die in den Quellen erwähnt werden, reichen von einfachen Mürbeteiggebäck über aufwendige Terrassenplätzchen bis hin zu modernen Varianten klassischer Rezepte. Diese Vielfalt macht die Weihnachtsbäckerei so bereichernd – und gleichzeitig bleibt sie in ihrer Grundform dem Rezept des Mürbeteigs treu, der in den Berechnungen mehrfach erwähnt wird.
Die folgenden Abschnitte beschreiben diese Rezepte im Detail, inklusive der Zutaten, der Zubereitung und, soweit angegeben, der historischen oder kulturellen Hintergründe. Zudem wird auf moderne Pendants zu traditionellen Klassikern eingegangen, wie sie in den Quellen vorgestellt werden.
Traditionelle Grundrezepte für Weihnachtsplätzchen
Die Rezepte, die in den Berechnungen erwähnt werden, haben eines gemeinsam: sie basieren auf einfachen, aber hochwertigen Zutaten wie Butter, Zucker, Eiern und Mehl. Oft wird betont, dass Oma ihre Plätzchen mit großer Sorgfalt und Liebe zubereitet hat – und das spürt man auch im Geschmack.
Der klassische Plätzchenteig
Ein weiteres Rezept, das in mehreren Berechnungen vorkommt, ist der klassische Plätzchenteig. Er ist die Grundlage für viele verschiedene Plätzchen, von einfachen ausgestochenen Figuren bis hin zu aufwendigeren Kreationen. Der Teig selbst ist meist recht locker, aber fest genug, um rollbar zu sein.
Zutaten (für ca. 60–80 Plätzchen): - 250 g Butter - 125 g Zucker - 1 Ei (optional) - 375 g Mehl - 1 Prise Salz
Zubereitung: 1. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. 2. Das Ei (falls verwendet) unterrühren. 3. Das Mehl und die Prise Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. 4. Den Teig zwischen Frischhaltefolie oder in einer Schüssel abkühlen lassen, damit er sich später besser verarbeiten lässt.
Dieser Teig kann dann je nach Wunsch zu verschiedenen Plätzchen weiterverarbeitet werden – zum Beispiel zu ausgestochenen Figuren oder zu Spritzgebäck.
Omas beliebteste Plätzchenrezepte
In den Berechnungen finden sich mehrere Rezepte, die Oma besonders gerne zubereitet hat. Diese Rezepte sind nicht nur einfach, sondern auch ausgesprochen lecker und haben eine besondere Form oder Geschmack, die sie unverwechselbar macht.
Falsche Butterbrote
Ein Rezept, das in Quelle 2 beschrieben wird, sind die sogenannten „Falschen Butterbrote“. Ihr Name stammt von der Form, die den Butterbroten nachempfunden ist – und sie schmecken tatsächlich wie Butterbrote, wenn man sie warm isst.
Zutaten (für ca. 60 Stück): - 100 g Butter - 120 g Zucker - 1 Ei - 120 g gemahlene Mandeln - 120 g geriebene dunkle Schokolade - 120 g Mehl
Für die Glasur: - 2 Eigelb - 60 g Puderzucker - ca. 15 gehackte Pistazien
Zubereitung: 1. Butter und Zucker schaumig rühren. 2. Das Ei einrühren. 3. Mandeln, Schokolade und Mehl unterheben. 4. Den Teig zu drei Rollen formen und kaltstellen, bis er fest ist. 5. Die Rollen auf einer Arbeitsfläche in gleichmäßige Scheiben schneiden. 6. Die Glasur aus Eigelb und Puderzucker zubereiten und die Plätzchen damit bestreichen. 7. Die gehackten Pistazien darauf streuen. 8. Die Plätzchen bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) ca. 10–12 Minuten backen.
Diese Plätzchen sind besonders weihnachtlich, da sie durch die Schokolade, die Mandeln und die Pistazien eine exzellente Kombination aus Süße, Nussigkeit und Schmelzweite bieten.
Terrassenplätzchen
Ein weiteres Rezept, das in Quelle 1 und Quelle 3 erwähnt wird, sind die Terrassenplätzchen. Sie bestehen aus drei Schichten, die durch Konfitüre zusammengehalten werden. Je nach Geschmack können verschiedene Konfitüren verwendet werden – Himbeeren, Quitten oder auch Kirschen sind beliebt.
Zutaten (für ca. 30 Stück): - 375 g Mehl - 250 g Butter - 125 g Zucker (optional 1 Ei) - 1 Prise Salz - Konfitüre (z. B. Himbeeren) - Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung: 1. Die Butter mit dem Zucker (und Ei, falls verwendet) schaumig rühren. 2. Das Mehl und die Prise Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. 3. Den Teig kaltstellen, bis er fest genug ist. 4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem runden Ausstecher in drei Größen (klein, mittel, groß) ausstechen. 5. Die Plätzchen auf ein Backblech legen und bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) ca. 10–12 Minuten backen. 6. Nach dem Backen lassen die Plätzchen abkühlen und die kleineren Plätzchen mit Konfitüre bestreichen. 7. Auf die mittelgroßen Plätzchen die kleineren Plätzchen setzen und mit etwas Konfitüre fixieren. 8. Auf die größten Plätzchen die mittleren setzen und ebenfalls fixieren. 9. Die Terrassen mit Puderzucker bestäuben und servieren.
Diese Plätzchen sind nicht nur lecker, sondern auch optisch ein Highlight auf dem Plätzchenteller. Sie sind ideal, um die Weihnachtszeit mit etwas Eleganz und Kreativität zu gestalten.
Sternbusserln
In Quelle 4 wird ein weiteres Rezept erwähnt: die Sternbusserln. Sie sind eine Variante der Mauseckerln, die in der Rezeptsammlung der Oma zu finden waren. Da der Autorin keine Ausstecher in Dreiecksform zur Verfügung standen, hat sie die Mauseckerln in Sternform ausgestochen – und das Ergebnis war durchaus gelungen.
Zutaten (für ca. 60–80 Stück): - 250 g Butter - 125 g Zucker - 1 Ei - 375 g Mehl - 1 Prise Salz
Zubereitung: 1. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. 2. Das Ei einrühren. 3. Das Mehl und die Prise Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. 4. Den Teig kaltstellen, bis er fest genug ist. 5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem Stern-Ausstecher ausstechen. 6. Die Plätzchen auf ein Backblech legen und bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) ca. 10–12 Minuten backen.
Diese Plätzchen sind besonders weihnachtlich, da die Sterne eine symbolische Bedeutung haben und zudem einfach in der Herstellung sind. Sie sind ideal, um auch Kinder in die Weihnachtsbäckerei einzubeziehen.
Klassiker und ihre modernen Pendants
Neben den traditionellen Rezepten gibt es auch moderne Pendants, die in den Quellen erwähnt werden. Diese Rezepte sind oft eine Neuanpassung der alten Klassiker, wobei neue Aromen oder Techniken hinzugefügt werden, um sie zeitgemäßer zu gestalten.
Heidesand
Der Heidesand ist ein Klassiker der Weihnachtsbäckerei. Er besteht aus einem zarten Mürbeteig, der mit Zucker bestäubt wird – und in modernen Varianten kann er mit Karamell, Zitruszesten oder Schokolade veredelt werden.
Zutaten (für ca. 60–80 Stück): - 250 g Butter - 125 g Zucker - 375 g Mehl - 1 Prise Salz
Zubereitung: 1. Butter mit Zucker schaumig rühren. 2. Mehl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. 3. Den Teig kaltstellen, bis er fest genug ist. 4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem runden Ausstecher ausstechen. 5. Die Plätzchen auf ein Backblech legen und bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) ca. 10–12 Minuten backen. 6. Nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben.
Modernes Pendant: In einer modernen Variante kann man den Heidesand mit Zitruszesten oder Karamell veredeln. Dazu einfach etwas Zitronen- oder Orangenzeste in den Teig einarbeiten oder nach dem Backen eine Karamellguss über die Plätzchen schütten.
Vanillekipferl
Vanillekipferl sind ein weiterer Klassiker. Sie sind kleine Hörnchen aus Mürbeteig, die mit Vanillezucker bestäubt werden. In modernen Varianten können sie auch mit Mandeln oder Pistazien gefüllt werden.
Zutaten (für ca. 60–80 Stück): - 250 g Butter - 125 g Zucker - 1 Ei - 375 g Mehl - 1 Prise Salz
Zubereitung: 1. Butter mit Zucker schaumig rühren. 2. Das Ei einrühren. 3. Mehl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. 4. Den Teig kaltstellen, bis er fest genug ist. 5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem runden Ausstecher in Form von Halbmonden ausstechen. 6. Die Plätzchen auf ein Backblech legen und bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) ca. 10–12 Minuten backen. 7. Nach dem Backen mit Vanillezucker bestäuben.
Modernes Pendant: In einer modernen Variante können Vanillekipferl mit Mandeln oder Pistazien gefüllt werden. Dazu einfach etwas Mandel- oder Pistazienmehl in den Teig einarbeiten oder nach dem Backen Mandelblättchen darauf streuen.
Spitzbuben/Linzer
Spitzbuben oder Linzer sind Kekse aus Mürbeteig, die mit einer fruchtigen Marmeladenfüllung kombiniert werden. In modernen Varianten können exotische Füllungen wie Mango oder Passionsfrucht verwendet werden.
Zutaten (für ca. 60–80 Stück): - 250 g Butter - 125 g Zucker - 375 g Mehl - 1 Prise Salz
Für die Füllung: - 100 g Marmelade (z. B. Himbeeren)
Zubereitung: 1. Butter mit Zucker schaumig rühren. 2. Mehl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. 3. Den Teig kaltstellen, bis er fest genug ist. 4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem runden Ausstecher in Form von Kreisen ausstechen. 5. Auf die Hälfte der Plätzchen die Marmelade streichen und die andere Hälfte darauf setzen. 6. Die Plätzchen auf ein Backblech legen und bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) ca. 10–12 Minuten backen.
Modernes Pendant: In einer modernen Variante können Spitzbuben mit exotischen Früchten wie Mango, Passionsfrucht oder Aprikose gefüllt werden. Dazu einfach die Marmelade durch eine frische Fruchtkonfitüre ersetzen.
Spritzgebäck
Spritzgebäck ist ein weiterer Klassiker der Weihnachtsbäckerei. Es wird aus einem weichen Teig geformt, der durch eine Spritztasche in Form gebracht wird. In modernen Varianten können Aromen wie Matcha oder Tonkabohne hinzugefügt werden.
Zutaten (für ca. 60–80 Stück): - 250 g Butter - 125 g Zucker - 375 g Mehl - 1 Prise Salz
Zubereitung: 1. Butter mit Zucker schaumig rühren. 2. Mehl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. 3. Den Teig kaltstellen, bis er fest genug ist. 4. Den Teig in eine Spritztasche füllen und auf ein Backblech spritzen. 5. Die Plätzchen bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) ca. 10–12 Minuten backen.
Modernes Pendant: In einer modernen Variante können Aromen wie Matcha oder Tonkabohne in den Teig eingearbeitet werden. Dazu einfach 1–2 Teelöffel Matcha-Pulver oder Tonkabohne in den Teig einarbeiten.
Schlussfolgerung
Weihnachtsplätzchen sind mehr als nur Kekse – sie sind ein Symbol für die Weihnachtszeit, für die Tradition und für die Liebe, die in der Zubereitung steckt. Die Rezepte, die in den Quellen erwähnt werden, zeigen, dass Oma nicht nur Backen betreibt, sondern auch die Freude daran, die Kreativität und die Sorgfalt, die in jeden Teig einfließen.
Ob klassische Terrassenplätzchen, Vanillekipferl oder moderne Varianten mit exotischen Aromen – jedes Rezept hat seine eigene Geschichte und seine eigene Bedeutung. Sie sind ein Ausdruck der Kultur, der Familie und der Gemeinschaft.
Die Rezepte, die in diesem Artikel vorgestellt wurden, sind einfach in der Herstellung, aber dennoch außergewöhnlich in Geschmack und Aussehen. Sie sind ideal, um die Weihnachtszeit mit Familie und Freunden zu verbringen – und um traditionelle Rezepte weiterzugeben.
Quellen
- ecowoman.de – Traditionelle Rezepte von Oma: Geheimrezepte für Weihnachtsplätzchen
- nr-kurier.de – Westerwälder Rezepte: Es ist wieder Zeit für Omas Weihnachtsplätzchen
- sachsen.tours – Plätzchenteig-Rezept
- emmikochteinfach.de – Sternbusserln – schnelle Weihnachtsplätzchen
- rezeptemitherz-mag.de – Thermomixrezepte: Weihnachtskekse klassisch & modern
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