Klassische Erbsensuppe wie bei Oma: Rezept, Zubereitung und Tipps für die perfekte Suppe

Die Erbsensuppe, insbesondere in der Form, wie sie traditionell in deutschen Küchen zubereitet wird, ist ein wahrer Klassiker. Sie vereint Geschmack, Nährwert und Nostalgie und ist bis heute ein beliebtes Gericht, das sowohl in der Familie als auch auf Festen und Zusammenkünften eine Rolle spielt. In diesem Artikel werden die Zutaten, die Zubereitung, die Tipps und die besondere Bedeutung der Erbsensuppe im traditionellen Sinn detailliert beschrieben – alles basierend auf Rezepten und Anleitungen, die in der Familie und in der kulinarischen Tradition verankert sind.

Einführung

Die Erbsensuppe ist eine deftige, sättigende Suppe, die vor allem im Herbst und Winter auf dem Tisch steht. Sie wird traditionell aus getrockneten oder frischen Schälerbsen gekocht und enthält oft Speck, Würstchen oder andere Würzeelemente. In den Rezepten, die in den Quellen beschrieben werden, ist klar erkennbar, dass sie sich in der Zubereitung und den Zutaten unterscheiden können, doch sie teilen alle das Ziel, eine herzhafte und cremige Suppe zu kreieren, die den Gaumen erfreut und den Magen füllt.

Einige Rezepte verwenden getrocknete Erbsen, die vor der Zubereitung eingeweicht werden müssen, andere hingegen Schälerbsen, die bereits geschält und ohne Einweichen direkt in die Suppe kommen. Ebenso variieren die Zutaten wie Gemüse, Gewürze oder Einlagen. Was jedoch immer wieder betont wird, ist die Bedeutung des richtigen Specks, der für die Aromatik der Suppe entscheidend ist.

In diesem Artikel werden die verschiedenen Aspekte der Erbsensuppe wie bei Oma detailliert vorgestellt: die Zutaten, die Zubereitung, die Tipps für die perfekte Suppe sowie die historische und kulinarische Bedeutung dieser Suppe.

Rezept für Erbsensuppe wie bei Oma

Zutaten

Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, sind in den Zutaten recht ähnlich. Die Hauptkomponente ist stets die Erbsen, entweder in getrockneter oder in Schälform. In den meisten Fällen wird auch Suppengemüse, Kartoffeln, Speck und Würstchen verwendet, um die Suppe in Geschmack und Konsistenz zu bereichern. Die genaue Zusammensetzung variiert jedoch je nach Rezept.

Ein typisches Rezept für die Erbsensuppe wie bei Oma könnte wie folgt aussehen:

Für 4–6 Portionen:

  • 500 g ungeschälte grüne getrocknete Erbsen
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Bund Suppengrün
  • 400 g geräucherter durchwachsener Speck
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 500 g Kartoffeln
  • 6 Wiener Würstchen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 kleines Bund Petersilie

Zubereitung

Die Zubereitung der Erbsensuppe wie bei Oma ist einfach, erfordert aber etwas Geduld, um die optimale Konsistenz und den vollen Geschmack zu erzielen. Im Folgenden ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung detailliert beschrieben, die auf mehreren der Rezepte basiert.

  1. Erbsen einweichen:
    Die getrockneten Erbsen werden abgespült und in einem großen Topf mit ca. 2,5 l kaltem Wasser bedeckt über Nacht eingeweicht. Dies ist besonders bei getrockneten Erbsen wichtig, da sie sonst zu lange kochen müssen und die Suppe nicht cremig wird.

  2. Vorbereitung der Zutaten:
    Die Zwiebel und das Suppengrün werden gewaschen und gewürfelt. Der Speck wird in kleine Würfel geschnitten. Die Kartoffeln werden geschält und ebenfalls gewürfelt. Die Petersilie wird gewaschen und gehackt.

  3. Erbsen kochen:
    Die eingeweichten Erbsen mit dem Einweichwasser in den Topf geben. Danach den gewürfelten Speck, das Lorbeerblatt und den Majoran hinzufügen. Bei Bedarf etwas mehr Wasser hinzufügen, damit alles gut bedeckt ist. Alles zum Kochen bringen und ca. 2 Stunden köcheln lassen.

  4. Kartoffeln hinzufügen:
    Etwa 30 Minuten vor Ende der Garzeit die gewürfelten Kartoffeln in den Topf geben. Danach den Speck und das Lorbeerblatt aus der Suppe entfernen.

  5. Würstchen erwärmen:
    Die Würstchen sollten nicht in der Suppe gekocht, sondern nur erwärmt werden. Dazu werden die Würstchen in Scheiben geschnitten oder in kleine Stücke gehackt und in der Suppe erwärmt, bis sie durchgehitzt sind.

  6. Abschmecken und servieren:
    Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie über die Suppe streuen und servieren.

Nährwerte

Ein typisches Nährwertprofil für die Erbsensuppe wie bei Oma (pro Portion) könnte folgendermaßen aussehen:

  • Kalorien: ca. 681 kcal
  • Eiweiß: ca. 41 g
  • Fett: ca. 35 g
  • Kohlenhydrate: ca. 51 g

Diese Werte können je nach Zubereitung und Portionierung variieren.

Wichtige Tipps für die perfekte Erbsensuppe

Die Zubereitung der Erbsensuppe wie bei Oma gelingt am besten, wenn einige Tipps und Tricks beachtet werden. In den Quellen werden mehrere Empfehlungen genannt, die dabei helfen, die Suppe cremig, aromatisch und lecker zu machen.

1. Der richtige Speck

Der Speck ist ein entscheidender Geschmacksträger in der Erbsensuppe. Empfohlen wird ein durchwachsener, geräucherter Speck, der möglichst am Stück ist. Sein hohes Fettgehalt sorgt für den typischen, deftigen Geschmack. Alternativ kann man auch Bauchspeck oder Kasseler verwenden. Bei vegetarischen Varianten kann der Speck komplett weggelassen werden.

2. Geduld beim Kochen

Die Suppe sollte langsam und bei niedriger Hitze gekocht werden. In den 40–60 Minuten Kochzeit entfaltet sich der Geschmack, und die Erbsen werden cremig. Ebenso ist es wichtig, die Suppe nicht zu schnell abzukühlen, damit sich die Aromen optimal entfalten können.

3. Die richtige Konsistenz erzielen

Um eine cremige Konsistenz zu erreichen, kann man einen Teil der Erbsen mit einem Schneebesen oder Pürierstab zerkleinern. Alternativ kann man auch etwas Kartoffelpüreepulver oder Mehl hinzufügen, um die Suppe anzuheben. Dies ist besonders bei Rezepten mit getrockneten Erbsen sinnvoll.

4. Vegetarische Variante

Es gibt auch Rezepte, bei denen die Erbsensuppe vegetarisch zubereitet wird. In diesem Fall wird auf Speck, Würstchen und andere tierische Einlagen verzichtet. Stattdessen wird die Suppe mit Gemüsebrühe und Gewürzen aromatisiert. Dies ist besonders bei Familien mit vegetarischen Vorlieben oder bei Kindern sinnvoll.

Die Rolle der Erbsen in der Erbsensuppe

Erbsen sind die Hauptzutat der Erbsensuppe und haben eine besondere Bedeutung in der Zubereitung. Sie bestimmen die Konsistenz, den Geschmack und die Nährwerte der Suppe. In den Rezepten werden zwei Arten von Erbsen verwendet: getrocknete Erbsen und Schälerbsen.

Getrocknete Erbsen

Getrocknete Erbsen müssen vor der Zubereitung eingeweicht werden, da sie sonst zu lange kochen müssen. Sie benötigen ca. 2–3 Stunden Einweichzeit, damit sie weich werden. Nach dem Einweichen werden sie in der Suppe gekocht, bis sie cremig und weich sind. Vorteil der getrockneten Erbsen ist, dass sie länger haltbar sind und nicht so oft im Vorrat liegen müssen.

Schälerbsen

Schälerbsen sind bereits geschält und müssen nicht eingeweicht werden. Sie kochen schneller und eignen sich daher gut für Rezepte, bei denen die Zubereitung etwas schneller gehen soll. Sie haben eine feinere Konsistenz und entfalten sich schneller in der Suppe. In einigen Rezepten werden Schälerbsen sogar vorgekocht, um die Garzeit zu verkürzen.

Nährwert der Erbsen

Erbsen sind nahrhaft und enthalten viel Proteine, Ballaststoffe, Vitamin C und verschiedene Mineralstoffe. Sie sind daher ein gesundes Grundnahrungsmittel, das in vielen Küchen eine wichtige Rolle spielt. In der Erbsensuppe tragen sie dazu bei, die Suppe sättigend und nahrhaft zu machen.

Die Rolle des Specks in der Erbsensuppe

Der Speck ist ein weiteres wichtiges Element der Erbsensuppe. Er gibt der Suppe nicht nur Geschmack, sondern auch Aroma und Konsistenz. In den Rezepten wird oft ein durchwachsener, geräucherter Speck verwendet, der für seine deftige Note und sein Aroma bekannt ist.

Speck kochen

Der Speck wird vor dem Hinzufügen zur Suppe in kleine Würfel geschnitten und kann vorab in der Pfanne angebraten werden. Dies sorgt für einen intensiveren Geschmack. In einigen Rezepten wird der Speck direkt in die Suppe gegeben, wo er sich während des Kochvorgangs auflöst und den Geschmack der Suppe bereichert.

Alternativen zum Speck

Für vegetarische oder fettreduzierte Varianten kann der Speck durch andere Zutaten ersetzt werden. Dazu zählen beispielsweise Olivenöl, Butter oder andere Pflanzenöle. Alternativ können auch Gewürze wie Majoran, Lorbeerblatt oder Senf verwendet werden, um die Suppe aromatisch zu machen.

Die Einlagen in der Erbsensuppe

Ein weiteres charakteristisches Merkmal der Erbsensuppe ist die Einlage. In den Rezepten werden oft Würstchen, Speck oder auch Gemüse als Einlagen verwendet. Sie bereichern die Suppe in Geschmack und Konsistenz.

Wiener Würstchen

Wiener Würstchen sind eine typische Einlage in der Erbsensuppe. Sie werden entweder in Scheiben geschnitten oder in kleine Stücke gehackt und in der Suppe erwärmt. Wichtig ist, dass die Würstchen nicht gekocht werden, da sie sonst auseinanderfallen. Sie sollten nur erwärmt werden, damit sie ihre Form behalten.

Andere Einlagen

Neben Würstchen können auch andere Einlagen verwendet werden, wie beispielsweise:

  • Kartoffeln: Sie sind in vielen Rezepten bereits Teil der Suppe und tragen zur cremigen Konsistenz bei.
  • Speck: Der Speck kann als Einlage in Form von Würfeln oder Streifen hinzugefügt werden.
  • Gemüse: In vegetarischen Varianten können auch andere Gemüsesorten wie Karotten oder Sellerie als Einlagen verwendet werden.

Die Gewürze in der Erbsensuppe

Die Gewürze spielen eine wichtige Rolle bei der Aromatik der Erbsensuppe. In den Rezepten werden verschiedene Gewürze verwendet, die die Suppe deftig und lecker machen.

Majoran

Majoran ist ein typisches Gewürz für die Erbsensuppe. Es verleiht der Suppe eine herzhafte Note und bereichert den Geschmack. In einigen Rezepten wird es in getrockneter Form verwendet, in anderen frisch. Es sollte nicht zu viel genommen werden, da es sonst überhandnimmt.

Lorbeerblatt

Das Lorbeerblatt ist ein weiteres wichtiges Gewürz in der Erbsensuppe. Es verleiht der Suppe eine leichte, würzige Note und harmoniert gut mit den anderen Aromen. Es sollte nach der Garzeit aus der Suppe entfernt werden, damit es nicht zu intensiv wird.

Salz und Pfeffer

Salz und Pfeffer sind die grundlegenden Gewürze, die in fast jedem Rezept vorkommen. Sie bereichern die Suppe in Geschmack und sorgen für die richtige Balance. Es ist wichtig, nicht zu viel Salz zu verwenden, da die Suppe sonst zu salzig wird.

Senf und Weißweinessig

In einigen Rezepten wird Senf oder Weißweinessig hinzugefügt, um die Suppe aromatisch zu machen. Der Senf verleiht der Suppe eine leicht scharfe Note, während der Weißweinessig die Geschmacksschärfe reduziert und die Suppe etwas frisch hält.

Die Rolle der Suppe in der deutschen Küche

Die Erbsensuppe wie bei Oma ist ein typisches Gericht der deutschen Küche. Sie ist besonders in ländlichen Regionen und in der Familie beliebt und hat eine lange Tradition. Sie wird oft an kalten Tagen serviert und ist ein wahrer Wohlfühlgenuß.

Historische Bedeutung

Die Erbsensuppe hat eine lange Geschichte und wurde bereits vor hunderten von Jahren zubereitet. Sie war ein einfaches, aber nahrhaftes Gericht, das in vielen Haushalten auf dem Tisch stand. In der traditionellen Küche war sie oft Teil eines deftigen Mahles, das mit Brot oder anderen Beilagen serviert wurde.

Kulturelle Bedeutung

Die Erbsensuppe wie bei Oma hat auch eine kulturelle Bedeutung. Sie ist ein Gericht, das oft mit Kindheitserinnerungen, Familienessen und gemeinsamen Momenten verbunden ist. Viele Menschen assoziieren die Erbsensuppe mit der Zeit ihrer Eltern oder Großeltern und empfinden sie daher als etwas Besonderes.

Aktuelle Relevanz

Trotz der modernen Kochtrends und der Vielfalt an internationalen Gerichten hat die Erbsensuppe wie bei Oma ihre Relevanz nicht verloren. Sie wird weiterhin in vielen Haushalten zubereitet und genießt auch in der heutigen Zeit eine hohe Beliebtheit. Sie ist ein Gericht, das sowohl einfach als auch lecker ist und sich daher gut in die heutige Esskultur einfügt.

Schlussfolgerung

Die Erbsensuppe wie bei Oma ist ein Klassiker der deutschen Küche, der durch seine deftige Note, seine cremige Konsistenz und seine nahrhafte Zusammensetzung überzeugt. Sie vereint Tradition, Geschmack und Nahrung in einem Gericht, das sowohl in der Familie als auch in der Gemeinschaft eine Rolle spielt. Die Zubereitung ist einfach, erfordert aber etwas Geduld, um die optimale Konsistenz und den vollen Geschmack zu erzielen.

Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, sind in der Zubereitung und den Zutaten recht ähnlich. Sie teilen alle das Ziel, eine herzhafte und cremige Suppe zu kreieren, die den Gaumen erfreut und den Magen füllt. Dabei ist es wichtig, auf die richtigen Zutaten, wie getrocknete Erbsen, Speck oder Würstchen, zu achten, um die traditionelle Note der Suppe zu bewahren.

Die Erbsensuppe wie bei Oma ist nicht nur ein Gericht, sondern auch ein Symbol für Nostalgie, Familie und Gemeinschaft. Sie ist ein Gericht, das in vielen Haushalten auf dem Tisch steht und bei dem man sich wohlfühlt. Ob mit Brot oder allein – sie ist ein wahrer Genuss, der nicht nur den Magen, sondern auch das Herz wärmt.

Quellen

  1. Erbsensuppe wie von Oma
  2. Erbsensuppe mit Speck & Würstchen
  3. Erbsensuppe zubereiten – Omas Klassiker
  4. Erbsensuppe – Klassisch wie bei Oma
  5. Erbsensuppe-Rezept nach Omas Art
  6. Erbsensuppe – Rezept und Tipps

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