Klassischer Quarkkuchen nach Oma – Rezept, Tipps und Zubereitung
Der Quarkkuchen zählt zu den unverzichtbaren Kuchenklassikern in der deutschen Küche. Seine cremige Textur, der feine Geschmack und die einfache Zubereitung haben dazu beigetragen, dass sich dieses Rezept über Generationen weitergegeben hat. Besonders bei Omas war der Quarkkuchen ein Fixpunkt an Feiertagen, Sonntagen oder einfach, um die Familie zu verwöhnen. In den bereitgestellten Quellen wird ein Rezept beschrieben, das sich in mehreren Varianten wiederfindet, wobei alle Versionen den gemeinsamen Nenner teilen: Ein Mürbeteig als Boden, eine cremige Quarkfüllung und Tipps, wie man den Kuchen perfekt gelingen lässt.
Dieser Artikel vermittelt das traditionelle Quarkkuchenrezept nach Oma, unter Einbeziehung der Zutatenlisten, Zubereitungsanleitungen und Tipps aus den bereitgestellten Quellen. Zudem werden Aspekte wie die Backtemperatur, die Zubereitung des Mürbeteigs, die Herstellung der Quarkmasse und die Backdauer detailliert beschrieben. Der Fokus liegt dabei auf der Klarheit und Genauigkeit der Informationen, wobei ausschließlich die Daten aus den Quellen verwendet werden, um Fakten zu untermauern.
Rezept für den klassischen Quarkkuchen nach Oma
Zutaten
Für den Mürbeteig
- 300 g Mehl
- 100 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 150 g kalte Butter
- 1 Prise Salz
Für die Quarkmasse
- 750 g Magerquark
- 1 Zitrone (abgeriebene Schale + Saft)
- 100 g Zucker
- 5 Eier (Größe M)
- 100 ml Sahne
- 40 g Speisestärke
- 1 Messerspitze Vanille
Für die Füllung (Alternative Variante)
- 1000 g Quark 40 %
- 500 ml Milch
- 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 1 TL Abrieb der Zitronenschale
- 200 g Zucker
- 125 ml Sonnenblumenöl
- 2 Eier
Für den Blaue-Ragout (optional)
- 200 ml Johannisbeerschorle
- 1 EL Zucker
- 1 TL Stärke
- 100 g Blauebeeren
- 100 g Himbeeren
Zubereitung
Mürbeteig herstellen
- Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und gut durchkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
- Den Teig zu einer Kugel formen, leicht flach drücken und in Klarsichtfolie wickeln. Für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Den Backofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Den Teig in eine gefettete Springform legen, so dass ein Rand entsteht. Mit einer Gabel mehrmals einstechen, um das Austreten von Flüssigkeit zu verhindern.
- Den Teig für 10 Minuten blind vorbacken, dann auf einen Kuchenrost stellen und abkühlen lassen.
- Die Backtemperatur auf 160 °C (Ober- und Unterhitze) oder 140 °C (Heißluft) reduzieren.
Quarkmasse zubereiten
Variante 1: Klassische Quarkmasse
- Die Hälfte der Zitronenschale fein abreiben und die Zitrone auspressen.
- Die Eier trennen.
- Den Quark mit Zucker, Zitronensaft, Vanille und Speisestärke in eine Schüssel geben und gut verrühren.
- Die Eigelbe nacheinander unterheben.
- Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker zu einem leichtem Eischnee schlagen und vorsichtig unter die Quarkmasse heben.
- Die Sahne ebenfalls steif schlagen und ebenfalls vorsichtig unterheben.
Variante 2: Quarkmasse mit Vanillepudding
- Quark, Milch, Vanillepuddingpulver, Zitronenabrieb und Zucker in eine Schüssel geben.
- Sonnenblumenöl und Eier hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät glatt rühren.
Quarkmasse auf dem Boden verteilen
- Die Quarkmasse gleichmäßig auf dem vorgebackenen Teigboden streichen.
- Wenn Risse in der Oberfläche auftreten sollen, kann man nach ca. 30 Minuten mit einem scharfen Messer vorsichtig entlang des Randes schneiden, um den Kuchen zu stabilisieren.
- Den Kuchen für ca. 1 Stunde auf der unteren Schiene backen.
- Nach Ablauf der Backzeit den Ofen für etwa 30 Minuten ausstellen und den Kuchen darin ruhen lassen.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen.
Blaue-Ragout (optional)
- Johannisbeerschorle, Zucker und Stärke in eine Schüssel geben und gut verrühren, bis ein sämiger Sirup entsteht.
- Die Blauebeeren und Himbeeren darunterheben.
- Den Ragout vor dem Backen oder nach dem Abkühlen des Kuchens darauf streuen.
Tipps und Tricks für den perfekten Quarkkuchen
Allgemeine Tipps
- Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er nach dem Abkühlen über Nacht im Kühlschrank durchgezogen wird.
- Um den Kuchen fruchtig-herb zu servieren, kann man 200 g Wildpreiselbeeren (aus dem Glas) glatt rühren und vor dem Backen auf den Mürbeteig streichen.
- Der Kuchen kann stückweise eingefroren werden, um ihn über einen längeren Zeitraum zu genießen. Dafür die Stücke mit Backpapier voneinander trennen und in eine Gefrierdose legen. So hält sich der Kuchen mindestens einen Monat.
Für eine bessere Textur
- Die Butter beim Teig herstellen sollte zimmerwarm sein, um den Teig geschmeidig und gleichmäßig zu machen.
- Der Mürbeteig sollte möglichst dünn und gleichmäßig in die Form gedrückt werden, um später keine Unebenheiten zu erzeugen.
- Die Quarkmasse sollte nicht zu fest sein, um das Reißrisiko während des Backvorgangs zu verringern.
- Eischnee und Sahne vorsichtig unterheben, um die Luftblasen nicht zu zerstören und die cremige Konsistenz zu erhalten.
Nährwerte
Nach den Angaben aus den Quellen hat ein Stück Käsekuchen folgende Nährwerte:
Nährstoff | Menge pro Stück |
---|---|
Kalorien | 307 kcal |
Eiweiß | 13 g |
Fett | 13 g |
Kohlenhydrate | 32 g |
Diese Werte können je nach verwendeten Zutaten (z. B. Magerquark vs. fettreicher Quark oder die Verwendung von Rosinen oder Streuseln) leicht variieren.
Variationsmöglichkeiten
Omas Käsekuchen mit Rosinen
- 50 g Rosinen auf den vorgebackenen Boden legen und die Quarkfüllung daraufgeben.
- Die Rosinen geben dem Kuchen eine leichte Süße und eine leckere Textur.
Omas Käsekuchen mit Streuseln
Streuselteig herstellen aus:
- 100 g Weizenmehl
- 75 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillin-Zucker
- 75 g weicher Butter
Den Teig mit einem Mixer oder Rührstäben zubereiten.
- Die Streusel gleichmäßig auf der Quarkmasse verteilen.
- Den Kuchen wie beschrieben backen.
Fazit
Der klassische Quarkkuchen nach Oma ist ein Rezept, das sich durch seine Einfachheit, Geschmack und Tradition hervorhebt. Ob mit oder ohne Zutaten wie Blauebeeren, Rosinen oder Streuseln – er lässt sich individuell nach Wunsch gestalten. Die Zutatenliste und Zubereitungsanleitung sind in den bereitgestellten Quellen einheitlich und klar formuliert, wodurch der Kuchen auch für Anfänger gut nachzubacken ist. Mit ein paar Tipps und Tricks gelingt er nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch perfekt. Besonders wenn er über Nacht durchgezogen wird, erreicht er seine volle Geschmackskraft.
Dieser Kuchen eignet sich hervorragend für Familienansammlungen, Geburtstage, oder einfach, um das Wohlbefinden der Gäste mit einem Stück hausgemachter Süße zu steigern. Sein Klassiker-Status verdient es, in der heutigen Zeit nicht verloren zu gehen – und das Rezept nach Oma hilft dabei, diese Tradition fortzuführen.
Quellen
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