Omas Granatsplitter – Rezept und Zubereitung eines klassischen Süßgebäcks

Granatsplitter sind ein traditionsreicher Klassiker im deutschen Gebäckbereich, der besonders in der Weihnachtszeit oder als Mitbringsel sehr beliebt ist. Dieses Gebäck besteht aus mehreren Schichten – einer Schokoladen-Buttercreme, Kuchen- oder Keksteilen und einer glänzenden Schokoglasur. Der Name "Granatsplitter" stammt vermutlich von der äußeren Form, die an Splitter erinnert, die aus einem Granatapfel stammen könnten.

In diesem Artikel werden verschiedene Rezepte und Zubereitungsweisen für Granatsplitter ausgewertet, wobei der Fokus auf Rezepturen liegt, die sich in der Tradition von "Omas Rezept" bewegen. Ziel ist es, die Zutaten, die Mengenangaben und die Schritte zur Herstellung so detailliert wie möglich zu beschreiben, basierend auf den im Quellenmaterial bereitgestellten Informationen.

Zudem werden Aspekte wie Nährwerte, mögliche Varianten (z. B. mit Rum oder glutenfreiem Mehl), sowie Tipps zur Speicherung und Präsentation der Granatsplitter behandelt. Der Text richtet sich an Hobbybäcker, die ein traditionelles Rezept nachmachen möchten, sowie an interessierte Leser, die mehr über die Geschichte und Zubereitung dieses leckeren Gebäcks erfahren möchten.

Rezeptvarianten und Zutaten

Die verschiedenen Rezeptvarianten für Granatsplitter unterscheiden sich in einigen Details, wobei jedoch die Grundstruktur aus drei Komponenten – Mürbeteigplätzchen, Schokoladen-Buttercreme und Schokoglasur – in allen Fällen gleich bleibt. Im Folgenden werden die gängigsten Zutaten und Mengenangaben aus den bereitgestellten Quellen zusammengestellt.

Grundrezept (für 1 Person)

Laut der Quelle [1] benötigt man für eine Person folgende Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 65 g Butter
  • 2 Eier
  • ½ Päckchen Backpulver
  • ½ Päckchen Vanillezucker
  • ⅛ Liter Rahm

Die Nährwerte pro 100 g betragen:

  • 1617 kJ / 386 kcal
  • 2,1 g Eiweiß
  • 6,4 g Kohlenhydrate
  • 39,8 g Fett

Dieses Rezept ist sehr kompakt und eignet sich gut für Einzelpersonen, die schnell etwas herstellen möchten. Allerdings ist es eher eine Teiggrundlage, die noch ergänzt werden muss, um die klassische Granatsplitter-Struktur mit Schokoladen-Buttercreme und Glasur zu erzielen.

Variante mit Schokoladen-Buttercreme

Die Quelle [3] beschreibt eine ausführlichere Variante, die auf Schokoladen-Buttercreme basiert. Die wichtigsten Zutaten sind:

  • Mürbeteigplätzchen
  • Schokoladen-Pudding
  • Rum (optional)
  • Schokoglasur

Die Schokoladen-Buttercreme wird aus Schokoladen-Pudding, weicher Butter und Zucker hergestellt. Der Pudding wird mit Rum aromatisiert, was dem Gebäck eine zusätzliche Note verleiht.

Weitere Zutaten (aus Quelle [2])

In der zweiten Quelle [2] sind folgende Zutaten für 12 Portionen aufgeführt:

  • 100 g Butter
  • 0,5 Pck. Schokopuddingpulver
  • 30 g Zucker
  • 220 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 120 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1 EL Wasser
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 3 EL Rum
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 30 g Kokosfett
  • Puderzucker zum Bestreuen (optional)

Diese Variante ist sehr umfangreich und enthält mehrere Komponenten, die für die Schokoladen-Buttercreme, den Mürbeteig und die Glasur notwendig sind. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Rum, der dem Gebäck eine erwachsene Note verleiht.

Glutenfreie Alternative (Quelle [6])

Die Quelle [6] beschreibt eine glutenfreie Variante, die sich für Allergiker oder Menschen mit Zöliakie eignet. Die Zutaten sind:

  • 300 g Mehl (glutenfrei)
  • 200 g Butter (kalt)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Für die Füllung werden:

  • 500 g Marmorkuchen
  • 2 EL Kakao
  • 4 EL Puderzucker
  • 4 EL Rum (optional Rumaroma für Kinder)
  • 4 EL Schokoladenpudding

Und für die Glasur:

  • 250 g Schokolade

Diese Variante eignet sich gut für Familien, in denen glutenfreie Ernährung notwendig ist. Sie unterstreicht zudem, dass Granatsplitter durchaus individuell angepasst werden können.

Mengenangaben für 20 Stück (Quelle [3])

Die dritte Quelle [3] nennt explizit die Mengenangaben für 20 Granatsplitter. Die wichtigsten Zutaten sind:

  • Schokoladen-Buttercreme
  • Rührkuchen
  • Mürbeteigplätzchen
  • Schokoglasur

Besonders erwähnenswert ist, dass die Teigreste, die beim Ausstechen der Mürbeteigplätzchen entstehen, in Streifen geschnitten und in die Füllung eingearbeitet werden. Dies ist ein cleverer Trick, um nichts wegzuschmeißen und eine bessere Konsistenz zu erzielen.

Zubereitung der Granatsplitter

Die Zubereitung der Granatsplitter hängt stark vom Rezept ab, doch die grundlegenden Schritte sind in allen Fällen ähnlich. Im Folgenden werden die wichtigsten Schritte aus den verschiedenen Quellen zusammengefasst.

Schritt 1: Herstellung des Mürbeteigs

Der Mürbeteig dient als Basis für die Granatsplitter. Er wird aus Mehl, Zucker, Butter, Eiern, Vanillezucker und Backpulver hergestellt. In einigen Rezepten wird zudem Salz und Wasser verwendet. Der Teig wird verknetet, abgekühlt und dann zu Plätzchen ausgerollt. Die Plätzchen werden in der Regel runde Formen geschnitten und bei etwa 175–190 Grad gebacken, bis die Ränder leicht braun sind.

Schritt 2: Herstellung der Schokoladen-Buttercreme

Die Schokoladen-Buttercreme ist eine Kombination aus weicher Butter, Schokoladen-Pudding und Zucker. In einigen Rezepten wird Rum oder Rumaroma hinzugefügt, um die Aromatik zu intensivieren. Der Pudding wird nach Packungsanleitung gekocht und abgekühlt, bevor er mit der Butter vermischt wird. Danach wird Kakao untergerührt, um die Creme weiter zu schokoladieren.

Schritt 3: Zusammenstellung der Schichten

Die Granatsplitter bestehen aus mehreren Schichten: Die Mürbeteigplätzchen bilden die Grundlage, darauf kommt die Schokoladen-Buttercreme, gefolgt von Kuchenstücken oder Keksteilen. In einigen Rezepten werden auch Teigstreifen von den ausgestochenen Plätzchen unter die Creme gelegt, um die Konsistenz zu verbessern.

Schritt 4: Schokoglasur

Zur Abschluss der Granatsplitter wird eine Schokoglasur hergestellt. Dazu wird Schokolade erwärmt und über die Schichten gegossen. Alternativ kann auch Kuvertüre verwendet werden, die mit Kokosfett vermischt wird, um die Konsistenz der Glasur zu verbessern. Nach dem Guss wird die Schokolade fest werden lassen und die Granatsplitter sind servierfertig.

Schritt 5: Speicherung und Präsentation

Granatsplitter eignen sich gut als Mitbringsel oder als Leckerei zu besonderen Anlässen. Sie sollten in einer gut verschlossenen Schachtel aufbewahrt werden, um sie frisch zu halten. Da die Schokoglasur brüchig sein kann, sollte man vorsichtig darauf achten, dass sie nicht beschädigt werden.

Tipps und Tricks

1. Teigreste nicht wegwerfen

Wie bereits erwähnt, eignen sich die Teigreste, die beim Ausstechen der Mürbeteigplätzchen entstehen, hervorragend zur Verwendung in der Schokoladen-Buttercreme. Dies spart nicht nur Ressourcen, sondern verbessert auch die Konsistenz der Füllung.

2. Rum oder Rumaroma als Aromatik

In einigen Rezepten wird Rum oder Rumaroma hinzugefügt, um die Schokoladen-Buttercreme zu aromatisieren. Dies ist eine willkommene Abwechslung, besonders wenn Granatsplitter als Erwachsenengebäck serviert werden sollen.

3. Kuchenreste wiederverwerten

Granatsplitter sind eine hervorragende Möglichkeit, Kuchenreste zu verwerten. Man kann entweder alte Tortenböden oder Biskuitkuchen zerkrümeln und in die Schichten einarbeiten. Dies ist besonders praktisch, wenn man im Haushalt übrig gebliebene Kuchenstücke hat.

4. Glutenfreie Alternative

Für Menschen mit glutenfreier Ernährung eignet sich die Variante mit glutenfreiem Mehl. Dieser Schritt ist besonders wichtig für Allergiker oder Menschen mit Zöliakie. Es ist wichtig, dass auch alle anderen Zutaten glutenfrei sind.

5. Zeitmanagement

Die Zubereitung der Granatsplitter ist etwas zeitintensiv. Es ist ratsam, alle Komponenten vorzubereiten, bevor man mit der Zusammenstellung beginnt. So kann man den Prozess optimieren und die Qualität des Endprodukts verbessern.

Geschmack und Konsistenz

Granatsplitter zeichnen sich durch ihre mehrschichtige Struktur aus. Die Kombination aus Mürbeteigplätzchen, Schokoladen-Buttercreme und Schokoglasur sorgt für eine harmonische Balance zwischen knusprig, cremig und glatt. Die Schokoladen-Buttercreme ist cremig und süß, während die Mürbeteigplätzchen einen knusprigen Biss verleihen. Die Schokoglasur gibt den Granatsplittern eine glänzende Optik und eine leichte Bitternote.

In einigen Rezepten wird Rum hinzugefügt, was die Aromatik weiter intensiviert und den Geschmack verfeinert. Dies ist besonders bei Erwachsenen beliebt, da Rum eine erwachsene Note verleiht.

Nährwert und Kalorien

Granatsplitter sind aufgrund ihrer Zutaten recht kalorienreich. Laut Quelle [1] beträgt der Nährwert pro 100 g 386 kcal. Ein Granatsplitter hat in der Regel etwa 425 kcal (Quelle [3]). Diese hohen Kalorienwerte sind auf die hohen Mengen an Zucker, Butter und Schokolade zurückzuführen.

Trotz der hohen Kalorienwerte sind Granatsplitter ein Leckerbissen, der in kleinen Mengen genossen werden kann. Sie eignen sich gut als Mitbringsel oder als Leckerei zu besonderen Anlässen.

Fazit

Granatsplitter sind ein klassisches Süßgebäck, das sich durch seine mehrschichtige Struktur und den harmonischen Geschmack auszeichnet. Sie bestehen aus Mürbeteigplätzchen, Schokoladen-Buttercreme und Schokoglasur und können individuell an die Vorlieben des Backers angepasst werden. Ob mit Rum oder Rumaroma, mit Kuchenresten oder frischen Kuchenstücken – Granatsplitter lassen sich auf verschiedene Weisen herstellen.

Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben sind, sind detailliert und gut nachvollziehbar. Sie bieten eine gute Grundlage für Hobbybäcker, die ein traditionelles Gebäck nachmachen möchten. Zudem wird deutlich, dass Granatsplitter nicht nur lecker, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit sind, Reste zu verwerten.

Quellen

  1. Kochbar – Omas Granatsplitter Rezept
  2. Pinterest – Granatsplitter nach Omas Rezept
  3. Rezeptschachtel – Granatsplitter Rezept
  4. Backgaudi – Granatsplitter
  5. Einfachbacken – Granatsplitter Original nach Omas Rezept
  6. Thomas Sixt – Granatsplitter Rezept

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