Omas Gulaschsuppe ungarischer Art: Das klassische Rezept mit Fleischqualität und Topfempfehlung

Die ungarische Gulaschsuppe nach Omas Art ist mehr als nur ein herzhaftes Abendessen – sie ist ein kulinarisches Erbe, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Mit ihrem reichhaltigen Geschmack, dem intensiven Aroma aus geröstetem Fleisch, würzigen Gewürzen und der klaren, von Grund auf geschöpften Brühe präsentiert sie sich als echter Klassiker, der sowohl bei kalten Herbsttagen als auch an kühlen Winterabenden die Herzen derer erfreut, die Wert auf authentische, wohltuende Küche legen. Die Quellen liegen nahe beieinander: Sie berichten von einer Suppe, die aus einfachen Zutaten entsteht, aber mit großer Sorgfalt zubereitet werden muss, um ihren typischen Charakter zu bewahren. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung der Fleischqualität, die Verwendung eines Topfes aus Gusseisen sowie die richtige Handhabung der Gewürze. Diese Kombination aus Tradition, handwerklichem Können und sensorischer Vielfalt macht Omas Gulaschsuppe zu einem Gericht, das über reine Speisekultur hinausgeht. In diesem Artikel beleuchten und erklären wir die Grundlagen, Zutaten, Zubereitungsabläufe und die Hintergründe dieses zeitlosen Lieblingsgerichts aus der ungarischen Küche. Dabei orientieren wir uns ausschließlich an den bereitgestellten Quellen, die ein einheitliches Bild von der Zubereitung, den nötigen Zutaten und den kulinarischen Besonderheiten zeichnen.

Die Grundlagen der ungarischen Gulaschsuppe: Fleisch, Topf und Handwerk

Die Grundlage jeglicher gelungenen Gulaschsuppe liegt in der Qualität der Zutaten – insbesondere des Fleisches. Laut Quelle [4] ist Rindfleisch die empfohlene Fleischsorte für eine klassische ungarische Gulaschsuppe. Besonders hervorgehoben werden dabei Teile aus der Keule, der Schulter oder dem Schulterblatt. Diese Fleischanteile sind besonders geschmackvoll und eignen sich hervorragend für das langsame Garen in Brühe. Wichtig ist zudem, dass das Fleisch ausreichend lange gereift wurde, um eine zarte Textur zu erzielen. Quelle [4] empfiehlt hierfür eine Mindestreifedauer von 14 Tagen, wobei 21 bis 28 Tage als optimal gel gelten. Die Reifung lässt die Fleischfasern „porös“ werden oder sich zersetzen, was zu einer zarteren Konsistenz beim Kochen führt. Besonders hervorzuheben ist die Empfehlung, entweder eine Vakuum-Reifung (Wet-Aging) oder die klassische Trocken-Reifung (Dry-Aging) zu bevorzugen. Beide Verfahren tragen dazu bei, dass das Fleisch durch seine eigene Enzymwirkung geschmeidiger wird.

Neben der Fleischqualität spielt das Kochgeschirr eine entscheidende Rolle. Quelle [3] berichtet eindrücklich von der persönlichen Erfahrung des Autors, der nach einer missglückten Versuchsdurchführung mit einfachen Töpfen aus dem Handel erkannt hat, dass die Zubereitung einer solchen Suppe nicht nur von Rezept und Zutaten abhängt, sondern vor allem vom richtigen Kochgeschirr. Insbesondere das Anbraten des Fleisches erfordert ein hohes Maß an Wärmeleitung und Verteilung. In einfachen Töpfen bleibt das Fleisch anbacken, wird ungleichmäßig gebraten oder verbrennt am Boden. Quelle [3] berichtet, dass der eigentliche Durchbruch kam, als der Koch schließlich einen Gusseisen-Bräter erstand. Dieser Topf erlaubt eine gleichmäßige Wärmeverteilung, sorgt für eine perfekte Röstaromatik und hält die Wärme lange. Zudem wird in einigen Quellen betont, dass der Topf in der Regel direkt auf den Tisch gebracht wird, weshalb auch Optik und Haltbarkeit eine Rolle spielen. Die Verwendung von Gusseisen ist somit mehr als nur eine Empfehlung – es ist ein Handwerkselement, das die Qualität der gesamten Zubereitung beeinflusst.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Art und Weise, wie die Zutaten vorbereitet und verarbeitet werden. Quelle [1] und [2] betonen, dass das Fleisch in mundgerechte Würfel geschnitten werden muss, damit es gleichmäßig gart. Ebenso wichtig ist es, Zwiebeln, Knoblauch, Karotten, Kartoffeln und Paprikaschoten vorzubereiten, bevor die Zubereitung beginnt. Diese Vorbereitungsarbeiten gehören zu den notwendigen Vorbereitungen, die unter dem Begriff „Vorbereitung der Zutaten“ zusammengefasst werden. Ohne diese Vorbereitung ist eine gelungene Zubereitung nicht möglich, da die Zutaten bei der Zubereitung nicht mehr zeitgleich im Topf sein können. Die Kombination aus richtigem Kochgeschirr, hochwertigem Fleisch und sorgfältiger Vorbereitung bildet die Grundlage für ein authentisches Ergebnis. Ohne diese Bausteine fehlt es der Suppe an Tiefe, Charakter und Würze. Es ist ein Beispiel für die Grundregel der feinen Küche: Ein gutes Gericht entsteht nicht im Eifer des Augenblicks, sondern durch sorgfältige Vorbereitung und die richtige Ausstattung.

Die Zutatenliste: Von Fleisch bis Gewürzen

Die Zutatenliste für Omas Gulaschsuppe ungarischer Art ist äußerst klar gegliedert und setzt auf wenige, aber entscheidende Zutaten. Laut Quelle [1], [2] und [3] wird eine Menge von insgesamt sechs Personen als Portionsgröße angegeben. Die wichtigsten Grundzutaten sind dabei Rindfleisch, Gemüse, Gewürze und Brühe. Besonders hervorgehoben wird, dass das Fleisch entweder aus der Schulter oder der Wade stammen sollte. Diese Teile sind besonders empfehlenswert, da sie sowohl Fettanteil als auch Eiweiß enthalten und somit beim langsamen Garen eine zarte, saftige Konsistenz erzielen. Die Menge beträgt 500 Gramm pro Portion, wobei bei sechs Personen insgesamt 500 Gramm Rindfleisch pro Portion verwendet werden. Dies ist eine hohe Menge, die darauf hindeutet, dass die Suppe als Hauptgericht verstanden wird und nicht als Vorspeise.

Zu den weiteren Grundzutaten zählen Zwiebeln, die in einer Menge von 400 Gramm pro Portion verwendet werden. In Quelle [3] wird stattdessen auf 4 rote Zwiebeln hingewiesen, was der Menge nach entspricht. Der Knoblauch wird mit drei bis zwei Zehen pro Portion angegeben. Beide Zutaten dienen der Grundlage der Soße und werden zu Beginn der Zubereitung angeschwitzt, um ihren süßen Geschmack zu entwickeln. In Kombination mit dem Butterschmalz entsteht eine feste Grundlage, auf der sich später die Aromen entfalten können. Als Fettquelle dient entweder Butterschmalz (2 Esslöffel) oder Pflanzenöl, was der Verwendung nach der Quelle [1] und [2] entspricht. Beide Optionen erlauben ein intensives Anbraten und verleihen der Suppe eine gewisse Würze.

Die eigentliche Würze der Suppe stammt von den sogenannten „Paprikapulver“- und Tomatenmark-Zutaten. Laut Quelle [1] und [2] werden 1 Esslöffel Paprikapulver edelsüß und 1 Teelöffel Paprikapulver scharf verwendet. Diese Kombination sorgt für die charakteristische rote Farbe und den typischen, leicht würzigen Geschmack der ungarischen Gulaschsuppe. Ein weiterer Bestandteil ist 1 Esslöffel Tomatenmark, das zur Würze beiträgt und die Suppe etwas säurelastig macht. Weitere Gewürze sind Tomatenmark, Lorbeerblatt, Kümmel und Majoran. Laut Quelle [3] werden 3 Zweige Majoran und 2 Lorbeerblätter verwendet. Zudem wird in Quelle [3] auf den Einsatz von Zitronensaft hingewiesen, der der Suppe eine leichte Säure verleiht und das Aroma stützt.

Als Gemüse kommen in den Quellen Kartoffeln, Karotten, Paprikaschoten, Zwiebeln und gegebenenfalls Knoblauch zum Einsatz. Die Kartoffeln werden in Quelle [1] und [2] mit 500 Gramm angegeben, was einer Menge von ca. 600 Gramm für sechs Personen entspricht. Die Karotten werden in Scheiben geschnitten und mit 2 Stück je Portion verwendet. Die Paprikaschoten sind in den Quellen als rot und gelb angegeben und werden in Würfel geschnitten. Quelle [3] empfiehlt, die Paprikastreifen erst am Ende der Zubereitung hinzuzufügen, um die Farbe und Textur zu erhalten. Die Rindfleischwürfel werden in Quelle [3] mit 500 Gramm je Portion angegeben, was insgesamt 3 Kilogramm für sechs Personen ergibt.

Die Brühe ist ein weiterer zentraler Bestandteil. In Quelle [1] und [2] wird eine Menge von 1 Liter Rinderbrühe oder Gemüsebrühe verwendet. In Quelle [3] wird stattdas auf 1000 Milliliter Rinderfond hingewiesen. Beide Begriffe bezeichnen dasselbe Produkt: eine klare Brühe aus Rindfleisch. In der heutigen Zeit wird oft auf die Verwendung von Rinderfond zurückgegriffen, da diese eine intensivere Würze besitzt. Die Verwendung von Gemüsebrühe ist eine Alternative für vegetarische Versionen, wobei in den Quellen lediglich auf die Verwendung von Gemüsebrühe hingewiesen wird, aber keine Aussage zur Wirkung gemacht wird.

Zutat Menge pro Portion Quelle(n)
Rindfleisch (z. B. Schulter oder Wade) 500 g [1], [2], [3], [4]
Zwiebeln 400 g oder 4 Stück [1], [2], [3]
Knoblauch 3 Zehen [1], [2]
Butterschmalz 2 Esslöffel [1], [2], [3]
Paprikapulver edelsüß 1 Esslöffel [1], [2], [3]
Paprikapulver scharf 1 Teelöffel [1], [2], [3]
Tomatenmark 1 Esslöffel [1], [2], [3]
Rinderbrühe oder Rinderfond 1 Liter [1], [2], [3]
Kartoffeln 500 g [1], [2]
Karotten 2 Stück [1], [2]
Paprikaschoten (rot, gelb) 2 Stück [1], [2]
Lorbeerblatt 1 Stück [1], [2], [3]
Kümmel 1 Teelöffel [1], [2]
Majoran (getrocknet) 1 Teelöffel [1], [2], [3]
Zitronensaft nach Belieben [3]
Weißweinessig 1 Spritzer [1], [2]

Die genaue Zusammensetzung der Zutaten ist entscheidend für das endgültige Ergebnis. Jede Zutat trägt dazu bei, das Aroma zu vervollständigen und das Gericht abzurunden. Ohne irgendeine dieser Zutaten würde die Suppe an Tiefe, Würze oder Haltbarkeit verlieren. Besonders auffällig ist die Vielfalt an Gewürzen, die zwar einfach klingen, aber in der Kombination zu einem intensiven, tiefen Geschmack führen. Die Verwendung von frischen Kräutern wie Petersilie zum Garnieren oder Zitronensaft zum Abschmecken zeigt zudem, dass die Zubereitung nicht nur auf Fleisch und Gemüse beschränkt ist, sondern auch durch eine sorgfältige Verfeinerung abgerundet wird.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zubereitung der Gulaschsuppe

Die Zubereitung der Gulaschsuppe erfolgt in mehreren klar voneinander getrennten Schritten, die aufeinander aufbauen. Zunächst ist eine sorgfältige Vorbereitung der Zutaten notwendig, um die gesamte Zubereitungszeit zu optimieren und ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten. Laut Quelle [1] und [2] ist es wichtig, das Fleisch in gleichmäßige Würfel zu schneiden, damit es in der gesamten Suppe gleichmäßig gart. Zudem müssen Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Karotten und Paprikaschoten vorbereitet werden. Diese Maßnahmen gehören zum Abschnitt „Vorbereitung der Zutaten“, der in mehreren Quellen aufgeführt wird. Ohne diese Vorbereitung ist die Zubereitung nicht möglich, da die Zutaten in der Reihenfolge der Zubereitung nicht vorrätig wären. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung beginnt mit dem Anbraten des Fleisches. Dazu wird in einem großen, schweren Topf entweder Butterschmalz oder Pflanzenöl erhitzt. Quelle [1] und [2] empfehlen, das Fleisch in kleinen Portionen anzubringen, um eine gleichmäßige Bräune zu erreichen. Das Ziel ist es, dass die Fleischwürfel von allen Seiten goldbraun gebraten werden. Dieser Vorgang ist entscheidend, da die Röstaromen im Fleisch entstehen, die dem Gericht sein typisches Aroma verleihen. Ist das Fleisch soweit gebraten, wird es aus dem Topf entnommen und auf einem Teller zur Seite gestellt.

Im Anschluss an das Anbraten des Fleisches wird die Grundlage für die Suppe gelegt. In derselben Pfanne, gegebenenfalls mit etwas zusätzlichem Öl, werden Zwiebeln und Knoblauch angedünstet, bis sie durchscheinend sind. Anschließend werden Paprikapulver und Tomatenmark hinzugefügt und mitgebraten. Hierbei ist zu beachten, dass das Paprikapulver nicht zu lange gebraten wird, da es sonst anbrennen kann. In Quelle [2] wird daher empfohlen, es nur kurz anzubröseln und sofort mit Flüssigkeit zu ablöschen. Danach wird mit einem halben bis ganzen Glas Rotwein nach Quelle [3] oder der Rinderbrühe nach Quelle [1] und [2] nachgegossen. Diese Maßnahme dient dazu, die Aromen zu binden und die Suppe zu verfeinern. In Quelle [3] wird zudem auf die Verwendung von 150 Milli Litern Rotwein hingewiesen, der in die Suppe gegeben wird, um der Soße Tiefe und eine leicht säuerliche Note zu verleihen.

Sobald die Flüssigkeit aufgekocht ist, wird das Fleisch zurückgegeben. In einigen Quellen werden außerdem Lorbeerblätter, Majoran und Kümmel hinzugefügt, um die Würze zu vervollständigen. In Quelle [3] wird beispielsweise auf die Zugabe von 3 Zweigen Majoran und 2 Lorbeerblättern hingewiesen. Diese Zutaten werden nun für etwa eine Stunde bei geringer Hitze im Topf geschmort. Während dieses Vorgangs entwickeln sich die Aromen und die Suppe nimmt an Intensität zu. Anschließend werden die in Stücke geschnittenen Kartoffeln und die Paprikastreifen hinzugefügt. Diese werden nach Quelle [3] für weitere 20 Minuten köcheln gelassen, bis die Kartoffeln gar sind. In Quelle [1] und [2] wird lediglich auf das Anbraten der Zutaten hingewiesen, während in Quelle [3] die komplette Zubereitungsreihenfolge detailliert beschrieben wird.

Im letzten Schritt wird die Suppe abgeschmeckt. Dazu werden nach Quelle [1] und [2] Salz, Pfeffer und gegebenenfalls ein Spritzer Weißweinessig hinzugefügt. Quelle [3] empfiehlt zudem die Zugabe von Zitronensaft, um der Suppe eine leichte Säure zu verleihen. Die endgültige Zubereitungszeit beträgt in Quelle [1] und [2] insgesamt ca. 2 Stunden, wobei die Arbeitszeit bei ca. 30 Minuten liegt. Die Suppe wird danach mit frischer Petersilie garniert, um dem Gericht ein optisches Highlight zu verleihen.

Die Bedeutung von Fleischqualität und Topfwahl für das Endresultat

Die Qualität des Fleisches ist der zentrale Faktor für das Gelingen einer gelungenen Gulaschsuppe. Ohne ausreichend gereiftes, hochwertiges Rindfleisch bleibt die Suppe weder zart noch ausgereift im Geschmack. Laut Quelle [4] ist eine Mindestreifedauer von 14 Tagen notwendig, um eine ausreichend weiche Textur zu erzielen. Die empfohlene Dauer von 21 bis 28 Tagen ist sogar noch besser, da hierbei die Fleischfasern durch enzymatische Zersetzung weicher werden. Die beiden gängigen Methoden der Fleischreifung – Vakuum-Reifung (Wet-Aging) und Trocken-Reifung (Dry-Aging) – beeinflussen das Endergebnis erheblich. Letztere Methode führt zu einem intensiveren Fleischgeschmack, da das Fleisch durch die Luftzufuhr an Aromen gewinnt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Qualität des Fleisches letztlich über den Erfolg des Gerichts entscheidet. Selbst ein perfekt angelegtes Rezept verfehlt seine Wirkung, wenn das Fleisch zäh und trocken ist. Deshalb wird in mehreren Quellen betont, dass kein Rezept und kein Koch allein die Fleischqualität ausgleichen kann.

Neben der Fleischqualität spielt auch das Kochgeschirr eine zentrale Rolle. Quelle [3] berichtet von einer persönlichen Erfahrung, bei der der Koch mit einfachen Töpfen aus dem Supermarkt nicht zufrieden war. Das Fleisch blieb am Boden haften, wurde ungleichmäßig gebraten und hatte eine unansehnliche Farbe. Erst mit dem Kauf eines Gusseisen-Bräters gelang ihm die Zubereitung der Suppe nach Omas Art. Gusseisen hat eine hervorragende Wärmespeicherung und verteilt die Wärme gleichmäßig. Dadurch entsteht eine perfekte Röstaromatik, die dem Fleisch Tiefe verleiht. Zudem behält Gusseisen die Wärme lange und ist somit ideal für das sogenannte „Durchgehen lassen“ der Suppe. Die Verwendung von Gusseisen ist also mehr als nur eine Empfehlung – es ist ein wesentlicher Bestandteil, um die Authentizität und Qualität der Suppe zu sichern.

Darüber hinaus wird in einigen Quellen betont, dass der Topf direkt am Tisch aufgetischt wird. Deshalb ist auch die Optik des Topfes wichtig. Ein guter Gusseisen-Topf sieht nicht nur edel aus, sondern ist zudem langlebig und wird im Laufe der Zeit immer edler. Die Kombination aus hochwertigem Fleisch und passendem Kochgeschirr ist somit der Schlüssel zum Erfolg. Ohne beides bleibt die Suppe trotz perfekter Zubereitung unvollständig. Die Kombination aus Fleischqualität, Topf und Zubereitungsart ist es, die der Suppe den charakteristischen, herzhaften Genuss verleiht, der von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Abwandlungen, Zubereitungsfehler und Lösungsansätze

Die Zubereitung einer Gulaschsuppe birgt verschiedene Herausforderungen, die je nach Zubereitungsart und Einstellung des Kochs auftreten können. Eine häufige Fehlleistung ist die unzureichende Gewürzabstimmung. Laut Quelle [2] ist es möglich, dass die Aromen fehlen, wenn entweder zu wenig Gewürze oder zu wenig Brühe verwendet werden. Als Lösung wird empfohlen, die Suppe mit Salz, Pfeffer, Majoran und gegebenenfalls mit einem Spritzer Essig zu würzen. Dieser Tipp ist besonders wichtig, da eine gut abgestimmte Würze entscheidend für das endgültige Aroma ist. In einigen Fällen kann die Suppe auch zu blass oder langweilig wirken, wenn die Gewürze nicht richtig angebraten wurden. Deshalb ist es ratsam, Paprikapulver und Tomatenmark kurz mit anzubringen, bevor Flüssigkeit hinzugefügt wird. In Quelle [2] wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Paprikapulver nur kurz angeschwitzt und sofort mit Flüssigkeit abgelöscht werden sollte, um ein Verbranntwerden zu vermeiden.

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Fehlen einer klaren Brühe. Laut Quelle [2] ist es entscheidend, dass die Gulaschsuppe eine klare Brühe besitzt, da dies zu ihrem charakteristischen Erscheinungsbild beiträgt. Die Verwendung von schlechterer Brühe oder von Fleisch, das nicht richtig abgeschöpft wurde, führt zu einer trüben Suppe. In einigen Fällen kann es helfen, die Brühe vor der Verwendung durch ein Sieb zu geben, um Fasern oder Fett zu entfernen. Zudem ist es wichtig, dass die Suppe nicht zu stark bei hoher Hitze köchelt, da dies zu einer Trübung führen kann.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Suppe in einigen Rezepten mit einem Spritzer Zitronensaft oder Weißweinessig abgeschmeckt wird. Diese Maßnahme dient der Säureabstimmung. Ohne diese Säure wäre die Suppe zu schwer und geschmacklich ausgewogen. In Quelle [3] wird auf die Zugabe von Zitronensaft hingewiesen, während Quelle [1] und [2] auf Weißweinessig abheben. Die Verwendung beider Säuren ist möglich, da sie unterschiedliche Säuremerkmale besitzen.

Zusätzlich zu den Fehlerquellen gibt es auch Kreativitätsspielräume. In Quelle [3] wird beispielsweise auf die Verwendung von Rotwein hingewiesen, der der Suppe Tiefe verleiht. Auch die Zugabe von frischen Kräutern wie Petersilie am Ende der Zubereitung ist eine Möglichkeit, die Optik und den Geschmack zu verbessern. Die Verwendung von frischem Gemüse wie Paprikastreifen, die erst am Ende hinzugefügt werden, sichert zudem die Farbe und Textur. Die Kombination aus klassischer Zubereitung und kleinen Abwandlungen macht die Gulaschsuppe zu einem vielseitigen Gericht, das sowohl im Herbst als auch im Winter auf dem Tisch steht.

Fazit: Warum Omas Gulaschsuppe ein zeitloses Lieblingsgericht ist

Die ungarische Gulaschsuppe nach Omas Art ist mehr als nur eine Speise – sie ist ein Erlebnis, das aus Tradition, Fleischqualität, hochwertigen Zutaten und handwerklicher Sorgfalt entsteht. Die Quellen bestätigen ein einheitliches Bild: Die Suppe ist ein klassisches Gericht, das durch sorgfältige Vorbereitung, die richtige Wahl des Kochgeschirrs und die Verwendung hochwertiger Zutaten geprägt ist. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung der Fleischqualität, die ein Mindestmaß an Reifedauer von 14 Tagen erfordert, um eine zarte Konsistenz zu erreichen. Die Verwendung von Gusseisen-Topf wird als notwendig erachtet, da nur so eine ausreichende Wärmeverteilung und Röstaromatik entstehen. Ohne diese Voraussetzungen bleibt die Suppe trotz perfektem Rezept unvollständig.

Darüber hinaus wird in mehreren Quellen betont, dass der Geschmack entscheidend von der richtigen Gewürzabstimmung abhängt. Besonders wichtig ist hierbei die sorgfältige Zubereitung der Gewürze – insbesondere des Paprikapulvers, das nicht zu lange gebraten werden darf. Zudem wird in einigen Quellen die Zugabe von Säure empfohlen, um die Suppe abzurunden. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass die Suppe weder zu schwer noch zu langweilig ist.

Die Kombination aus traditioneller Zubereitungsweise, hohem Genussfaktor und der Fähigkeit, ein Gericht über Generationen zu erhalten, macht Omas Gulaschsuppe zu einem zeitlosen Lieblingsgericht. Es ist ein Beispiel für eine Speise, die nicht nur sättigt, sondern auch Gefühle weckt – jene Gefühle der Heimat, der Zuneigung und der Geborgenheit. Die Verbindung aus Fleischqualität, Topf und Zubereitung ist es, die der Suppe die nötige Tiefe verleiht. Ohne eines dieser Elemente fehlt ihr die Authentizität. Deshalb ist es kein Zufall, dass diese Suppe über Generationen hinweg erhalten blieb.

Quellen

  1. Omas Gulaschsuppe ungarischer Art – ein herzhaftes Gericht, das von innen wärmt!
  2. Omas Gulaschsuppe ungarischer Art – ein herzhaftes Gericht, das von innen wärmt!
  3. Kannst du dich noch an Omas Gulaschsuppe erinnern?
  4. Welche Zutaten für die ungarische Gulaschsuppe nach Omas Rezept?

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