Authentisches Rezept für Rote Currypaste – Schritt für Schritt zur perfekten Würzmischung

Rote Currypaste ist eine unverzichtbare Komponente der thailändischen Küche und bildet die Grundlage vieler beliebter Gerichte wie Rotes Thai-Curry oder Panang-Curry. Sie ist nicht nur für ihre Schärfe bekannt, sondern auch für ihre vielseitige Wirkung in der Würzung. Obwohl es zahlreiche Fertigprodukte gibt, ist die selbstgemachte Currypaste aufgrund ihrer natürlichen Zutaten, der individuellen Anpassungsfähigkeit und der intensiven Aromen eine hervorragende Alternative. In diesem Artikel wird ein detailliertes Rezept vorgestellt, das auf verschiedenen Quellen basiert und eine einfache, aber authentische Herstellung ermöglicht. Die Zutatenliste, die Zubereitung sowie Tipps zur Aufbewahrung und Anwendung werden detailliert erläutert.

Zutaten für Rote Currypaste

Die Grundzutaten für eine selbstgemachte rote Currypaste sind rote Chilis, Schalotten, Knoblauch, Zutaten wie Koriander, Kreuzkümmel und oft auch Zitronengras, Galgant oder Ingwer. Die genaue Zusammensetzung kann variieren, je nachdem, ob die Currypaste mild, mittel oder scharf sein soll. Im Folgenden wird eine allgemeine Zutatenliste vorgestellt, die sich aus mehreren Quellen zusammensetzt:

Zutat Menge
Rote Chilis 10–15 getrocknete oder frische
Schalotten 2–3 kleine
Knoblauchzehen 4–6
Zitronengras 2 Stängel
Galgant oder Ingwer 3 cm
Koriandersamen 1–2 TL
Kreuzkümmelsamen 1 TL
Pflanzenöl 2 EL
Kaffir-Limettenblätter 1–2 Blätter
Salz 1 TL
Weißer Pfeffer 1 TL
Korianderblätter (optional) ein paar Stängel
Erdnuss- oder Kokosöl (optional) 2 EL

Diese Zutatenliste ist eine Kombination aus verschiedenen Rezepten und kann je nach Geschmack und Vorlieben angepasst werden. Wichtig ist, dass die Chilis gut vorbereitet werden, entweder durch Einweichen oder, falls frisch verwendet, durch sorgfältiges Entfernen der Kerne und Samen. Die Schärfe kann durch die Anzahl der Chilis oder durch die Entfernung der Samen beeinflusst werden.

Zubereitung der Rote Currypaste

Die Herstellung der Currypaste erfolgt in mehreren Schritten, wobei die Vorbereitung der Zutaten und die richtige Mischung entscheidend für das Aroma und die Konsistenz sind.

Schritt 1: Vorbereitung der Chilis

Bei getrockneten Chilis ist ein Einweichen erforderlich, um sie weicher zu machen. Die Chilis werden in kochendes Wasser gegeben und für etwa 20 Minuten weich gemacht. Anschließend werden die Samen und Kerne entfernt, da diese besonders scharf sind. Bei frischen Chilis ist dies nicht nötig, doch auch hier empfiehlt es sich, die Kerne zu entfernen, um die Schärfe zu regulieren.

Schritt 2: Rösten der Gewürze

Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen und weisser Pfeffer werden in einer Pfanne ohne Fett geröstet, bis sie ihr Aroma entfalten. Dieser Schritt ist wichtig, um die Aromen der Gewürze intensiver zu machen. Die Geräuchrigkeit dieser Röstung verleiht der Currypaste eine zusätzliche Komponente.

Schritt 3: Verarbeiten der Zutaten

Nachdem die Zutaten vorbereitet sind, werden sie in einen Mörser oder eine Küchenmaschine gegeben. Zunächst werden die Chilis, Schalotten, Knoblauch, Galgant oder Ingwer sowie Zitronengras verarbeitet. Danach werden die gerösteten Gewürze hinzugefügt. Einige Rezepte empfehlen, die Kaffir-Limettenblätter erst später hinzuzufügen, um ihre frische Note zu bewahren. Bei der Verarbeitung sollte darauf geachtet werden, dass die Paste nicht zu flüssig wird. Falls nötig, kann etwas Pflanzenöl oder Erdnussöl hinzugefügt werden, um die Konsistenz zu verbessern.

Schritt 4: Geschmacksabstimmung

Nachdem die Currypaste verarbeitet ist, kann sie nach Geschmack mit Salz oder weiteren Gewürzen abgestimmt werden. Einige Rezepte empfehlen auch die Zugabe von Korianderblättern oder Thai-Basilikum, um die frische Note zu verstärken. Es ist wichtig, die Konsistenz und den Geschmack zu testen, um sicherzustellen, dass die Currypaste optimal ist.

Tipps zur Aufbewahrung und Anwendung

Aufbewahrung

Die Currypaste kann entweder sofort verwendet werden oder in Gläsern im Kühlschrank aufbewahrt werden. Einige Quellen warnen davor, die Currypaste einzufrieren, da der Geschmack durch das Einfrieren beeinträchtigt werden kann, insbesondere durch den Knoblauch. Dennoch gibt es Empfehlungen, die Currypaste portionsweise einzufrieren, damit sie bei Bedarf immer griffbereit ist. Die Konsistenz nach dem Auftauen kann jedoch variieren, und es wird empfohlen, die Paste vor dem Einfrieren möglichst fettreich zu machen, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Anwendung in Gerichten

Rote Currypaste dient als Grundlage für rote Curries und kann mit Kokosnussmilch, Fleisch, Fisch oder Gemüse kombiniert werden. Sie verleiht den Gerichten nicht nur Schärfe, sondern auch eine komplexe Aromenvielfalt. In einigen Rezepten wird Garnelenpaste hinzugefügt, um die Geschmacksintensität zu erhöhen. Bei der Zubereitung von roten Curries ist es wichtig, die Currypaste zuerst in etwas Öl zu erhitzen, damit die Aromen entfaltet werden.

Vorteile der selbstgemachten Currypaste

Die selbstgemachte Currypaste hat mehrere Vorteile gegenüber den industriell hergestellten Varianten:

  • Natürliche Zutaten: Sie enthält keine künstlichen Zusatzstoffe, Zucker oder Konservierungsmittel.
  • Anpassbarkeit: Die Schärfe, die Konsistenz und die Aromen können individuell an die eigenen Vorlieben angepasst werden.
  • Authentischer Geschmack: Durch die frischen Zutaten und die traditionelle Herstellung entsteht ein intensiverer und authentischerer Geschmack.
  • Kosteneffizienz: Die Herstellung zu Hause kann günstiger sein, insbesondere wenn die Zutaten in größeren Mengen gekauft werden.

Quellen

  1. Pasten & Würzmischungen-Rezepte: Rote Currypaste
  2. Rote Curry Paste selber machen
  3. Rezept: Rote Currypaste
  4. Rote Currypaste selber machen
  5. Rote Currypaste selber machen – Rezept & Anleitung
  6. Authentisches Thai-Curry
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